Am Montag (12.7.) besuchte Sachsens Umweltminister Wolfram Günther in Eilenburg eine Gruppe Junger Naturwächterinnen und Naturwächter (JuNa). Dabei bekam der Minister einen praktischen Einblick in die Aktivitäten der JuNa-Gruppe und überreichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern JuNa-T-Shirts.

Der Minister hob das Engagement der Jungen Naturwächterinnen und Naturwächter hervor: »Der Naturschutz braucht das freiwillige Engagement. Die konkrete Naturschutzarbeit im eigenen Umfeld, vor der eigenen Haustür bewirkt auch etwas im Großen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Insektenschutz: Dafür kann jede und jeder etwas tun – ganz gleich, ob im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Die JuNas lernen Tier- und Pflanzenarten zu bestimmen und Zusammenhänge in der Natur verstehen. Das gehört für mich zu den reizvollsten und interessantesten Dingen, die Kinder und Jugendliche lernen können. Der Naturschutz braucht Nachwuchs. Dafür leisten die JuNas einen wichtigen Beitrag«, so Günther.

Der Minister dankte den Unterstützerinnen und Unterstützern der JuNas: »Es ist gut zu wissen, dass die jungen Leute Rückhalt in der Region erfahren. Dafür danke ich den Betreuerinnen und Betreuern, den Eltern, den Naturschutzstationen, den Verbänden und den unteren Naturschutzbehörden in den Kreisen sehr herzlich.«

Die Beteiligung am ersten landesweiten Tag der Jungen Naturwächter war beispielhaft. 29 JuNa-Einrichtungen und Naturschutzstationen haben ein Programm geplant, bei dem die Jungen Naturwächter Arten finden, kartieren und dokumentieren konnten. Mehr als 500 Kinder und Jugendliche haben sich angemeldet – eine Ressonanz, über die wir uns besonders freuen und allen beteiligten Akteuren dafür danke sagen möchten.

Adonisjungfern, Spitzschlammschnecken, Gelbrandkäfer und viele Arten mehr mit interessanten Namen dokumentierten die Jungen Naturwächter zum Beispiel am Teich in der Naturschutzstation Weiditz. An anderer Stelle wurden Vögel beringt und deren Vorkommen dokumentiert. Aber auch Pflanzen- und Pilzarten sind unter die Lupe genommen worden. „Die Natur ist wichtig. Dafür will ich etwas tun“ so das Fazit einer Schülerin aus dem Landkreis Zwickau, die sich ebenfalls am Tag der Jungen Naturwächter beteiligte und schon lange in der JuNa-Gruppe im Rödlitztal mitwirkt.

So ist hoffentlich der Beginn einer schönen Tradition gestartet, sich einmal jährlich zu treffen und als Junge Naturwächter Aufmerksamkeit zu bekommen. So auch an alle JuNas: danke, dass ihr dabei gewesen seid 🙂

Es tut sich was auf der Seite zum Tag der Jungen Naturwächter 2021! Es kommen immer mehr Naturschutzstationen hinzu, die ihr euch alle auf der Karte auf der Seite anschauen könnt. Bei vielen Punkten könnt ihr euch auch das Programm der Naturschutzstation anschauen.

Am und um den 3.7. ist es soweit! Schaut bis dahin doch immer mal wieder auf unserer Homepage vorbei. Es gibt bestimmt immer wieder kleine Updates.

Der Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram Günther hat extra für unseren JuNa-Tag eine kleine Grußbotschaft aufgenommen!

Er lobt euer Engagement für den Naturschutz und wie ihr, aber auch eure Eltern und Lehrer und Betreuer in den Naturschutzstationen, die Corona-Zeit gemeistert haben. Der Naturschutz ist heutzutage wichtiger denn je und ihr als Junge Naturwächter tragt einen großen Teil dazu bei!

Der Tag der Jungen Naturwächter ist dazu da, euch zu feiern! Genießt euren Tag draußen auf der Wiese, im Wald oder am Bach und sammelt fleißig viele Arten.

Nach dem die JuNas der Auwaldstation aufgrund von Corona ein halbes Jahr ruhen mussten, ging es bei uns im April mit kleinen Entdeckerideen per Post wieder los. Mit den monatlichen Forscheraufträgen erhielten die Kinder Anleitungen und Impulse zu weiteren Erlebnissen in der Natur. In diesem Monat bekamen sie einen Suchauftrag mit kurzem Informationsbrief. Gesucht wurde der Gemeine Holunder, der gerade mit seinen duftenden Blütendolden lockt. Als Beigabe erhielten die Kinder ein Rezeptblatt für Holunderblütensirup und Tee sowie ein Holunderblüten-Duftpröbchen, das Lust auf mehr machen sollte.            

An diesem Wochenende trafen sich die Kinder dann das erste Mal wieder an der Auwaldstation zu einem Kennenlerntag bei kühlem Wasser mit Holunderblüten-Sirup und Basteln eines Rucksackanhängers für unsere erste Exkursion im September. Und so freuen wir uns auf unseren baldigen Start und eine abenteuerliche Zeit.

Dieser Beitrag wurde uns von der Auwaldstation Leipzig zur Verfügung gestellt. Und so könnt ihr sie erreichen: