Mitmachen – für naturinteressierte junge Leute

Ihr wollt nicht nur über Natur- und Umweltschutz reden, sondern selbst aktiv werden? Dann seid ihr bei den Jungen Naturwächtern genau richtig! Zusammen mit Gleichgesinnten die Natur genau kennenlernen und aktiv schützen, das steht im Vordergrund aller JuNa-Aktivitäten.

Alle naturinteressierten jungen Menschen können beim Programm „Junge Naturwächter Sachsen“ (kurz JuNa) mitmachen. Voraussetzung ist es, eine Einrichtung oder Person in der Nähe zu finden, die eine Naturschutzgruppe anbietet. Vielleicht läuft diese bereits unter dem Namen „Junge Naturwächter Sachsen“, dann sollte sie in unserer Übersicht jungenaturwaechter.de/wo aufgeführt sein. Oder aber es handelt sich um eine Einrichtung, die regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen in die Natur geht und noch nicht JuNa-Partner ist. Dann kann man gemeinsam überlegen, ob sich die Gruppe vielleicht dem Netzwerk „Junge Naturwächter Sachsen“ anschließen möchte.

Die Jungen Naturwächter auf Expedition am Wasser

Was machen die Jungen Naturwächter (JuNas)?

JuNas erfahren und entdecken gemeinsam mit Expert*innen, wie vielfältig die Tier-, Pflanzen und Pilzwelt ihrer Heimat ist. Sie lernen die ökologischen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Lebewesen und Lebensräumen kennen und erfahren, welche Faktoren zu Bedrohungen für das natürliche Gleichgewicht führen können.

Dazu treffen sich die JuNas in der Natur, erkunden verschiedene Lebensräume und deren Bewohner und legen selbst aktiv Hand an, um die Natur zu schützen. Außerdem lernen sie wichtige rechtliche Grundlagen für ihren Einsatz und erfahren, wer in Sachsen für den Naturschutz verantwortlich ist, welche Berufsgruppen und welche Ehrenamtliche dabei mithelfen und welche Naturkenner*innen es sonst noch so gibt, wie zum Beispiel Forst- oder Landwirt*innen, Jäger*innen, Imker*innen und viele mehr.

JuNas die sich besonders gut auskennen, werden im Laufe der Zeit selbst zu Expert*innen, die ihr Wissen wiederum an andere Naturwächter weitergeben können, zum Beispiel durch eine eigene Gruppenbetreuung oder ein Ehrenamt im Naturschutz. Auch wer sich später mal beruflich mit Naturschutzthemen beschäftigen will, bekommt bei den Jungen Naturwächtern eine gute Starthilfe.

Junge Naturwächter füllen Schlamm in eine Schubkarre

Welche Natur(schutz)-Abenteuer erwarten aktive JuNas?

Hier findet ihr ein paar Beispiele, was andere JuNas bisher schon erlebt haben und was auch auf EUREM Programm stehen könnte:

  • Entdecken und Bestimmen von Pflanzen und Pilzen
  • Spurensuche im Wald und genaues Beobachten von Tieren
  • gemeinsames Stellen von Krötenschutzzäunen und Bestimmen der geretteten Tiere
  • Bauen von Nistkästen oder Insektenhotels
  • Pflege einer Schmetterlingswiese
  • Obsternte auf einer Streuobstwiese und anschließend gemeinsames Saftpressen
  • Untersuchungen in Biotopen, zum Beispiel eines Baches auf seine Bewohner und auf seine Wasserqualität hin
  • Gemeinsame Naturerlebnisspiele
  • Kreativangebote mit Naturmaterialien oder Baumaterialien aus der Natur
  • Diskussionen mit Fachleuten, beispielsweise warum es wichtig ist, den Naturschutz im Blick zu behalten, wenn eine Straße gebaut wird
  • … und viel mehr
Die Jungen Naturwächter auf Expedition am Wasser