Eigentlich war es bei den Naturwächtern Partheland geplant, sich das letzte mal im Jahr in der Naturschutzstation zum Thema Plastik, Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit zu treffen und dabei in gemütlicher Runde Kinderpunsch & Kekse zu verzehren. Doch aufgrund der pandemischen Lage haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, das Treffen erstmal zu verschieben. Doch ganz so sang- und klanglos konnten wir unsere JuNas dann doch nicht in die Weihnachtsferien entlassen. Daher haben wir überlegt, wie wir die Gemütlichkeit, ein wenig Naturforschererlebnis sowie das Thema Nachhaltigkeit zu den Kindern nach Hause bringen könnten. Dabei rausgekommen ist eine Winter-Naturforscherkiste. Für die Gemütlichkeit gab es eine Brownie-Backmischung in wieder verwendbaren Schraubgläsern, für das Naturforschererlebnis gab es Zweige von verschiedenen Nadelbäumen (die wirklich herrlich geduftet haben) inclusive dichotomen Bestimmungsschlüssel, sowie ein kleines Nussrätsel. Zum Thema Nachhaltigkeit haben wir mit dem Umweltinformationszentrum (UiZ) kooperiert, die uns wirklich tolle, interaktive, altersgerechte Informationsmaterialien (sowohl für die Eltern als auch für die Kinder) sowie nachhaltige Gimmicks wie z.B. einen Fahrradsattelüberzug, der aus alten PET-Flaschen hergestellt wurde, oder Kulis aus Weizenstroh. So lässt sich die Zeit bis zu unserem nächsten Treffen im Januar, bei dem wir ein Insektenhotel befüllen wollen, hoffentlich gut überbrücken.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin in der Naturschutzstation Partheland ist Julia von Braak. Ihr erreicht sie hier:

Naturschutzstation Partheland
Sommerfelder Str. 71
04316 Leipzig

📞 0341 5500949-4 oder 📞 Mobil 015752128547
📧 info@zv-parthenaue.de oder 📧 umweltbildung@zv-parthenaue.de

Knisterndes Kaminfeuer, dampfender Kakao und muckelig warme Wollsocken – so klingen kalte Wintertage richtig gemütlich. In der Tierwelt ist die Gemütlichkeit aber weit mehr als ein Fingerschnipp.

Um gut auf Väterchen Frost vorbereitet zu sein, müssen die Tiere das Kälteproblem selbst in die Hand nehmen. Deswegen haben sie maßgeschneiderte Winterstrategien entwickelt: den Winterschlaf, die Winterruhe und die Winterstarre.

Was genau die Unterschiede sind, nimmt die NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig im aktuellen Monatsauftrag unter die Lupe. Dabei erfahrt ihr auch, wo sich die Tiere am liebsten verkriechen und welche Naturmaterialien sie besonders schätzen. Außerdem werdet ihr bei eurem Forschungsauftrag zu tierischen Dämmstoffexperten. Wie immer werden alle eingesendeten Ergebnisse auf dem NABU-Blog veröffentlicht.

Also, zieht euch warm an und taucht ein in die Winterstrategien der Tierwelt!

Weitere Infos findet ihr nicht nur auf dem NABU-Blog, sondern auch auf der NABU-Facebookseite oder in diesem Download-Dokument.

Am 20.11.2021 war es wieder mal soweit – die Jungen Naturwächter von der Gruppe der Auwaldstation Leipzig waren draußen unterwegs. Dabei endeckten sie in der Burgaue wieder allerhand Spannendes passend zur Winterzeit. In ihrem Bericht kommt die Auwaldstation selbst zu Wort:

Diesen Samstag (20.11.2021) trafen sich wieder unsere Jungen Naturwächter in der Auwaldstation. Pünktlich zum Thema „Natur im Wandel“ beobachteten wir vorbeiziehende Gänse, begaben uns auf die Suche nach dem besten Winterversteck für den Igel und erfuhren Spannendes zur Überlebensstrategie der im Auwald heimischen Furzgrundel, dem Europäischen Schlammpeitzger.

Wie ist es als Kleiber kopfüber den Baum hinab zu laufen? Warum klettert ein Eichhörnchen spiralenförmig den Baum entlang? Und warum frisst der Storch kaum noch Frösche oder Insekten, sondern Stare? Diesen und anderen Fragen gingen wir nach und kamen auf interessante Antworten.

Kind formt Meisenknödel. Im Vordergrund liegt  Bastelmaterial für Meisenfuttertontöpfe.
Lirum, larum, Löffelstiel,
kleine Meisen essen viel.
Kind macht Handstand an einem Baum.
Perfekte Ausführung des so genannten Kleiber-Handstands.
Kind sitzt auf den Schultern einer Erwachsenen und hängt Meisenknödel in die Äste eines Baums.
Liebste Winterspeise von Meisen? – Eintopf!

Unseren Nachmittag ließen wir am selbst entfachten Feuer beim Schnitzen und mit der Zubereitung von Meisenknödeln in Tontöpfen, Weidenruten und Baumscheiben ausklingen – sehr zur Freude unserer Standvögel rings um unsere Auwaldstation. Wer die Kunstwerke der Kinder sehen möchte, sollte sich beeilen, der Futterbaum ist heißbegehrt!

Kontakt JuNa-Gruppe Auwaldstation Leipzig:

Annemarie Neugebaur

Schlossweg 11

04159 Leipzig

📞 0341 462 1895

📧 info@auwaldstation.de

💻 Auwaldstation.de

Die Früchte fallen von den Bäumen und die Blätter färben sich bunt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch der optimale Zeitpunkt, das Laub mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu welchen Bäumen gehören die einzelnen Blätter und Früchte eigentlich?

Bei ihrer JuNa-Herbstaufgabe haben die Naturzentrale Bautzen, die Naturschutzstation in Neschwitz und das Naturschutzzentrum in Neukirch echte Baumkenner gesucht. Kinder des Landkreises Bautzen konnten Blätter und Früchte von Baumarten wie Kastanie, Buche oder Linde bestimmen. Auf ihren Baumkennerlisten haben sie ihre Funde dokumentiert und dann an die Aufgabensteller geschickt. Eine kleine Zusatzaufgabe war es, Baumriesen zu finden. Das sind Bäume, deren Stammumfang mehr als vier Meter beträgt.

Viele tolle Einsendungen von Familien und JuNa-Gruppen kamen zusammen. Dabei waren bunt gestaltete und mit Baumfrüchten beklebte Baumkennerlisten. Als kleines Dankeschön erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Spiel, mit dem sie ihr Wissen über heimische Bäume erweitern können.

Im November wird es still. Jetzt hört man keinen Pieps mehr…. Oder doch?! 

Es gibt mehr als 100 Vogelarten, die über den Winter bei uns bleiben. Um nicht zu frieren, brauchen die Vögel aber Energie und gutes Futter.

Aber was fressen die Wintervögel eigentlich, wenn keine Insekten mehr fliegen? Genau wie du und deine Freunde verschiedene Leibgerichte habt, haben auch die Wintervögel einen unterschiedlichen Geschmack. Manche, wie zum Beispiel die Amsel, mögen Früchte besonders gern und picken diese von kahlen Sträuchern herunter. Andere Vögel, wie zum Beispiel die Blaumeise, fressen lieber harte Sonnenblumenkerne. Leider finden sie immer seltener Samenkörner oder Früchte in der Natur. Darum gibt es auch immer weniger Wintervögel bei uns.

Ihr könnt ihnen aber helfen, satt zu werden. Deswegen füttern viele Menschen mit Futterhäuschen oder Meisenknödel zu. Aber Vorsicht! Da kann man einiges falsch machen. Was die Wintervögel gar nicht mögen, sind zum Beispiel Brot und Schimmel im Essen. Igitt, da kann ihnen echt der Appetit vergehen!

Damit die Vögel gut und gesund durch den Winter kommen, brauchen sie eine artgerechte Fütterung.

Die NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig hat sich eine tolle Mitmachaktion für den November überlegt. In ihrem Monatsauftrag bekommt ihr eine ganze Reihe von Infos zu artgerechter Vogelfütterung bei Eis und Schnee. Ihr lernt zudem die Top 10 der Wintervögel kennen, die ihr häufig bei uns beobachten könnt. Einen großen Vorteil haben die Futterstellen nämlich: Dort könnt ihr viele von den Wintervögeln beobachten. Ganz aus der Nähe! Was für ein Naturerlebnis!

Jetzt seid ihr dran! Legt euch auf die Lauer und schaut, welche Wintervögel ihr an Futterstellen oder im Garten entdecken könnt! Macht Fotos von euren Beobachtungen oder malt die passende Malvorlage der Vögel aus, die ihr bestimmen konntet.

Schickt eure Entdeckungen und Fotos von den gefiederten Lebenskünstlern oder die Malvorlagen bis zum Ende November an winkler@nabu-sachsen.de Sie werden dann auf der Seite des Monatsauftrages Ende des Monats hochgeladen. Ihr könnt aber auch noch bis Ende Dezember eure Beiträge einsenden.

Copyright Foto: NABU/ Willi Mayer