Aller 14 Tage treffen sich am Dienstagnachmittag die Teilnehmer unserer „Junge Naturwächter“ (JuNa) Gruppe, um gemeinsam mit der Juna-Leiterin Angela Richter und unserem FÖJ’ler Jonathan in die Natur raus zu gehen. In der esten Märzwoche bildete der Eilenburger Stadtpark das Ziel der JuNas. Dort schauten sie nach Frühblühern und dann gings ans Aufräumen. Der blaue Restmüllsack, anfangs nur wenig gefüllt, war innerhalb von 30 Minuten voll bis zum Rand. Höhepunkt der Müllsammelaktion war der Fund einer vergoldeten und voll funktionstüchtigen Tischlampe fürs Wohnzimmer. Diese fristet nun bei uns im Büro ihr Dasein. Die Schüler staunten über die Menge an Müll sowie die Art der Fundstücke.  

Für die Aktion verantwortlich und als Ansprechpartner zur Verfügung steht der FÖJler Jonathan Röglin vom

Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e.V.

Rollenstraße 23

04838 Eilenburg

Tel.: 03423 7393 002

Im Februar 2022 haben die Junge Naturwächter beim Praxistag in der Naturschutzstation Osterzgebirge eine abenteuerliche Wanderung gemacht. Das windige, verregnete Wetter hält die Kinder nicht davon ab, mit der Spurenexpertin Antje Beneke auf Suche zu gehen.

Nicht nur die Pfoten- oder Hufabdrücke geben einen Hinweis auf ein Wildtier. Die Kinder lernten, dass auch Spechthöhlen, Bohrlöcher, Hinterlassenschaften, Nahrungsreste und vieles mehr auf die Anwesenheit von Wildtieren hinweist. Der erste Pfotenabdruck ließ nicht lange auf sich warten. Ist es ein Fuchs? Ein Hund? Oder ein Wolf?

Im Wald gab es weitere Spuren zu entdecken. Die hinterlassenen Nahrungsreste einer Maus und eines
Eichhörnchens , Einbohrlöcher vom Borkenkäfer, Spechthöhlen und unterschiedliche Erdhöhlen.

Der Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Eine Dachsspur. Inmitten von vielen anderen
Spuren. Dieser Platz lädt dazu ein, sich eigens Fährtenstempel anzufertigen. Mit Rührschüssel, Gips
und Wasser nahmen wir uns ein Stück Wildnis mit nach Hause.

Auf der Spurensuche vergeht die Zeit recht schnell, und viel zu schnell
mussten wir schon wieder zum Treffpunkt und zu den Eltern der jungen
Naturwächter. In einem Kreis verabschiedeten wir uns voneinander. Bei der
Frage, ob es gefallen hat, gab es viel Zustimmung und den Wunsch auch beim
nächsten Praxistag der jungen Naturwächter dabei zu sein.

Naturschutzstation Osterzgebirge

Kontakt: info@naturschutzstation-osterzgebirge.de

An einem Januar-Wochenende legten die Jungen Naturwächter Hand an gegen das Baumsterben im Leipziger Auwald. Gemeinsam mit unserem Ehrenamtlichen Herrn Seifert pflanzten sie eine Stieleiche im Schlosspark Lützschena. Der Jungbaum ist ein toller Anlaufpunkt für unsere nächsten Treffen, dessen Pflege die Kinder übernehmen.

Neben der Pflanzaktion entdeckten wir Spuren von Reh, Fuchs und Specht und lernten diese zu unterscheiden. So bietet auch der Winter viele Möglichkeiten für Entdeckungstouren. Wir erfuhren, dass sich Spuren nicht auf Trittsiegel beschränken, sondern überaus vielfältig sein können. So lernten wir unterschiedliche Fraßspuren kennen, entdeckten Wildwechsel und untersuchten Gewölle – mit erstaunlichen Erkenntnissen.

Nach diesem Treffen wissen wir, warum Gips, Spiegel und Taschenlampe zur nächsten Detektivtour einfach dazu gehören.

Es hat wieder Spaß gemacht. Danke an alle TeilnehmerInnen.

Wenn ihr auch gerne gemeinsam mit den Jungen Naturwächtern der Auwaldstation Leipzig Bäume pflanzen und die Natur schützen wollt, wendet euch an Annemarie Neugebaur als Ansprechpartnerin vor Ort und Verantwortliche für den Beitrag:

  • Annemarie Neugebaur
  • Schlossweg 1104159 Leipzig
  • 📞 0341 462 1895
  • 📧 info@auwaldstation.de
  • 💻 Auwaldstation.de
  • Anfang Februar. Feuchtes, sonniges Wetter. Einstellige Plusgrade. Der Vorfrühling klopfte schon kräftig an der Tür. Kein Schnee, aber herrliche Bedingungen um Vögel zu beobachten.

    Das Thema „Wintervögel“ stand heute auf dem Programm. Unsere Jungen Naturwächter*innen setzten sich mit den häufigsten heimischen Arten im Winter, ihren Fressgewohnheiten und Verhaltensweisen auseinander. Immer wieder hörten sie genau hin, um singende Vögel an ihrem Gesang zu identifizieren.

    Und dann kam er. Der magische Moment, die Vögel aus der Nähe zu beobachten obwohl die Kinder selbst in großem Abstand zu den Tieren standen oder saßen: Der Blick durch das Fernglas. Voller Eifer waren alle gefesselt von dieser Erfahrung und hatten große Freude beim Artenerfassen an Futterstellen der Ökostation Borna-Birkenhain. Manche wollten gar nicht mehr aufhören.

    Verantwortlich für den Beitrag und die Bilder ist die ökologische Station Borna-Birkenhain.

    Der Februar ist angekommen: Manche Zugvögel kehren wieder zurück und geben ihren Gesang zum Besten, hier und da sieht man erste Schneeglöckchen blühen. Das klingt verdächtig nach Frühlingsbeginn!
    An einem Tag frühlingshafte Temperaturen und am nächsten Tag gibt es aber wieder graues Schmuddelwetter. Wann beginnt denn nun der Frühling so richtig?

    Welche Frühlingsboten ihr ab Februar in der Natur entdecken könnt, erfahrt ihr im aktuellen Monatsauftrag der NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig.
    Ihr lernt außerdem etwas über die Jahreszeiten in der Natur und warum sie einen eigenen Kalender mit 10 Jahreszeiten hat!

    Schnappt euch eure Freunde und begebt euch gemeinsam auf die Spur des Frühlings!

    Weitere Infos findet ihr nicht nur auf dem NABU-Blog sondern auch auf der NABU-Facebookseite

    Foto: NABU Leipzig

    Für die Aktion verantwortlich und als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht Luise Winkler von der

    NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig
    Corinthstraße 14
    04157 Leipzig