Genau diese Frage stellt sich das Aktionsbündnis Biodiversität des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal und u. a. mit Unterstützung der Jungen Naturwächter sollte der Antwort ein Stück nähergekommen werden. In der Literatur wird von mehreren Tausend gesprochen, aber welche sind es denn genau? Im Fokus dieser Untersuchung befindet sich die Streuobstwiese der Oberlausitz Stiftung welche sich in Leuba, ganz im Osten von Sachsen, befindet. Im Juni sollte die Welt der Ameisen näher betrachtet werden und so haben sich mehrere Biologen des Görlitzer Senckenberg Museums für Naturkunde bereit erklärt Nestdichteuntersuchungen vorzunehmen. Dazu mussten viele Quadratmeter regelrecht umgewühlt werden und jede Hilfe war willkommen. Für uns eine äußerst spannende Angelegenheit und jede Frage, und es gab viele Fragen, konnte sofort fachkundig beantwortet werden. Neben zahlreich gefundenen Ameisennestern sprangen auch Grashüpfer umher, krabbelten Käfer über die Finger und flogen Schmetterlinge von Blüte zu Blüte. Diese wurden auch sofort näher beleuchtet und einer genaueren Betrachtung unterzogen. Mit Kescher und Becherlupe ausgerüstet, konnten daher noch weitere neue Arten für diese Streuobstwiese entdeckt werden.
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die Jungen Naturwächter aus Ostritz ist Naturschutzstation Neißetal.



- ← Der 3. JuNa-Tag ist in Sicht!
- JuNa-Artenforscher*innenCamp „Sommerlager Insektenkunde“ vom 8.-11. Juli 2023 →
Insektenforscher*innen-Nachwuchs gesucht!
Es gibt noch freie Plätze für JuNas und andere interessierte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die gerne Exkursionen in verschiedene Lebensräume unternehmen. Auf euch warten das „Tal der Schmetterlinge“, Insekten entdecken, beobachten und bestimmen und noch ganz viel mehr.
Vom 8.-11. Juli 2023 treffen sich die insekteninteressierten Jugendlichen mit Zelt und Co in der Naturschutzstation Weiditz.
Bei Tagesausflügen, spätabendlichen Lichtfängen oder sachgerechten Präparationen der Tiere unter fachkundiger Anleitung gibt es nicht nur Fachgesimpel, sondern auch Spaß und Freude und Gleichgesinnte.
Werdet Mini-Entomologen (so heißen die InsektenForscher auf schlau) und erschließt euch die Vielfalt dieser spannenden, artenreichsten Tier-Klasse 🦋🦗🐝🦟🐞
Es gibt noch freie Plätze im Insektensommerlager. Alle Infos findet ihr hier.
Geschickte Jäger auf acht Beinen – Du bist fasziniert von Spinnen? Du bist zwischen 12 und 18 Jahre alt?
Du ekelst dich nicht vor Spinnen, sondern bist neugierig, mehr über die kleinen Raubtiere zu erfahren? Und du willst Leute in deinem Alter treffen, denen es auch so geht?
Dann bist du genau richtig beim Artenforscher*innen-Camp „Faszinierende Spinnen“!
Was könnt ihr erleben?
- Kennenlernen unserer heimischen Spinnenarten
- Aufspüren und Beobachten von Spinnen in ihren versteckten Lebensräumen in der Natur
- Studium des Aufbaus von Spinnen durch das Mikroskop
- Analoges und digitales Bestimmen unserer Funde
- Lernen, wie Spinnenfunde digital kartiert und dokumentiert werden
- Bei einer Nachtwanderung auf „Spinnenpirsch“ gehen
Wann und Wo?
- Ankommen: 15.08.2023, 10 Uhr
- Abreisen: 17.08.2023, 16 Uhr
- Ort: Naturschutzzentrum Erzgebirge
Am Sauwald 1
09487 Schlettau/OT Dörfel
Die Anreise erfolgt individuell, Shuttle ab Annaberg-Buchholz Unterer Bahnhof nach Absprache möglich.
Für maximal 15 Teilnehmende stehen im Naturschutzzentrum Erzgebirge in Schlettau OT Dörfel Übernachtungsmöglichkeiten in Mehrbettzimmern zur Verfügung. Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie Toiletten sind ausreichend vorhanden. Inklusive Verpflegung.
Für einen Teilnahmebeitrag von 65 € bekommst du neben einer hervorragend betreuten Spinnenzeit inkl. Exkursion und Nachtwanderung täglich ein gutes Frühstück, Mittag- und Abendessen,
einen Vormittags- und Nachmittagssnack sowie Getränke. Alle Materialien sind ebenfalls enthalten.


Ansprechpartnerin und verantwortlich für das Camp ist Frau Peggy Stöckigt vom Landschaftspflegeverband Westsachsen.
Pestalozzistraße 21A
08459 Neukirchen/Pleiße
📞 03762/75 935-16
📧 info@lpv-westsachsen.de
🌍 www.graefenmuehle.de
Weitere Artenforscher*innenCamps zu anderen Tiergruppen sind hier zu finden.
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- Rückblick JuNa Camp „Wildlife“ vom 11.-13. Mai 2023 →
Fünf Teichrohrsänger, ein Drosselrohrsänger, drei Zilpzalp, drei Mönchsgrasmücken, zwei Gartengrasmücken, ein Rotkehlchen, eine Nachtigall, zwei Rohrschwirl, eine Blau- und zwei Kohlmeisen – beringt, vermessen und gewogen – 14 Kinder und Jugendliche der JuNa Gruppe Freital-Tharandt konnten dabei zusehen, wie der praktische Teil eines wissenschaftliches Vogelmonitorings abläuft. Das war der Start in den Freitag, 12. Mai 2023.
Um eine Vogelberingung und noch vieles andere mehr hautnah und aktiv mitzuerleben, sind 14 Kinder und Jugendliche am 11.05.2023 zusammen mit Lukas Vogt (Umweltzentrum Freital e.V.) und Milana Müller (Johannishöhe Tharandt e.V.) – beide auch Mitarbeiter der Naturschutzstation Osterzgebirge e.V. im Programm JuNa – nach der Schule zur Naturschutzstation Neschwitz gefahren, um dann am Freitag, den 12. Mai 2023, gegen 6 Uhr morgens zur Fangstation aufzubrechen.
Katrin Hofmann & ihre Kollegin von der Naturschutzstation Neschwitz machen jede Stunde einen Rundgang und befreien die Vögel aus den Fangnetzen, beringen, vermessen sie und tragen die Daten in eine große Datenbank ein. „Die meisten der Vögel sind vor wenigen Wochen erst bei uns von ihrer langen Reise angekommen“ erklärte Katrin. Die Vogelexpertinnen sahen es ihnen auch an: „kein Fett“ wurde immer wieder festgestellt. Wie sollte auch, denn über eintausend Kilometer zu fliegen und dann auch gleich Eier zu legen und zu brüten, lässt den Vögeln wenig Reserven. Manche Vögel hatten auch schon einen Ring und so war festzustellen, wie alt dieser Vogel schon ist. Ein Teichrohrsänger hatte seine Beringung von 2019. Eine kleine Sensation. Das alles von Katrin und ihrer Kollegin zu erfahren, war äußerst spannend und sehr inspirierend für die JuNaS.
Am Samstag war die JuNa-Gruppe mit Angelika Schröter, der Leiterin der Naturschutzstation, verabredet, um die letzten Amphibienzäune der Region abzubauen: ein spannender praktischer Naturschutzeinsatz. Manche Knoblauchkröten waren schon auf dem Rückweg und eine Erdkröte war auch noch zu entdecken. Der Abbau der Amphibienzäune war keine leichte Arbeit: Schutznetz von den Befestigungsstangen abmachen, Befestigungsstangen rausziehen, Schutznetz und Heringe aus dem Erdreich herausziehen, einrollen, alles zum Auto tragen. Die Kinder und Jugendlichen waren alle gut bei der Sache. Nachdem 750 m Zaun eingesammelt und zusammengerollt war, waren alle ziemlich geschafft. Ein leckeres Eis von der Eisdiele im Schloss Neschwitz konnte die Energievorräte kurzfristig wieder auffüllen. Im Schlossensemble Neschwitz befindet sich auch die Naturschutzstation Neschwitz, in der bereits am Freitag die Dauerausstellung zu den Vögeln der Region angeschaut und Wissen vertieft wurde.
Weitere Highlights des Camps waren das Sichten eines Fischadlers mit einem Spektiv, Abends am Feuer sitzen, Stockbrot backen, schnitzen und Schwirrholz bauen. Die landschaftliche Umgebung der Oberlausitz ist zudem sehr beeindruckend. Die JuNaS konnten tolle Vögel, alte Bäume und viele Seen genießen.
Das Wildlife – Camp in Neschwitz hat alle Erwartungen übertroffen. Die Teilnehmer*innen konnten die Natur hautnah erleben, von Ihr lernen und sich inspirieren lassen. Zudem hat der praktische Naturschutzeinsatz die Junas auf kommende Einsätze vorbereitet 😊
Eine super Camp-Erfahrung!



Ansprechpartner für das Camp und die Jungen Naturwächter und Naturwächterinnen der Gruppe aus Freital und Tharandt sind Lukas Vogt (Umweltzentrum Freital e.V.) & Milana Müller (Johannishöhe Tharandt e.V.)
Verantwortlich für den Beitrag ist die Naturschutzstation Osterzgebirge und dort ist die Ansprechpartnerin zum Programm JuNa ist Projektkoordinatorin Katharina Ehlert:
📧ehlert@naturschutzstation-osterzgebirge.de
📞 0162 – 6336480
Schon im März trafen sich die JuNas vom Naturschutzzentrum Zittauer Gebirge, um gemeinsam einen Schutzzaun für Amphibien zu bauen. Wir sahen uns das Gelände auf der Karte an und konnten sehen, aus welchen Landlebensräumen die Amphiben kommen und zu welchem Teich sie wollen. Bevor es an die Arbeit ging, wurde noch einmal der Entwicklungszyklus vom Ei über die Kaulquappe zum ausgewachsenen Tier an Modellen erklärt. Unter fachkundiger Anleitung unseres Praxisteams waren wir im Handumdrehen richtige Zaunbauexperten. Al Abschluss spielten wir noch ein lustiges Quakespiel, wo wir die Laute der Rotbauchunke, des Wasserfrosches und der Erdkröte imitierten und mit verbundenen Augen unser „Partnertier“ finden sollten. Inzwischen haben die Amphibien ihren Weg zum Laichgewässer gefunden und an so manchen Stellen kann man jetzt schon Kaulquappen beobachten. Im Naturschutzzentrum Zittauer Gebirge haben die Jungen Naturwächter und Naturwächterinnen Amphibienschutzzäune aufgebaut, Kröten und Co über die Straße geholfen und die Zäune auch wieder abgebaut. Nebenbei gab es viele Fragen: Welche Gemeinsamkeiten haben alle Amphibien, welche gibt es und wie kann man sie einteilen? Warum kommen die Tiere jedes Jahr zum selben Teich zurück und warum werden die Schutzzäune aufgestellt? Alle diese Fragen wurden beantwortet. Nachdem sie in den Teichen Laich von Erdkröten und Grasfröschen entdeckt haben, konnten die JuNas einige Tiere im Gewässer beobachten. Spielerisch lernten sie, was Amphibien fressen und wie eine Kröte läuft und wie ein Frosch springt. Zum Abschluss der Veranstaltung kontrollierten sie noch 1km Amphibienschutzzaun und konnten einige Erdkröten über die Straße tragen.










Ansprechpartnerin für die JuNas im Zittauer Gebirge ist Frau Elfi Kühnel vom Naturschutzzentrum „Zittauer Gebirge“ gemeinnützige GmbH
Goethestraße 8, 02763 Zittau
📞Tel: 03583 512 512
📧 umweltbildung@nsz-zittau.de
🌍 www.naturschutzzentrum-zittau.de
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