Tierisch tierisch – Das Tiermagazin des MDR mit Uta Bresen hat am 21.06.2023 einen Beitrag gesendet, der in der Wildvogelauffangstation Dresden gedreht wurde. Ab Minute 11:50 Uhr geht es um die Arbeit mit verletzten, gefundenen Wildtieren und das Angebot für Junge Naturwächter.

Nachzusehen und Nachzuhören hier: https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-859646.html

Ansprechpartnerin für die Jungen Naturwächter in Dresden ist Judith Hofmeister von der NAJU Dresden:

NAJU (Naturschutzjugend) Dresden im NABU, Ortsgruppe Dresden-Neustadt e.V.
Kamenzer Straße 7, 01099 Dresden

📧 judith.hoffmeister@naju-dresden.de

Müllsammelaktionen sind dringend erforderlich und es kann auf keinen Fall zu wenige davon geben. So sind die Jungen Naturwächter bereits im Winter dreimal losgezogen um Ostritz vom Müll zu befreien. Jedes Mal war der 20 Liter Eimer schnell voll und mit zusätzlichen Tüten musste improvisiert werden um weiteren Unrat noch mitnehmen zu können. Glasflaschen, Bierdosen, Zigarettenverpackungen, Plastik, Styropor usw. Für die Kinder ist es jedes Mal wie eine Schatzsuche mit bitteren Beigeschmack. Es macht Spaß, aber auch zugleich wütend. Es ist absolut sinnvoll bereits Kindern Müllgreifer in die Hand zu drücken und daher haben wir auch einfach losgelegt. Und aus naturpädagogischer Sicht konnte währenddessen die schädigende Wirkung für die Natur gemeinsam ergründet und das Lob vieler beobachtender Bürger eingeholt werden.

Im Juni wurde von einer Ostritzer Initiative sogar eine ganze Müllwoche organisiert und selbstverständlich waren wir, die JuNas der Naturschutzstation Neißetal, auch mit dabei. Kaum zu glauben, dass wir da schon wieder so viel Müll fanden. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Aktion war die Kippensammelstation. Das Bewusstsein für das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummel sollte geschärft werden. Eine Zigarette verschmutz unglaubliche 40 Liter Grundwasser. Wir fischten hunderte zwischen Kopfsteinpflasterritzen hervor, aus Gullys und viele lagen mitten auf der Straße. Es boten sich viele traurige Anblicke, aber zumindest einige Straßenzüge waren danach wieder sauber. Hoffentlich für lange Zeit…

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas in Ostritz ist die Naturschutzstation Neißetal.

Die Kinder der Zwickauer JuNas halfen eifrig beim Tragen, als Holger Gentsch am 15.06.2023 zu Besuch kam und einige Kisten aus dem Auto lud. Der Ornithologe vom Verein Sächsischer Ornithologen Ortsgruppe Glauchau zeigte den Kindern einen präparierten Vogel am Tisch und weckte damit ihre Neugier. Schnell erkannten die Kinder, dass es sich um einen Wanderfalken handelte. Ihn so aus der Nähe zu betrachten, war schon ein besonderes Erlebnis.
Dann holte Holger Gentsch verschiedene Nester und Eier aus seiner Schatzkiste hervor, was die Kinder in Erstaunen versetzte. Beim Nestbau wirft der Spatz meist nur verschiedene Materialien in den Nistkasten, während der Rohrsänger sein Nest kunstvoll zwischen zwei oder drei Schilfhalmen verankert. Es gab eine Vielfalt an Eiern in den Nestern, die der Diversität der Vögel entsprach. Jeder hatte am Ende die Möglichkeit, durch ein Spektiv zu schauen. Damit konnten die Kinder, ähnlich wie mit einem Fernrohr, die Vögel hoch oben in den Bäumen detailliert betrachten.

Ansprechpartnerin für die JuNa-Gruppen in Zwickau ist

Peggy Stöckigt

von der

Kreisnaturschutzstation Gräfenmühle
Landschaftspflegeverband „Westsachsen“ e.V.
Pestalozzistraße 21A
08459 Neukirchen/Pleiße

Nach mehr als 200 Jahren hat nun ein Wolfspaar im Erzgebirge endlich wieder ein Revier. Vom neuen Wolfsterritorium „Marienberg“ sind wir nicht weit entfernt und umso spannender war es, sich einmal umfassend mit dieser faszinierenden Tierart zu beschäftigen. Von Stephan Kaasche, einem echten Wolfsexperten von der Wolfsscheune Rietzschen (Lausitz) erfuhren wir Interessantes zur Lebensweise dieser scheuen Tiere sowie zu den Folgen, die mit der Wiederansiedlung des Wolfes verbunden sind. Wir gingen auf Spurensuche im offiziellen Wolfsgebiet. Wir waren fasziniert vom umfangreichen Wissen des Wolfsforschers sowie von seiner Hündin, die uns wolfsähnliche Eigenschaften (z.B. Spür- und Geruchssinn) vorführte.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die Jungen Naturwächter im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.

Am 01. Juli treffen sich wieder alle Jungen Naturwächterinnen und Naturwächter zum JuNa-Tag. Aktionen gibt es in ganz Sachsen und was geplant ist, werden wir hier in den nächsten Tagen erzählen.

Den Start macht das Erzgebirge:
Naturinteressierte Kinder aus der Region Annaberg & Umgebung sind eingeladen zum 3. Erzgebirgischen Tag der Jungen Naturwächter „Wildes Annaberg“, der erstmalig in der Altstadt von Annaberg-Buchholz ausgerichtet wird. Der Ökocamp Annaberg e.V. lädt naturinteressierte Kinder ein zu Bildungsaktionen zum Thema „Artenschutz vor deiner Haustür“ mit Stationsarbeit (Samenkugeln, Nisthilfen für Insekten, Vögel und Fledermäuse), naturpädagogischen Spielen und einer Expedition durch die Altstadt, bei der auch Arten bestimmt und dokumentiert werden sollen. Außerdem gehen wir auch auf die unterschiedlichen Lebensräume und deren Vernetzung ein (Mauern, Gärten, Parks und Alleen). Des Weiteren wird es ein vegetarisches Angebot an Speisen und Getränke geben (Honigstand Förster und Weltladen Annaberg) sowie einen Infostand zur Mitgliederwerbung und Ankündigung zukünftiger Veranstaltungen geben. Jeder, der später wiederkommen mag, ist herzlich zu einer regelmäßigen JuNa-Gruppe eingeladen, die sich künftig in & um Annaberg-Buchholz treffen wird.

Ansprechpartnerin für die JuNas im Erzgebirgskreis ist Babett Schreiter von der Naturschutzstation Pobershau:

Natura Miriquidica e.V.
🏠 Naturschutzstation Pobershau, Hinterer Grund 4a, 09496 Marienberg
📞 0173/4721154
☎ 03735/7696331
🌍 www.kammbegegnungen.de

📧 babett.schreiter@natura-miriquidica.de