Ihr wollt Teil der Jungen Naturwächter werden und wohnt im Vogtland? Es gibt richtig gute Nachrichten für euch. Denn dort werden momentan interessierte Kinder und Jugendliche gesucht, die als JuNas im Vogtland aktiv werden wollen.
Meldet euch doch bei:
Sarah Böhm
Natur- und Umweltzentrum Vogtland e.V.
Treuener Straße 2
08329 Falkenstein
Telefon: 03745 7510544
E-Mail: boehm@nuz-vogtland.de
… oder besucht die Internetseite www.nuz-vogtland.de!
Bis bald!

Am 17.10. haben wir uns am Parkplatz Zwochau, im Naturschutzgebiet Werbeliner See, getroffen. Herr Borkert und Frau Weidt haben eine Einführung zum Thema „Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter“ vorbereitet und uns gezeigt, welche Vögel dazugehören.
Wir reinigten danach mit Herrn Borkert die bereits vorhandenen Nistkästen und brachten neue an. Beim Reinigen befanden sich in vielen Nestern Mäuse. Es war sehr spannend zu sehen, wie die kleinen Tierchen heraussprangen und sofort die Flucht ergriffen. In einem Nistkasten hatten jedoch Hornissen ihr Nest gebaut. Da sie noch aktiv waren, verzichteten wir hier lieber auf die Kontrolle und Reinigung.

Als wir am Grabschützer See entlang wanderten fanden wir außerdem viele verschiedene Tierspuren, wie etwa von Wildschweinen oder sogar Wölfen! Ein Schädel mit Gebiss deutete auf einen Fuchs hin, der wohl einem Wolf zum Opfer gefallen war.
Da es die letzten Tage viel geregnet hat, konnten wir auch allerhand Pilze entdecken. Leider mussten wir feststellen, dass einige begeisterte Pilzsammler kein gutes Beispiel waren. Aus einem Naturschutzgebiet dürfen nämlich keine Tiere oder Pflanzen mitgenommen werden! Wir haben dieses Thema dann nochmal besprochen und hoffen, dass nun achtsamer damit umgegangen wird.
Wir konnten später dann auch Kormorane, Graureiher sowie Kraniche beobachten.
Zu guter Letzt haben wir dann auch noch einen Ammen-Dornfinger gesehen. Das ist die einzige einheimische und giftige Spinne, die die menschliche Haut mit ihren Kieferklauen durchdringen kann! Ihr Biss ist dann ähnlich wie ein Wespenstich.
Wir hatten bei Frau Dr. Wiegand, der Leitern des Tiergartens Delitzsch, angefragt, ob sie vielleicht eine Aufgabe für uns hätte. Kurz darauf meldete sie sich und sagte uns, dass das Rebhuhngehege neugestaltet werden sollte. Es zieht dort ein Himalaya-Glanzfasan ein und die restlichen Tiere sollen sich natürlich weiterhin wohlfühlen.
Am 24. September bestand unsere Tagesaufgabe darin einige Schubkarren mit Sand zu füllen und Steine und Holz in das Gehege zu schaffen. Natürlich ohne dass einer der Bewohner uns entwischt! Es ging also vor allem um Achtsamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
Alle ergriffen entweder Schaufel, Schubkarre, einen Stein oder ein Stück Holz und machten sich ans Werk. Der Sand war ziemlich feucht und dadurch auch etwas schwer. Wir arbeiteten aber für 1,5 Stunden so konzentriert, dass die Zeit nur so vorbeiflog. So konnten wir unsere Aufgabe in der vorgegebenen Zeit schaffen und erhielten ein großes Lob von Frau Dr. Wiegand.
Wenn die neuen Tiere eingezogen sind, sind alle eingeladen sie zu besuchen und den Zoo zu besichtigen.
Am 8.10. haben wir uns um 15:30 Uhr im Garten vom Familienzentrum Mittendrin in Delitzsch getroffen.
Herr Rudolph, vom Zentrum Mittendrin, ist ein erfahrener Kletterer. Er hat uns die Regeln, Sicherheitshinweise sowie die Vorgehensweise an der Kletterwand im Garten erklärt. Es konnten maximal zwei Kinder gleichzeitig an die Wand, die dann mit Gurten und Sicherungsseil klettern konnten. Herr Rudolph und ein ausgebildeter Kollege haben die Seile gesichert.
Zum Warmwerden kletterten wir waagerecht und auf geringer Höhe an der Wand entlang. Danach wurden die Seile angelegt. Es gibt dabei drei Schwierigkeitsgrade und wir haben alle bei Stufe 1 begonnen. Wer weitermachen wollte, konnte die beiden anderen Stufen auch noch ausprobieren. Alle anderen konnten zur Slackline gehen und das Balancieren üben. Es gab außerdem noch Leiter-Golf. Bei dem Spiel müssen Kugeln, die an einer Schnur hängen, so geschickt geworfen werden, dass sie sich an den Sprossen der Leiter verfangen und hängen bleiben.
Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir gar nicht aufhören wollten. Am Ende sind wir nochmal die Wand hochgeklettert und haben sogar die Zeit gestoppt.
Am 03.10. haben wir das dreißigjährige Jubiläum der deutschen Einheit mit einer besonderen Aktion in der Ökologischen Station Borna-Birkenhain gefeiert.
Vormittags konnten wir die vielen Obstsorten auf der Streuobstwiese in Neukirchen kennenlernen und auch kosten!

Danach pflanzten wir drei junge Apfelhochstämme. Da die Eltern mit dabei waren, hatten wir auch tatkräftige Unterstützung, wenn es etwas schwerer wurde. Zuerst haben wir die kleinen Bäumchen einem Pflanz- und Wurzelschnitt unterzogen und sie somit bereit für das Einpflanzen gemacht.
Dann mussten Pfähle für die Bäume eingeschlagen werden – da gaben die anwesenden Eltern alles! Danach halfen sie uns auch beim Wässern der Bäume. Die großen Kanister hätten wir alleine gar nicht heben können.

Wir schälen einen Apfel 
Ein Bäumchen wird beschnitten 
Die Eltern helfen beim Einpfählen der Bäume
Um danach noch erkennen zu können, wer welchen Baum gepflanzt hat, haben wir noch große beschriftete Steine unter die Apfelbäume gelegt.
Wir werden unseren „Edelborsdorfer“, den „Dülmener Herbstrosenapfel“ und den „Pfirsichroten Sommerapfel“ in den nächsten Jahren im Auge behalten und sie mit Wasser und Schnitten weiter versorgen.




