Letzten Donnerstag haben sich alle JuNa-Koordinatoren aus Sachsen wieder digital getroffen, um zu besprechen, wie dieses Jahr gestaltet werden soll.

Wir haben uns dazu entschieden, dass ihr jetzt wieder mehr auf unserer Internetseite finden sollt! Wir wollen euch zum Beispiel mehr auf dem Laufenden halten, was bei den anderen JuNa-Gruppen passiert und wo genau eigentlich welche sind. Unter Aktivitäten findet ihr die Updates der anderen Gruppen und Hinweise auf Veranstaltungen.

Falls ihr noch kein JuNa seit aber einer werden wollt, dann findet ihr jetzt auch Ansprechpartner und aktualisierte Kontaktinformationen auf der Karte.

Wir haben uns außerdem über den JuNa-Tag dieses Jahr unterhalten. Dazu laden wir aber demnächst noch ein paar neue Infos hoch.

Bis bald!

Ihr wollt Teil der Jungen Naturwächter werden und wohnt im Vogtland? Es gibt richtig gute Nachrichten für euch. Denn dort werden momentan interessierte Kinder und Jugendliche gesucht, die als JuNas im Vogtland aktiv werden wollen.

Meldet euch doch bei:
Sarah Böhm
Natur- und Umweltzentrum Vogtland e.V.
Treuener Straße 2
08329 Falkenstein

Telefon: 03745 7510544
E-Mail: boehm@nuz-vogtland.de

… oder besucht die Internetseite www.nuz-vogtland.de!

Bis bald!

Am 17.10. haben wir uns am Parkplatz Zwochau, im Naturschutzgebiet Werbeliner See, getroffen. Herr Borkert und Frau Weidt haben eine Einführung zum Thema „Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter“ vorbereitet und uns gezeigt, welche Vögel dazugehören.

Wir reinigten danach mit Herrn Borkert die bereits vorhandenen Nistkästen und brachten neue an. Beim Reinigen befanden sich in vielen Nestern Mäuse. Es war sehr spannend zu sehen, wie die kleinen Tierchen heraussprangen und sofort die Flucht ergriffen. In einem Nistkasten hatten jedoch Hornissen ihr Nest gebaut. Da sie noch aktiv waren, verzichteten wir hier lieber auf die Kontrolle und Reinigung.

Nistkastenbeschau

Als wir am Grabschützer See entlang wanderten fanden wir außerdem viele verschiedene Tierspuren, wie etwa von Wildschweinen oder sogar Wölfen! Ein Schädel mit Gebiss deutete auf einen Fuchs hin, der wohl einem Wolf zum Opfer gefallen war.

Da es die letzten Tage viel geregnet hat, konnten wir auch allerhand Pilze entdecken. Leider mussten wir feststellen, dass einige begeisterte Pilzsammler kein gutes Beispiel waren. Aus einem Naturschutzgebiet dürfen nämlich keine Tiere oder Pflanzen mitgenommen werden! Wir haben dieses Thema dann nochmal besprochen und hoffen, dass nun achtsamer damit umgegangen wird.

Wir konnten später dann auch Kormorane, Graureiher sowie Kraniche beobachten.

Zu guter Letzt haben wir dann auch noch einen Ammen-Dornfinger gesehen. Das ist die einzige einheimische und giftige Spinne, die die menschliche Haut mit ihren Kieferklauen durchdringen kann! Ihr Biss ist dann ähnlich wie ein Wespenstich.

Wir hatten bei Frau Dr. Wiegand, der Leitern des Tiergartens Delitzsch, angefragt, ob sie vielleicht eine Aufgabe für uns hätte. Kurz darauf meldete sie sich und sagte uns, dass das Rebhuhngehege neugestaltet werden sollte. Es zieht dort ein Himalaya-Glanzfasan ein und die restlichen Tiere sollen sich natürlich weiterhin wohlfühlen.

Am 24. September bestand unsere Tagesaufgabe darin einige Schubkarren mit Sand zu füllen und Steine und Holz in das Gehege zu schaffen. Natürlich ohne dass einer der Bewohner uns entwischt! Es ging also vor allem um Achtsamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.

Alle ergriffen entweder Schaufel, Schubkarre, einen Stein oder ein Stück Holz und machten sich ans Werk. Der Sand war ziemlich feucht und dadurch auch etwas schwer. Wir arbeiteten aber für 1,5 Stunden so konzentriert, dass die Zeit nur so vorbeiflog. So konnten wir unsere Aufgabe in der vorgegebenen Zeit schaffen und erhielten ein großes Lob von Frau Dr. Wiegand.

Wenn die neuen Tiere eingezogen sind, sind alle eingeladen sie zu besuchen und den Zoo zu besichtigen.

Am 8.10. haben wir uns um 15:30 Uhr im Garten vom Familienzentrum Mittendrin in Delitzsch getroffen.

Herr Rudolph, vom Zentrum Mittendrin, ist ein erfahrener Kletterer. Er hat uns die Regeln, Sicherheitshinweise sowie die Vorgehensweise an der Kletterwand im Garten erklärt. Es konnten maximal zwei Kinder gleichzeitig an die Wand, die dann mit Gurten und Sicherungsseil klettern konnten. Herr Rudolph und ein ausgebildeter Kollege haben die Seile gesichert.

Zum Warmwerden kletterten wir waagerecht und auf geringer Höhe an der Wand entlang. Danach wurden die Seile angelegt. Es gibt dabei drei Schwierigkeitsgrade und wir haben alle bei Stufe 1 begonnen. Wer weitermachen wollte, konnte die beiden anderen Stufen auch noch ausprobieren. Alle anderen konnten zur Slackline gehen und das Balancieren üben. Es gab außerdem noch Leiter-Golf. Bei dem Spiel müssen Kugeln, die an einer Schnur hängen, so geschickt geworfen werden, dass sie sich an den Sprossen der Leiter verfangen und hängen bleiben.

Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir gar nicht aufhören wollten. Am Ende sind wir nochmal die Wand hochgeklettert und haben sogar die Zeit gestoppt.