Im Rahmen unseres 3. Treffens haben wir die Erdkröte und weitere Frühlingsboten genauer kennengelernt. Mit 12 Kindern und zwei Betreuer beschäftigten wir uns mit der Lebensweise und den Lebensraum der Erdkröte. Im zweiten Teil besuchten uns Steffen Wagner vom NABU Plaußig mit zwei fleißigen Helferinnen. Die Kinder haben vieles über den Nestbau von einheimischen Vögeln gelernt und auch eigene Nistkästen gebaut.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Leipzig Mitte ist das Deutsche Kleingärtnermuseum.
„Stell dir vor, du bist ein Fuchs und stapfst durch den Wald…“ – mit diesem Bild vor Augen starteten wir bei unserer ersten JuNa-Grundkursveranstaltung nach den Februarferien in ein kleines Rollenspiel und versetzten uns in die Lage von Waldtieren, die unter Müll, der von Menschen achtlos hinterlassen wird, zu leiden haben. Dadurch motiviert, etwas gegen solche Gefahren zu unternehmen, machten wir uns gleich in „unseren“ Wald auf und sammelten Müll.
Wir fanden so Einiges: Von Autoreifen bis Kronkorken kam eine ganze Schubkarre voll zusammen. Beim Aufstellen eigener JuNa-Waldregeln dafür, wie wir uns im Wald verhalten wollen, wünschte sich eine Junge Naturwächterin deshalb auch „eine müllfressende Pflanze“. Schade, dass so etwas nicht existiert, aber immerhin die Autoreifen können für den Eselparcours der Ökostation sinnvoll weiterverwendet werden!


Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Borna-Birkenhain ist die Ökologische Station Borna-Birkenhain.
Vergangene Woche trafen sich die Jungen Naturwächter Zittauer Gebirge zu einem spannenden und nicht alltäglichen Thema im Gebirgsort Jonsdorf.
Das Thema mussten die Kinder dieses Mal erst erraten. An einem mit grünlichen Gewächsen bewachsenem Baum wurde ihnen ein Rätsel gestellt.
„Es geht heute um Lebewesen, die meist allgegenwärtig und überall um uns herum leben, aber kaum beachtet und gesehen werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Formen und weltweit in 25.000 unterschiedlichen Arten. Sie wachsen auf Holz, auf Stein und anderen Materialien. Sie sind weder Pflanze noch Pilz. Sie sind direkt in eurer Nähe.“
Rasch entdeckten die Kinder, um was es heute gehen sollte. Die Flechten! Und schon waren die ersten Fotos mit dem von uns mitgebrachten Tablets zum Anfertigen einer Flechtengalerie geschossen. Es sollten bis zum Ende der Veranstaltung 460! Stück werden. Nachdem die Kinder von uns einen Überblick zur Lebensform Flechte, sowie deren Besonderheiten bekommen hatten, zeigten wir ihnen die Einteilung in Krusten- Blatt- und Strauchflechten anhand von einigen Bildbeispielen. Kurz drauf ging die Entdeckungsreise in die Welt der Flechten los. Für unsere 1,5 km lange Tour durch die Zittauer Gebirgslandschaft, benötigten wir weitaus mehr Zeit als geplant, denn es gab viel zu viele Flechten zu entdecken! Sie waren überall!! An den Bäumen, auf Zäunen, an jedem Stein und sogar auf der Straße! War die Aufmerksamkeit einmal auf diese formenreichen und bizarren Lebewesen gelenkt, entdeckten die Kinder immer mehr Flechten und immer wieder waren auch neue Arten dabei.
Mittels einem Team-Spiels wurde den Kindern die Besonderheit der Symbiose von Alge und Pilz in den Flechten verdeutlicht. Immer zwei JuNas ergaben ein Team. Diese unterschieden sich in ihren zugeteilten Fähigkeiten und mussten so Aufgaben löse. Diese konnten nur durch das Zusammenspiel der Fähigkeiten der Teammitglieder gelöst werden. Da sich auch Algen und Pilze in ihren Fähigkeiten ergänzen, sind Flechten in der Lage selbst Extremstandorte, z. B. im Hochgebirge zu besiedeln. In einem Land Art Bild legten wir mit Waldmaterial den inneren Aufbau einer Flechte nach, wie er unter dem Mikroskop sichtbar wäre. Die Kinder waren fasziniert von der für sie neu entdeckten Welt der Flechten und es kam sogar die Idee der Eröffnung eines Flechtenmuseums auf 😉.





Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Zittau ist das Naturschutzzentrum Zittauer Gebirge.
Zum Kinderumweltgruppentag haben sich am 23. Februar 2024 Kinder und Jugendliche der beiden Kinderumweltgruppen aus Naundorf getroffen. Gemeinsam haben wir unsere Nistkästen im Wermsdorfer Wald und auf der Streuobstwiese kontrolliert und gesäubert. In 19 Nistkästen haben wir Nester gefunden und 10 Kästen waren leer. In einigen Nistkästen waren 2 Nester übereinander gebaut und wir haben sogar auch noch einige Eier gefunden.
Der Förster erzählte uns noch viel Wissenswertes über den Wald, wie z.B. was mit dem Holz passiert und welches wir im Holzeinschlag sahen. Am Schwarzwildgatter konnten wir die Wildschweine beobachten. Zum Abschluss haben wir gemeinsam Lagerfeuer gemacht.
Wir sind schon gespannt wer in diesem Frühjahr in unseren Kästen brütet.

Foto: Annett Erdmann
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die Ökostation Naundorf.
Am letzten Samstag hat sich die Gruppe der Jungen Naturwächter Partheland in Merkwitz getroffen, um ein ganz besonderes Haus zu bauen – ein Insektenhotel! Das ist ein spezielles Zuhause für Insekten, vor allem für Wildbienen, die für die Natur superwichtig sind.
Wildbienen helfen Pflanzen, indem sie Blüten bestäuben. Das bedeutet, sie tragen Pollen von einer Blüte zur anderen und helfen so den Pflanzen, Früchte zu bilden und sich zu vermehren. Aber viele Wildbienen sind in Gefahr und brauchen unsere Hilfe, weil es nicht mehr genug Plätze gibt, wo sie leben und nisten können. In Deutschland gibt es über 560 verschiedene Bienenarten, und fast die Hälfte davon ist leider gefährdet. Das ist schlecht für die Natur, denn viele Pflanzen, wie zum Beispiel Raps, Fenchel und auch Obstbäume, brauchen Bienen, um ihre Früchte zu bilden. Ohne Bienen gäbe es viele Pflanzen und Früchte nicht mehr. Ein cooles Beispiel ist die Tomate: Ihre Pollen sind in kleinen Säckchen versteckt, die nur durch bestimmte Vibrationen geöffnet werden können. Hummeln können das, weil sie beim Fliegen genau die richtigen Schwingungen erzeugen. Deswegen sind Hummeln so wichtige Helfer für die Tomatenpflanzen.
Zuerst haben wir ein bisschen über Wildbienen gelernt und dann angefangen, das Insektenhotel zu bauen. Wir haben gesägt, geschnitten, geschliffen und alles zusammengebaut. Es war richtig toll zu sehen, wie unser Insektenhotel Form annahm! Wir hoffen, dass im Frühling viele Bienen und andere Insekten in ihr neues Zuhause einziehen werden. Am Ende des Tages gab es noch eine Überraschung: selbst gebackenen Kuchen! Das war ein schöner Abschluss für unseren fleißigen Tag.
Dank der Unterstützung durch den Bürgerhaushalt der Stadt Taucha konnten wir nicht nur dieses eine, sondern insgesamt vier Insektenhotels bauen und aufstellen. Das ist wirklich toll, weil wir so noch mehr Insekten helfen können. Und die kümmern sich wiederum um eine bunte Pflanzenvielfalt. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben! Eure Hilfe macht einen großen Unterschied für die Natur.





Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Partheland ist die Naturschutzstation Partheland.
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