Anfang Februar. Feuchtes, sonniges Wetter. Einstellige Plusgrade. Der Vorfrühling klopfte schon kräftig an der Tür. Kein Schnee, aber herrliche Bedingungen um Vögel zu beobachten.
Das Thema „Wintervögel“ stand heute auf dem Programm. Unsere Jungen Naturwächter*innen setzten sich mit den häufigsten heimischen Arten im Winter, ihren Fressgewohnheiten und Verhaltensweisen auseinander. Immer wieder hörten sie genau hin, um singende Vögel an ihrem Gesang zu identifizieren.
Und dann kam er. Der magische Moment, die Vögel aus der Nähe zu beobachten obwohl die Kinder selbst in großem Abstand zu den Tieren standen oder saßen: Der Blick durch das Fernglas. Voller Eifer waren alle gefesselt von dieser Erfahrung und hatten große Freude beim Artenerfassen an Futterstellen der Ökostation Borna-Birkenhain. Manche wollten gar nicht mehr aufhören.

Verantwortlich für den Beitrag und die Bilder ist die ökologische Station Borna-Birkenhain.
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Der Februar ist angekommen: Manche Zugvögel kehren wieder zurück und geben ihren Gesang zum Besten, hier und da sieht man erste Schneeglöckchen blühen. Das klingt verdächtig nach Frühlingsbeginn!
An einem Tag frühlingshafte Temperaturen und am nächsten Tag gibt es aber wieder graues Schmuddelwetter. Wann beginnt denn nun der Frühling so richtig?
Welche Frühlingsboten ihr ab Februar in der Natur entdecken könnt, erfahrt ihr im aktuellen Monatsauftrag der NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig.
Ihr lernt außerdem etwas über die Jahreszeiten in der Natur und warum sie einen eigenen Kalender mit 10 Jahreszeiten hat!
Schnappt euch eure Freunde und begebt euch gemeinsam auf die Spur des Frühlings!
Weitere Infos findet ihr nicht nur auf dem NABU-Blog sondern auch auf der NABU-Facebookseite

Für die Aktion verantwortlich und als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht Luise Winkler von der
NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig
Corinthstraße 14
04157 Leipzig
- 📞 0341 337415-0 oder 📞 Mobil 01590 / 4011278
- 📧 winkler@nabu-sachsen.de
Knisterndes Kaminfeuer, dampfender Kakao und muckelig warme Wollsocken – so klingen kalte Wintertage richtig gemütlich. In der Tierwelt ist die Gemütlichkeit aber weit mehr als ein Fingerschnipp.
Um gut auf Väterchen Frost vorbereitet zu sein, müssen die Tiere das Kälteproblem selbst in die Hand nehmen. Deswegen haben sie maßgeschneiderte Winterstrategien entwickelt: den Winterschlaf, die Winterruhe und die Winterstarre.
Was genau die Unterschiede sind, nimmt die NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig im aktuellen Monatsauftrag unter die Lupe. Dabei erfahrt ihr auch, wo sich die Tiere am liebsten verkriechen und welche Naturmaterialien sie besonders schätzen. Außerdem werdet ihr bei eurem Forschungsauftrag zu tierischen Dämmstoffexperten. Wie immer werden alle eingesendeten Ergebnisse auf dem NABU-Blog veröffentlicht.
Also, zieht euch warm an und taucht ein in die Winterstrategien der Tierwelt!
Weitere Infos findet ihr nicht nur auf dem NABU-Blog, sondern auch auf der NABU-Facebookseite oder in diesem Download-Dokument.
- ← Winter-Naturforscherkiste für JuNas der Naturschutzstation Partheland
- Von A wie Ameisenhaufen bis Z wie Zugvögel →
Am 20.11.2021 war es wieder mal soweit – die Jungen Naturwächter von der Gruppe der Auwaldstation Leipzig waren draußen unterwegs. Dabei endeckten sie in der Burgaue wieder allerhand Spannendes passend zur Winterzeit. In ihrem Bericht kommt die Auwaldstation selbst zu Wort:
Diesen Samstag (20.11.2021) trafen sich wieder unsere Jungen Naturwächter in der Auwaldstation. Pünktlich zum Thema „Natur im Wandel“ beobachteten wir vorbeiziehende Gänse, begaben uns auf die Suche nach dem besten Winterversteck für den Igel und erfuhren Spannendes zur Überlebensstrategie der im Auwald heimischen Furzgrundel, dem Europäischen Schlammpeitzger.
Wie ist es als Kleiber kopfüber den Baum hinab zu laufen? Warum klettert ein Eichhörnchen spiralenförmig den Baum entlang? Und warum frisst der Storch kaum noch Frösche oder Insekten, sondern Stare? Diesen und anderen Fragen gingen wir nach und kamen auf interessante Antworten.

kleine Meisen essen viel.


Unseren Nachmittag ließen wir am selbst entfachten Feuer beim Schnitzen und mit der Zubereitung von Meisenknödeln in Tontöpfen, Weidenruten und Baumscheiben ausklingen – sehr zur Freude unserer Standvögel rings um unsere Auwaldstation. Wer die Kunstwerke der Kinder sehen möchte, sollte sich beeilen, der Futterbaum ist heißbegehrt!
Kontakt JuNa-Gruppe Auwaldstation Leipzig:
Annemarie Neugebaur
Schlossweg 11
04159 Leipzig
📞 0341 462 1895
📧 info@auwaldstation.de
💻 Auwaldstation.de
Die Früchte fallen von den Bäumen und die Blätter färben sich bunt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch der optimale Zeitpunkt, das Laub mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu welchen Bäumen gehören die einzelnen Blätter und Früchte eigentlich?
Bei ihrer JuNa-Herbstaufgabe haben die Naturzentrale Bautzen, die Naturschutzstation in Neschwitz und das Naturschutzzentrum in Neukirch echte Baumkenner gesucht. Kinder des Landkreises Bautzen konnten Blätter und Früchte von Baumarten wie Kastanie, Buche oder Linde bestimmen. Auf ihren Baumkennerlisten haben sie ihre Funde dokumentiert und dann an die Aufgabensteller geschickt. Eine kleine Zusatzaufgabe war es, Baumriesen zu finden. Das sind Bäume, deren Stammumfang mehr als vier Meter beträgt.
Viele tolle Einsendungen von Familien und JuNa-Gruppen kamen zusammen. Dabei waren bunt gestaltete und mit Baumfrüchten beklebte Baumkennerlisten. Als kleines Dankeschön erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Spiel, mit dem sie ihr Wissen über heimische Bäume erweitern können.
