Am 25.04.2026 trafen sich die JuNas in Lauenstein zum ersten Mal. Seit Mitte März wird die Gruppe aufgebaut und schließlich haben sich 12 Kinder mit großer Begeisterung für das Programm angemeldet. 10:30 Uhr trafen sich Eltern und Kinder am Schloss, um die Umgebung in Lauenstein zu erkunden. Ziel der Veranstaltung war es, der Gruppe die Chance zu geben, selbst miteinander warm zu werden und im Programm anzukommen.

Dabei wurde zunächst eher allgemein über die heimische Flora und Fauna gesprochen. Gespielt wurden diverse Waldpädagogik-Klassiker. Damit sich alle vorstellen konnten, durfte sich jeder einen Gegenstand aus der Natur suchen und sich und den Gegenstand kurz vorstellen. Dabei wurden diverse Geschichten erzählt oder Informationen von den Kindern preisgegeben. Zu entdecken gab es ziemlich viel. Die Kinder erhielten Becherlupen und so wurden viele Pflanzen gesammelt und bestaunt. Ab und an erhielten wird auch die Chance, diverse Insekten zu beobachten, um sie anschließend wieder freizulassen. Der heimische Mischwald bot die Möglichkeit, das Wissen zu verschiedenen Nadel- und Laubbaumarten unter Beweis zu stellen. Die Kinder waren auch sehr interessiert daran, wie man verschiedene Pflanzen verwenden kann. Ein Stück im Wald angekommen gab es eine kleine Mittagspause. Im Anschluss ging es weiter mit dem Spiel Luchs und Reh. Jedes Kind durfte ein Mal den Luchs spielen und wir haben uns noch kurz zu beiden Tierarten ausgetauscht. Dass wir im Anschluss ein echtes Reh sehen, war ein glücklicher Zufall.

Der Weg vorbei an viel Totholz bot die Möglichkeit, darüber aufzuklären, dass auch große Vorsicht im Wald geboten ist. Die Kinder wussten auch schon, dass trotzdem noch viel Leben in den toten Bäumen herrscht. Kurz bevor wir den Wald verlassen wollten, fertigten die Kinder noch eine Geräusche Landkarte an. Die Kinder sollten 10 Minuten leise sein und horchen, welche Tiere und evtl. Pflanzen in der Umgebung wahrgenommen werden konnten. Dabei landete auch das eine oder andere Auto oder andere Maschinen auf dem Blatt. Ein Kind mochte nicht gerne Malen und nutze die Zeit still zum meditieren.

Um den Tag zum Abschluss zu bringen, spielten wir einige Runden „1, 2 oder 3“. Dabei wurden Fragen zum Thema Pflanzen gestellt und drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Hier konnten auch mehrere Antworten richtig sein. Die Kinder sollten sich nun auf eine der drei Positionen stellen, je nachdem, welche Antwort richtig war. Bei den Fragen wurde sowohl Wissen behandelt, was wir bereits gelernt hatten, als auch neues Wissen abgefragt. 14:30 Uhr wurden die Kinder wieder in die Hände der Eltern gegeben. Am 23. Mai startet der nächste Praxistag, bei dem die Kinder etwas über heimische Vögel lernen sollen. Hier ist auch ein Vogelexperte des NABU mit eingeplant. Die Gruppe freut sich auf jeden Fall auf die nächste Veranstaltung.

Text und Fotos: Philipp Miersch

Ansprechpartner für diese Gruppe ist die Naturschutzstation Osterzgebirge e.V.