Im April war der Frühling endlich angekommen – und so wurden auch die Themen bei den Jungen Naturwächtern aus Chemnitz passend dazu frühlingshaft gestaltet.
Den Beginn machten die JuNas aus dem Grundkurs mit dem Thema Aussaat. Sie durften Gemüse und Sonnenblumen aussäen und diese anschließend als kleine „Hausaufgabe“ mit nach Hause nehmen, um ihr Wachstum weiter zu beobachten. Zusätzlich wurde auf der Wiese vor der Naturschutzstation Chemnitz Wildblumensaat ausgebracht. Diese Fläche soll sich in Zukunft zu einer artenreichen Blühwiese entwickeln.


In den Osterferien stand für die JuNas aus Chemnitz eine Wanderung zur Naturschutzstation Herrenhaide auf dem Programm. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht ganz mitspielte, wurden alle herzlich von den NAJUs aus Burgstädt begrüßt. Da beide Gruppen im Rahmen der Jungen Naturwächter zusammenarbeiten, war dies eine schöne Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Nach einem Rundgang über das Gelände wurde gemeinsam gespielt, gegrillt und ein Naturquiz gelöst. Ein herzliches Dankeschön an die Jungen Naturwächter aus Herrenhaide für ihre Gastfreundschaft – wir freuen uns schon sehr auf euren Gegenbesuch in Chemnitz.


Den Frühling erkundeten beide JuNa-Gruppen anschließend im Crimmitschauer Wald. Dort konnten verschiedene Frühblüher entdeckt, Vogelstimmen gehört und gezielt nach Laichballen sowie Krötenschnüren Ausschau gehalten werden. Bei bestem Wetter entstanden dabei gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Unterstützer Matthias viele spannende Naturbeobachtungen.






Darauf aufbauend beschäftigten sich die JuNas mit dem Thema Wildbienen. Sie lernten die Unterschiede zwischen Honigbienen und Wildbienen kennen und konnten bei einer kleinen Wildbienensafari verschiedene Arten entdecken und mit Bens Unterstützung bestimmen. In einem abschließenden Quiz wurde das Wissen spielerisch gefestigt – gar nicht so einfach, da Wildbienen sehr unterschiedlich aussehen können und einige Insektenarten sie zudem imitieren.


Zum Monatsabschluss wurde es noch einmal kreativ: Mit Fährtenstempeln gestalteten die JuNas Abdrücke im Salzteig, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Anschließend wurde gemeinsam ein neues Schild mit der Aufschrift „Naturschutzstation“ gestaltet. Nun ist für alle Passantinnen und Passanten gut sichtbar, dass sich in Chemnitz-Gablenz in der Adelsbergstraße 192 eine Naturschutzstation befindet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Veranstaltungen sowie an den NABU und die NAJUs aus Herrenhaide für die Gastfreundschaft und den Verleih der Fährtenstempel.
Text: L. Heinrich, Fotos: B. Franke.
Ansprechpartner für diese Gruppe ist die Naturschutzstation Chemnitz.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.
