Die JuNas der Auwaldstation auf Federfühlung
Am 04. Februar haben sich die Jungen Naturwächter:innen von der Auwaldstation Leipzig erneut getroffen, um gemeinsam einen spannenden Tag in der Natur zu erleben. Das Thema des Treffens war dieses Mal die „Welt der Vögel“. Zunächst haben wir uns gemeinsam überlegt, was die Vögel als Tiergruppe eigentlich ausmacht und welche Eigenschaften sie von anderen Tieren unterscheiden. Anhand von Exponaten haben wir uns damit beschäftigt, wie das Gefieder der Vögel aufgebaut ist, wie eine Feder unter der Lupe aussieht und welche unterschiedlichen Arten und Funktionen von Federn es gibt. Dabei haben wir uns spannende Frage, wie „Warum Eulenvögel so leise fliegen können“ gestellt. Nach diesem kleinen Einstieg ging es für die beiden Gruppen in den Wald, um anhand von Spielen und Beobachtung die unterschiedlichen Verhaltensweisen der Vögel während der verschiedenen Phasen des Jahres zu erforschen. Wir beschäftigten uns mit den vielfältigen Balzstrategien und fanden uns spielerisch zu Spechtpaaren zusammen, lernten die unterschiedlichen Nestformen kennen und bauten anschließend in unseren Paaren tolle Nester aus gesammelten Naturmaterialien. Auch lernten wir die Anpassungsformen von Vögeln an unterschiedliche Lebensräume kennen, indem wir die Schnabelformen mit den zugehörigen Ernährungsweisen untersuchten. Außerdem überlegten wir uns, wie verschiedenen Vogelarten Strategien zur Überwinterung entwickelten und lernten Stand-, Strich- und Zugvögel kennen.



Am Nachmittag stellten wir uns der Frage, warum die Artenvielfalt der Vogelwelt gefährdet ist. Ein Hauptproblem stellt dabei das Fehlen von geeigneten Nistmöglichkeiten dar, da zum einen alte Bäume für Höhlenbrüter, zum anderen aber auch Hecken und geschützte Wiesen fehlen. Um unseren gefiederten Freund:innen zu helfen, bauten wir daher gemeinsam Nistkästen, die in der kommenden Zeit in Lützschena und Stahmeln aufgehangen werden sollen.
Alles in Allem verbrachten wir wieder einen spannenden Samstag mit Spielen, Bauen und Lernen. Wir freuen uns schon, uns zusammen mit euch beim kommenden Treffen im März mit der Amphibienwelt zu beschäftigen und damit die nächste Tiergruppe genauer unter die Lupe zu nehmen.
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin für die Jungen Naturwächter in der Auwaldstation Leipzig ist Frau Annemarie Hofmann:
- Schlossweg 11
- 04159 Leipzig
- 📞 0341 462 1895
- 📧 info@auwaldstation.de
- 💻 Auwaldstation.de
Fotos: Auwaldstation
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Dieses Camp ist aktuell noch in Planung. Sobald es weitere Informationen gibt, wirst du diese hier finden.






Wie groß sind Eulen tatsächlich? Wie viele Arten leben in Deutschland? Und klingen Eulen wirklich alle gleich? Mit diesen Fragen und noch vielen mehr durften sich die JuNa’s vom Biberhof Torgau und vom LPV Torgau/Oschatz am 25.01.2023 beschäftigen. Ein kleiner Film erleichterte den JuNas den Zugang zum Thema. Danach ging es los: fleißig suchte sich jedes Kind seine Lieblingseule aus, malte, bemalte und beschriftete diese mit wichtigen Fakten. Dabei entstanden fabelhafte und definitiv individuelle Kunstwerke. Währenddessen wurde in verschiedensten mitgebrachten Eulenbüchern geblättert und ein Hörspiel gehört. Zum Abschluss durften sie ihr Wissen in einem Quiz beweisen.








NABU-Naturschutzstation Biberhof Torgau
Dahlener Str. 1
04860 Torgau
📞 03421 902703
📧 biberhof.torgau@nabu-sachsen.de
💻 naturschutzstation-biberhof.nabu-sachsen.de
Foto: Biberhof Torgau
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- 2. JuNa-Online-Stammtisch am 07.02.2023 →
Zum Thema „Naturschutzpraxis für JuNas“ wollen wir gerne die Möglichkeit und Plattform zum Austausch und Ideensammeln geben. Von 10 -11:30 begrüßen wir JuNa-Akteure am Zoom-Bildschirm.
Zum Online-Stammtisch JuNa sind alle eingeladen, die mir „ihren“ Jungen Naturwächtern praktische Naturschutzeinsätze planen und dazu mit anderen in Austausch treten wollen. Moderiert wird der „Stammtisch“ von der JuNa-Koordinierungsstelle bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt.
Der Teilnahmelink wird vor Veranstaltungsbeginn an alle angemeldeten Personen verschickt.
Anmeldungen bitte bis 06.02.2023 über die Homepage der LaNU unter: https://www.lanu.de/vrT
Frisch und munter im neuen Jahr angekommen starteten wir am 07. Januar in unser nunmehr viertes Treffen der Jungen Naturwächter*innen in der Auwaldstation, welches unter dem Thema der Spurensuche stand. Zunächst begaben sich hierfür die beiden Gruppen am Vormittag in den Auwald des angrenzenden Schlossparks. Hier lernten wir allerhand über die verschiedenen Spuren, die unterschiedliche Tierarten hinterlassen. Woran erkennt man zum Beispiel, ob die gefundene Fußspur von einem Reh oder Wildschwein ist oder ob sich auf dem Weg ein Hund, Fuchs oder gar Wolf herumgetrieben hat? Diese Fragen stellten wir uns, als wir die sogenannten Trittsiegel der in unserem Wald heimischen Wildtiere kennenlernten. Doch nicht nur Fußspuren sind für uns Hinweise auf die Anwesenheit von Tieren – auch Kot (Losung genannt), Federn und Fell, Fraßspuren, Höhlen und Nester oder ganz einfach Rufe machen uns auf das abwechslungsreiche Treiben direkt um uns herum aufmerksam. So durchstreiften wir den Auwald, immer auf der Suche nach den uns nun vertrauten Spuren. Dabei entdeckten wir eine Biberburg, Trampelpfade von Wildschweinen und unterirdische Bauten, lernten, welche Informationen wir aus gefundenem Kot lesen können und machten Gipsabdrücke der von uns gefundenen Trittsiegel.
Nach diesem erlebnisreichen Vormittag begaben wir uns erst einmal zur Stärkung in die Auwaldstation, bevor wir uns einer anderen Art von Spur, die diese Welt prägt, widmeten – den menschlichen Spuren. In einer Vielzahl von Experimenten lernten wir, wie Mikroplastik entsteht und wie schwer beziehungsweise unmöglich es eigentlich ist, die Natur von diesem zu befreien, nachdem es einmal in unsere Umwelt gelangt ist. Doch wie kommt das Plastik dort eigentlich hin? Und was passiert mit Plastik, wenn es einmal in die Natur gelangt ist? Um diese Fragen beantworten zu können, bauten wir einen Müllfriedhof. Hinter der Auwaldstation vergruben wir verschiedene Arten von Müll – von Birnengriebs über Pappe bis zur Gummibärchenpackung – um uns in den kommenden Treffen anschauen zu können, was die Natur mit den Spuren, die wir als Menschen hinterlassen anstellt. Nebenbei haben wir Gewölle untersucht und es wurde natürlich auch wieder gebastelt, gespielt und die neue Ausstellung der Auwaldstation bestaunt.
Nach diesem erlebnisreichen Tag freuen wir uns besonders, uns im Februar mit euch gemeinsam auf die Spuren der Wildvögel zu begeben. Bis dahin!
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin für die Jungen Naturwächter in der Auwaldstation Leipzig ist Frau Annemarie Hofmann:
Schlossweg 11, 04159 Leipzig
📞 0341 462 1895📧 info@auwaldstation.de
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