Naturschutzstation NABU-Kreisverband Freiberg
Trotz kalter Temperaturen und typischem Herbstwetter fanden sich am Mittwoch vier Junge Naturwächter im Ludwig-Renn-Park in Freiberg ein. Dort stand die Säuberung des Teiches an, der vom Herbstlaub befreit werden musste.
Ausgestattet mit Keschern, bekleidet mit Matschhosen und Gummistiefeln ging es für die Jugendlichen ins trübe Wasser des kleinen Teiches. Dieser musste vor einiger Zeit eingezäunt werden, um einer Vermüllung des Gewässers vorzubeugen. Eine der Betreuerinnen berichtet davon, wie schon einmal ein altes Fahrrad aus dem Teich gefischt wurde. Müll fanden die JuNas dieses Mal kaum, dafür gab es umso mehr Laub, das aus dem Teich geholt werden musste. Die Blätter der umstehenden Bäume würden ansonsten auf dem Grund des Teiches verrotten und giftige Gase freisetzen, die zum einen unangenehm riechen, zum anderen eine Bedrohung für die im Teich lebenden Tierarten darstellen.

Im Laufe der Aktion wurde im gemeinsamen Einsatz und mit dem ein oder anderen Spaß jede Menge Schlamm und Laub aus dem Teich gefischt. Nach rund einer Stunde war die Aktion mit dem Einsetzen der Dämmerung beendet und der Teich sauber. Es wurden somit wieder optimale Bedingungen für Molche geschaffen, die im Frühjahr dort ihre Eier ablegen wollen. Am Ende durfte natürlich auch eine Belohnung für die Naturschützer nicht fehlen und es gab Kekse für alle.
Eine ähnliche Aktion fand im Rahmen des Herbstferienlagers im NFZ Töpelwinkel statt. Auch dort haben die Jungen Naturwächter einiges für Molche und andere spannende Tierchen getan, indem sie das dortige Feuchtbiotop entschlammt haben. Mehr dazu seht ihr im folgenden Video:
Flutlichter, Karabinerhaken, Helme – die JuNas lernen nicht nur vieles über die heimische Natur und setzen sich für ihren Schutz ein, sondern sind auch immer wieder aktiv draußen unterwegs, egal in welcher Form.
Nach einem spannenden Tag als Naturschützer haben sich die JuNas im Rahmen des Feriencamps im Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel dieses Jahr beim Nachtklettern bewiesen. Mit Kletterlehrer Jens Gürtler haben sich die Kinder und Jugendlichen am einzigartigen Kletterbogen ausprobiert – natürlich gut gesichert – und dabei eine etwas andere Abwechslung vom Naturschutzalltag erlebt.
Wie das so aussah, könnt ihr euch im Video ansehen:
- ← JuNas entschlammen den Teich im Ludwig-Renn-Park
- Heimischen Säugetieren auf der Spur mit den JuNas →

In der Naturschutzstation Weiditz haben die Jungen Naturwächter zusammen mit Marion Gringer im Herbst dieses Jahres so einiges über die heimischen Säugetiere gelernt. Was ist ein Säugetier? Wie groß sind die verschiedenen Arten eigentlich wirklich? Diese und andere Fragen haben die JuNas in einer kleinen Einführung geklärt. Dabei haben sie mit viel Anschauungsmaterial gearbeitet.

Doch am besten lässt sich das Gelernte natürlich draußen anwenden. Bei ihrer Erkundungstour entdeckten die Kinder auch einige Hinweise auf heimische Tierarten, zum Beispiel dem Biber, dessen Fraßspuren an Bäumen man besonders im Winter findet, wenn das Futter knapp ist. Außerdem gab es weitere spannende Dinge zu sehen. Frau Gringer hatte bereits einige Tage vorher Wildkameras aufgestellt. Diese haben interessante Aufnahmen von heimischen Säugetieren gemacht.
Wenn ihr wissen wollt, was die JuNas auf den Wildkameras entdeckt haben, dann schaut euch unser Video dazu an:
Im Rahmen des Ferienlagers im Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel sind die Jungen Naturwächter dieses Jahr wieder selbst medial aktiv geworden. Zusammen mit Mitarbeitern des SAEK mobil haben sie Audiobeiträge über verschiedene Themen erstellt. Dabei haben sie von Medienpädagoge Johannes Gersten auch einiges über die Theorie zu Recherche und Themensuche gelernt.
Genutzt haben sie diesen Wissen anschließend, um über ihre Naturerlebnisse und Themen rund um die JuNas und den Naturschutz zu berichten. Sie haben Interviews geführt, Umfragen mit anderen Kindern gemacht und dann das Material zusammengeschnitten. Das Ergebnis dieser produktiven Tage sind spannende Audiobeiträge, von denen ihr einige hier findet.
Außerdem könnt ihr in unserem Video mehr zum Mediencamp erfahren:
Mit Becherglas, Lupe und einer großen Portion Neugier im Gepäck waren im Herbst diesen Jahres fünfzehn Junge Naturwächter unterwegs mit Susanne Brenner. Der Tag stand ganz im Zeichen der Ameise, denn Frau Brenner ist ebenfalls im Vorstand der Sächsischen Ameisenschutzwarte. Nach zahlreichen Experimenten und Beobachtungen am Ameisenhügel hatten die JuNas in Freiberg so einiges über die kleinen Tierchen gelernt – auch, dass Waldameisen sehr nützlich sind und der Kontakt mit ihnen gar nicht so schmerzhaft ist, wenn man sie vorsichtig auf die Hand nimmt.
Was die JuNas dabei noch alles erlebt haben, seht ihr im Video zur Aktion:
- ← Mediencamp im NFZ Töpelwinkel
- NFZ Töpelwinkel – Märchenstunde und Vogelhäuser bauen mit den JuNas →
