Am 21. und 22. Mai 2026 trafen wir uns in zwei Gruppen in Nasenberg. Die Sonne schien und Frau Reinhardt wartete mit ihren Alpakas auf uns.

Zuerst halfen wir dabei, die Alpakas in einer Gruppe zu sammeln und mit den Leinen zu versehen. Dann bekam jeder ein Tier oder zwei Kinder waren für ein Tier verantwortlich. Hintereinander ging es dann los.

Die Alpakas liefen gut mit. Der kleinste Hengst bildete das Ende der Reihe. Er war erst zum 3. Mal dabei und manchmal etwas störrisch. Estelle und Marlen hatten ihn aber gut im Griff. Auf dem Weg beantwortete Frau Reinhardt unsere Fragen. 17 Tiere hat ihre Herde. 10 Stuten und 7 Hengste sind es. Zwischendurch machten wir zwei kleine Pausen. Einmal gab es frisches Gras für die Alpakas und dann für uns Kekse und etwas zum Trinken.

Wieder zurück auf dem Hof zeigte sie uns die Tiere, die nicht mit waren. Damwild und eine Ente mit Küken konnten wir auch sehen.

Vielen Dank an Frau Reinhardt. Es war sehr schön und ein guter Start in das Pfingstwochenende.

Text: Juna-Kind Estelle Brandt
Fotos: Annett Erdmann und Corina Brandt

Ansprechpartner für diese Gruppe im Programm „Junge Naturwächter Sachsen“ ist die Ökostation Naundorf.

Am 25.04.2026 begab sich die JuNa Gruppe Partheland auf Biberspurensuche. Im Landkreis Leipzig in Kössern betreut Sven Möhring von der Unteren Naturschutzbehörde ein Biberrevier. Rund um den Schmelzteich zeigte er uns verschiedene Biberspuren und eine Biberburg.

Weil das Thema so spannend ist, waren die Eltern eingeladen, gemeinsam mit Ihren Kindern an der Exkursion teilzunehmen. Dieser Einladung kamen alle gerne nach.

Sven zeigte uns den Biber hautnah durch ein mitgebrachtes Biberfell. Wir konnten die unterschiedlichen Fellstrukturen z.B. am Bauch und Rücken ertasten. Sein Fell ist extrem dicht. Auf einem Quadratzentimeter wachsen bis zu 23.000 Haare. Zum Vergleich: bei uns Menschen wachsen 150 – 300 Haare pro Quadratzentimeter.

Die Biberkelle schauten wir uns auch genau an. Der breite mit schuppenartigen Hornplättchen besetzte Schwanz hat für den Biber mehrere Funktionen. Zum einen ist die sogenannte „Kelle“ Steuer und Ruder beim Schwimmen. Als „Sitzkissen“ umgeklappt, stützt sie beim Sitzen und im Winter dient sie als Fettspeicher. Droht Gefahr klatscht der Biber damit auf die Wasseroberfläche, um seine Artgenossen zu warnen. Wenn es sehr heiß ist, hält der Biber seine Kelle ins kalte Wasser und kühlt sich so.

Die gespaltene Biberkralle: Biber verbringen sehr viel Zeit mit der Fellpflege. Die gespaltene Kralle an der zweiten Zehe der Hinterfüße hilft dem Biber dabei, sein dichtes Fell zu durchkämmen, Luftschichten im Fell zu regulieren und ein wasserabweisendes Sekret (das sogenannte Bibergeil) gleichmäßig im Haarkleid zu verteilen.

Nachdem wir einiges über den Biber erfahren durften, wollten wie jetzt die Frass -und Bauspuren des Bibers entdecken. Wir wanderte rund um den See und an jeder Uferseite fanden wir neue Spuren.

In nur fünf Minuten kann der Biber einen etwa acht Zentimeter dicken Baum fällen. Für den im Bild zu sehenden braucht er noch etwas Zeit. Nicht nur der Biber hat Spuren hinterlassen. Auf einem Baumstamm über den wir drüber kletterten, entdeckten wir eine Waschbär-Toilette.

Drüber mussten wir trotzdem, um zur Biberburg zu gelangen.

Auf leisen Sohlen überquerten wir die Biberburg. Um uns einen Überblick von dem gesamten Meisterwerk zu verschaffen.

Ein Herzlicher Dank geht an Sven Möhring von der Unteren Naturschutzbehörde für eine spannende Exkursion und seinen Einsatz für die Biber im Landkreis Leipzig.

Text und Fotos: E. Wegner

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für diese JuNa-Gruppe ist die Naturschutzstation Partheland.

Am 08.05.26 waren die JuNas vom LPV Torgau-Oschatz bei der JuNa-Gruppe der Ökostation „Grüne Welle“ in Naundorf zu Gast. Gemeinsam testeten wir das neue Planspiel zum Thema „Biber“ vom Bibermanagement des Naturparks Dübener Heide.

Im Mittelpunkt stand der fiktive Ort Schönholz und die unterschiedlichen Interessenkonflikte rund um den Biber. Wie im echten Leben schlüpften wir bei einer Ortsversammlung in verschiedene Rollen und mussten unsere Standpunkte vertreten und diskutieren.

Unsere Gruppe übernahm die Interessensvertretung der Landwirtschaft und erklärte die Sichtweise der Betriebe vor Ort. Dabei merkten wir schnell: Demokratie zu leben, Kompromisse zu finden und unterschiedliche Meinungen auszuhalten, ist gar nicht so einfach!

Trotzdem hat das Planspiel allen Teilnehmenden viel Spaß gemacht und spannende Einblicke in Naturschutz, Politik und Kommunikation gegeben. 

Text und Fotos: LPV Torgau-Oschatz e.V. Karola Horn

Ansprechpartner für diese JuNa-Gruppe ist der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz e.V.


Anfang Mai hatten die JuNas etwas ganz Besonderes vor: Gemeinsam wollten wir eine digitale Schnitzeljagd entwickeln!
Am Rand von Wohlau hat ein unbekannter Künstler verschiedene Holzfiguren aufgestellt – und genau diese sollten Teil unserer Strecke werden. Mit GPS-Geräten, Handy und Karte machten wir uns auf den Weg, um die Route zu kartieren.
Unterstützt wurden wir dabei von unserem Bundesfreiwilligen Florian, der bereits bei einem Workshop erste Erfahrungen sammeln konnte und uns viele hilfreiche Tipps gab. Gemeinsam überlegten wir, welche Fragen zu den einzelnen Figuren passen könnten und wie die ideale Streckenführung aussehen soll. Bei der Gelegenheit wurde gleich das „Wohlauer Echo“ ausprobiert – ein toller Spaß für alle!
Das Bedienen der Technik war gar nicht so einfach, machte aber allen riesigen Spaß!
Im nächsten Schritt geht es nun an die Feinabstimmung und natürlich ans Testen der Strecke. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!
Ein Dankeschön an den Biberhof Torgau für das Verleihen der GPS-Geräte.

Text und Fotos: K. Horn.

Ansprechpartner für diese JuNa-Gruppe ist der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz e.V.

Im April war der Frühling endlich angekommen – und so wurden auch die Themen bei den Jungen Naturwächtern aus Chemnitz passend dazu frühlingshaft gestaltet.

Den Beginn machten die JuNas aus dem Grundkurs mit dem Thema Aussaat. Sie durften Gemüse und Sonnenblumen aussäen und diese anschließend als kleine „Hausaufgabe“ mit nach Hause nehmen, um ihr Wachstum weiter zu beobachten. Zusätzlich wurde auf der Wiese vor der Naturschutzstation Chemnitz Wildblumensaat ausgebracht. Diese Fläche soll sich in Zukunft zu einer artenreichen Blühwiese entwickeln.

In den Osterferien stand für die JuNas aus Chemnitz eine Wanderung zur Naturschutzstation Herrenhaide auf dem Programm. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht ganz mitspielte, wurden alle herzlich von den NAJUs aus Burgstädt begrüßt. Da beide Gruppen im Rahmen der Jungen Naturwächter zusammenarbeiten, war dies eine schöne Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Nach einem Rundgang über das Gelände wurde gemeinsam gespielt, gegrillt und ein Naturquiz gelöst. Ein herzliches Dankeschön an die Jungen Naturwächter aus Herrenhaide für ihre Gastfreundschaft – wir freuen uns schon sehr auf euren Gegenbesuch in Chemnitz.

Den Frühling erkundeten beide JuNa-Gruppen anschließend im Crimmitschauer Wald. Dort konnten verschiedene Frühblüher entdeckt, Vogelstimmen gehört und gezielt nach Laichballen sowie Krötenschnüren Ausschau gehalten werden. Bei bestem Wetter entstanden dabei gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Unterstützer Matthias viele spannende Naturbeobachtungen.

Darauf aufbauend beschäftigten sich die JuNas mit dem Thema Wildbienen. Sie lernten die Unterschiede zwischen Honigbienen und Wildbienen kennen und konnten bei einer kleinen Wildbienensafari verschiedene Arten entdecken und mit Bens Unterstützung bestimmen. In einem abschließenden Quiz wurde das Wissen spielerisch gefestigt – gar nicht so einfach, da Wildbienen sehr unterschiedlich aussehen können und einige Insektenarten sie zudem imitieren.

Zum Monatsabschluss wurde es noch einmal kreativ: Mit Fährtenstempeln gestalteten die JuNas Abdrücke im Salzteig, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Anschließend wurde gemeinsam ein neues Schild mit der Aufschrift „Naturschutzstation“ gestaltet. Nun ist für alle Passantinnen und Passanten gut sichtbar, dass sich in Chemnitz-Gablenz in der Adelsbergstraße 192 eine Naturschutzstation befindet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Veranstaltungen sowie an den NABU und die NAJUs aus Herrenhaide für die Gastfreundschaft und den Verleih der Fährtenstempel.

Text: L. Heinrich, Fotos: B. Franke.

Ansprechpartner für diese Gruppe ist die Naturschutzstation Chemnitz.

Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.