Am 29. Juni 2026 waren fünf Kinder von der Großen und Kleinen Kinderumweltgruppe der Einladung gefolgt, Schleiereulen zu beringen. Olaf Schmidt ermöglichte es uns wieder, dabei zu sein.
Erster Stopp war das Trafohäuschen in Altmügeln. Olaf wies uns kurz ein und erklärte, was gemacht wird. Insbesondere für unsere zwei kleinen JuNas, die das erste Mal dabei waren, war es spannend. Leider gab es in Altmügeln keine Schleiereulenbabys zum Beringen.
Weiter ging es nach Nebitzschen. Zuerst waren alle etwas erschrocken, denn gleich nach dem Öffnen der Tür, sahen wir eine tote kleine Schleiereule am Boden liegen. Da Gewölle unten lagen, waren wir optimistisch, dass oben im Nest jemand wartet, der beringt werden soll.Olaf stieg die Leiter hoch. Leider lagen im Nest drei weitere tote Schleiereulen. Wir haben uns diese dann angesehen und konnten nur vermuten, dass den Eltern der vier sicher etwas zugestoßen ist. Sie wurden nicht mehr gefüttert und konnten somit nicht überleben. Traurig und etwas nachdenklich schauten wir nun. Olaf erklärte uns noch, wie die Beringung erfolgt und wohin er die Daten der Ringe meldet.

Am 7. Juli 2026 durften wir in Lüttnitz an der Beringung der Schleiereulen teilnehmen. Auch diesmal waren 5 Kinder der Kinderumweltgruppen anwesend. Anton und Konrad aus der kleinen Umweltgruppe gehörten diesmal zu den Teilnehmern. Auf deren Hof wohnen die Eulen nämlich. Los ging es auf den Boden des Seitengebäudes. Nun dauerte es lange, bis Olaf und Gunter wieder runterkamen. Frau Erdmann verriet zwischenzeitlich, dass es zwei Schleiereulenbabys sind.
Nun kam die Überraschung. Sechs Beutel mit Schleiereulenbabys brachten Olaf und Gunter mit. Alle freuten sich. Die Eulen waren unterschiedlich groß. Vom kleinen Flauschi bis zur Eule mit ersten Federn war alles vertreten. Alle Sechs wurden beringt und die Kinder durften alle mithelfen.




Vielen Dank an Olaf Schmidt für seine Mühe und dass wir immer dabei sein dürfen sowie an die Familie von Anton und Konrad.
Text: JuNa-Kind Estelle Brandt; Fotos: Corina Brandt
Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendumweltgruppen Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
