Am 24. Januar 2026 fand das erste JuNa-Treffen der Gruppe „Das wilde Wolfsrudel“ im neuen Jahr statt. Zum Einstieg sangen wir einem JuNa-Kind ein Geburtstagslied und überreichten einen JuNa-Button. Anschließend erzählten alle, was seit dem letzten Treffen ihr spannendstes Erlebnis gewesen war, ein schöner Start ins neue Jahr.

Ein Blick auf den reich gedeckten Thementisch zeigte sofort, womit wir uns an diesem Tag beschäftigen würden: Vogelpräparate, Schaubilder zu Flügeln und Vogelfüßen sowie verschiedene Federn luden zum Staunen, Vergleichen und Fragenstellen ein. Gemeinsam überlegten wir, was Vögel eigentlich ausmacht, welche typischen Merkmale sie haben und ob wirklich alle Vögel fliegen können. Außerdem sprachen wir darüber, warum naturschutzfachliche Vogelzählungen so wichtig sind, um Populationstrends zu erkennen und Arten langfristig schützen zu können. Schnell war klar: Wir wollten selbst herausfinden, welche Vogelarten es in unserem Naturschutzgebiet gibt. Dafür füllten wir zunächst Futterstationen in und um die Auwaldstation und begaben uns anschließend auf Beobachtungstour. Mit etwas Geduld und ruhigem Verhalten konnten wir verschiedene Arten entdecken, darunter Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber und Rotkehlchen sowie Wasservögel wie Stockenten, Gänsesäger und Kormorane.

Da es draußen kalt war, sorgte ein Bewegungsspiel für neue Wärme: Wir probierten aus, ob wir uns wie flinke Amseln in Gruppen sammeln können, um uns vor Greifvögeln zu schützen. Spielerisch erfuhren wir so, welche wichtige Rolle Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Vogelwelt spielen. Zum Abschluss im Freien lernten wir noch verschiedene Vogelschnäbel kennen und erfuhren, welche Funktionen sie haben und was sie über die Lebensweise der Vögel verraten, zum Beispiel der Hakenschnabel von Fleischfressern zum Festhalten und Reißen der Beute.

Anschließend ging es ins Warme. In der Mittagspause lauschten wir einem Hörbeitrag über Pinguine und Seeadler, bevor der Nachmittag kreativ wurde. Gemeinsam bastelten wir unsere eigenen Vögel. Jedes Kind wählte eine Lieblingsvogelart und gestaltete das Gefieder der Bastelvorlage ganz nach eigenen Vorstellungen. So entstanden Eisvögel, Rotkehlchen, Buntspechte, Kleiber und sogar ein Feldsperlingspaar, bei dem Männchen und Weibchen unterschiedliche Färbungen aufweisen.

Zum Wiederholen unseres neu gewonnenen Wissens gab es ein Kreuzworträtsel, bei dem die JuNas noch einmal zeigen konnten, wie gut sie sich die Vogelarten gemerkt hatten. Zum Abschluss fand wie immer unsere Fritzi-Schleimfuß-Feedbackrunde statt, in der jedes Kind erzählen durfte, was ihm besonders gut gefallen hat und was es sich für das nächste Treffen wünscht.

So ging ein abwechslungsreicher Winter-JuNa-Tag voller Beobachtungen, Bewegung und Kreativität zu Ende.
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Entdeckungen im neuen Jahr –
ein fröhliches Rudel-Heulen zum Abschied!

Text und Fotos: Caro Rackwitz

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.