Es ist so weit: abends geht das Quaken los! Im März erwachen viele Amphibien aus ihrer Winterstarre und begeben sich auf große Wanderschaft. So wandern vielerorts die Erdkröten und andere Amphibien los, um zu ihrem Laichgewässer zu kommen. Sie haben eben richtige Frühlingsgefühle! Sie wandern besonders gern abends und nachts, wenn es warm ist und regnet.

Erdkröten, Teichmolche, Wechselkröten und andere Amphibien wandern über Straßen, Stock und Stein um zu ihren Gewässern zu kommen. Dabei müssen sie viele Gefahren überwinden.

Im neuen Monatsauftrag der NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig erfahrt ihr warum die Amphibien in jedem Frühling wandern und wie Naturschützer ihnen helfen, Gefahren auf ihrem Weg zu überwinden. In einer Bastelanleitung lernst du außerdem wie du einen eigenen Springfrosch aus Papier faltest! Da steht einem Weitsprungwettbewerb mit Freunden nichts mehr im Wege!

Weitere Infos und andere Monatsaufträge findet ihr nicht nur auf dem NABU-Blog sondern auch auf der NABU-Facebookseite

Erdkröten-Doppeldecker, Foto: NABU Rinteln/Kathy Büscher

Für die Aktion verantwortlich und als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht Luise Winkler von der

NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig
Corinthstraße 14
04157 Leipzig

… waren am Samstag, dem 05.02.22 die JuNas des Aufbaukurses von der Ökologischen Station Borna Birkenhain. Sven Möhring (UNB LK Leipzig) nahm uns mit in das Biberrevier am Harthgrundbach bei Grimma. Hier fanden wir zahlreiche verschiedene Fraßspuren sowie bewohnte und verlassene Biberburgen. Besonders eindrucksvoll ist der Biber-See, der sich hier dank des Dammes aufgestaut hat.

Während unserer Tour fühlten wir uns in das Leben des Bibers ein und gingen den Fragen nach: Wie und was frisst ein Biber? Wie lebt er? Wie ist er an seinen Lebensraum angepasst? Und welche Bedeutung hat er für das Ökosystem Auenlandschaft?

Verantwortlich für den Beitrag und die Bilder ist die ökologische Station Borna-Birkenhain.

Anfang Februar. Feuchtes, sonniges Wetter. Einstellige Plusgrade. Der Vorfrühling klopfte schon kräftig an der Tür. Kein Schnee, aber herrliche Bedingungen um Vögel zu beobachten.

Das Thema „Wintervögel“ stand heute auf dem Programm. Unsere Jungen Naturwächter*innen setzten sich mit den häufigsten heimischen Arten im Winter, ihren Fressgewohnheiten und Verhaltensweisen auseinander. Immer wieder hörten sie genau hin, um singende Vögel an ihrem Gesang zu identifizieren.

Und dann kam er. Der magische Moment, die Vögel aus der Nähe zu beobachten obwohl die Kinder selbst in großem Abstand zu den Tieren standen oder saßen: Der Blick durch das Fernglas. Voller Eifer waren alle gefesselt von dieser Erfahrung und hatten große Freude beim Artenerfassen an Futterstellen der Ökostation Borna-Birkenhain. Manche wollten gar nicht mehr aufhören.

Verantwortlich für den Beitrag und die Bilder ist die ökologische Station Borna-Birkenhain.

Ein lautes Schmatzen in der Dunkelheit, ein rundes stacheliges Etwas auf der Wiese oder raschelndes Laub – da könnte ein Igel seine Finger mit im Spiel haben! Besonders jetzt im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte kühler werden, könnt ihr mit etwas Glück einem der Stachelknäule begegnen.

Die geschützten Wildtiere sind gerade dabei ihre überlebensnotwendigen Hausaufgaben zu machen. Und das bedeutet: Winterspeck anfressen und auf die kalten Monate vorbereiten. Dazu zählen auch das Aufspüren und Einrichten eines kuscheligen Winterquartiers. Denn wer bis zu fünf Monate lang schläft, seine Körpertemperatur von 36 °C auf 5 °C runterfährt und nichts frisst, der braucht definitiv ein warmes Plätzchen!

Doch manche Menschen räumen dem Igel die wunderbarsten Baustoffe wie wärmendes Laub und höhlenfähiges Totholz direkt vor der Schnauze weg. Der geplante Winterschlaf rückt immer näher, das Nahrungsangebot wird immer knapper und dem Stachelknäuel immer kälter. Ohne Winterquartier wird es dann immer unwahrscheinlicher, dass es den nahenden Winter unbeschadet übersteht.

Die NABU-Naturschutzstation Stadt und Aue Leipzig hat sich deswegen eine tolle Mitmachaktion für den Oktober überlegt. Auf ihrer Homepage bekommt ihr die stachelig geballte Ladung Igelinfos und dazu eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau einer Igelbude. Auf der NAJUversum-Seite findet ihr außerdem noch eine Anleitung für einen Igeltunnel.

Fotos von euren fertigen Winterquartieren sendet ihr bis Ende Oktober an Luise Winkler (winkler@nabu-sachsen.de). Auf der Homepage der Naturschutzstation könnt ihr anschließend alle Ergebnisse sehen.

Und nun raus, in die Hände gespuckt und ran an den Budenbau für unsere kleinen Igelfreunde!

Wiesenbrütern auf der Spur…unter dem Titel trafen sich die Jungen Naturwächter der Naturschutzstation Natura Miriquidica e.V. in Rübenau.

Typische geschützte Bodenbrüter auf den Rübenauer Bergwiesen sind das Braunkehlchen, die Bekassine und der Wachtelkönig. In vielen ihrer ehemals typischen Brutgebieten in Sachsen sind diese Vogelarten selten geworden. In Rübenau haben sich Restpopulationen erhalten. Die Bekassine nutzt als Bruthabitat sehr feuchte bis nasse Areale, die unregelmäßig und häufig relativ spät im Jahr genutzt bzw. gepflegt werden. Für das Jahr 2007 wird das letzte
Vorkommen der Vogelart für Rübenau angegeben. Aktuell liegt der Bestand in Sachsen bei etwa 130-200 Brutpaaren. Man geht gegenüber 1982 von einem Rückgang um 40-50% und von erheblichen Gebietsverlusten aus. Ob noch Bekassinen auf der Rübenauer Flur brüten?
Dies und weitere interessante Vogelvorkommen haben die Kinder des Naturforscherclubs gemeinsam mit dem Ornithologen und Naturschutzhelfer Jürgen Thiele bei einer Vogelexkursion ganz in der Frühe herausgefunden.

Wer mehr darüber wissen möchte, wendet sich bitte an Babett Schreiter oder Kristina Weitzmann aus der

Naturschutzstation Pobershau, Natura Mirquidica e.V.
AS Hinterer Grund 4a
09496 Marienberg OT Poberhau