Die Jungen Naturwächter aus Eppendorf haben es sich zur Aufgabe gemacht, wie jedes Jahr, die Nistkästen um Eppendorf zu reinigen und zu kontrollieren. Gemeinsam mit ihrem Gruppenleiter Herrn Vogel, ziehen sie mit einer langen Leiter und Spezialwerkzeug los. Sicherheit geht natürlich vor, nicht nur beim Steigen in luftige Höhe, sondern auch beim Reinigen: Die Nester sollten nicht direkt angefasst werden, Handschuhe und Hilfswerkzeug sind Pflicht.

Die Reinigung ist aber nicht nur wichtig, damit die Vögel im Frühjahr freie Nistmöglichkeiten finden, in denen sie ihre Nester bauen können. Die Nester werden auch dokumentiert: welche Art in welchem Kasten gebrütet hat und ob die Brut erfolgreich war, erkennen die kleinen Experten anhand von Nistmaterial und Spuren im Nistkasten. Auch die Kästen selbst müssen überprüft werden. Kaputte Kästen werden ausgetauscht oder in der kleinen Werkstatt der JuNas repariert.

300 Nistkästen gibt es insgesamt, um die sich gekümmert werden muss. Die drei Eppendorfer JuNa-Gruppen helfen bei gutem Wetter fleißig mit. Am Montag haben die 13 JuNa-Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren insgesamt 8 Kästen kontrolliert. Dabei wurden Nester von Meisenarten, Star, Kleiber und Trauerschnäpper gefunden. Manchmal sind die Nisthöhlen auch von Gelbhalsmäusen, Fledermäusen, Hornissen oder Hummeln bewohnt.

Fotos: Dorothea Grimm

Verantwortlich für den Text und Ansprechperson für die JuNa-Gruppe in Eppendorf ist der LPV Mulde/Flöha e.V.