In Freiberg, gut zwischen den Häuser versteckt, liegt eine große Streuobstwiese. Das artenreiche Biotop mit vielen alten Ostbäumen ist stark verwildert. Büsche und invasive Pflanzen haben sich ausgebreitet und drohen die Wiese zu ersticken. Das soll nun geändert werden. Durch viele ehrenamtliche Einsätze werden Stück für Stück die Bäume vom Unterwuchs befreit. Auch die JuNas aus Freiberg sind nicht faul und helfen fleißig mit. So trafen sich am Mittwochnachmittag fünf JuNas an der Streuobstwiese, bewaffnet mit Arbeitshandschuhen, kleinen Sägen und Astscheren. Schnell wurde eine verbuschte Ecke wieder licht. Dabei wurde vorher genaustens kontrolliert, welche Arten dort wachsen und ob nicht doch der eine oder andere Busch oder kleine Baum stehen bleiben kann, als Bereicherung der Wiese. Dabei konnten die JuNas ihre Artenkenntnis unter Beweis stellen. Zum Abschluss konnten alle die vielen verschiedenen Sorten probieren und so viele Äpfel und Birnen mitnehmen, wie sie nur tragen konnten.


Fotos: D. Grimm
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechperson für die JuNa-Gruppe ist der NABU Freiberg.
