Alljährlich zur Winterzeit beschäftigt sich unsere JuNa-Gruppe mit den heimischen Wintervögeln. Dieses Jahr waren wir auf Spurensuche in den Herrnhuter Wäldern. Wir lauschten Vogelstimmen und beobachteten einzelne Arten und ihr Verhalten.

Das Gedicht vom frechen Hans brachte uns die Welt der Spatzen auf kreative Art näher – denn einen Spatzen trifft man selten allein. Das deckt sich auch mit unserer Beobachtung.

Wir hörten den Specht klopfend sein Revier markieren und fanden seinen Arbeitsplatz, die Spechtschmiede. Oder sollten wir sagen sein Esszimmer?

So verließen wir den Lebensraum Wald, um uns auf einem nahen gelegenen Feld umzuschauen. Eigentlich, wie der Name schon sagt, der Lebensraum der Feldlerche. Nur leider passen unsere heutigen Anbaumethoden vielerorts nicht mehr so gut zu den Lebensraumansprüchen des einst so häufigen Vogels. Auch der Vogel des Jahres 2026 ist durch den Verlust seines Lebensraumes akut bedroht. Wisst ihr, welche Tiere und Pflanzen 2026 eine besondere Rolle spielen und diesen Titel haben?

Nach einem wohlverdienten Picknick befassten wir uns mit möglichen Hilfen für unsere Vögel, von fachgerechter Fütterung bis zum Anbringen von Nistkästen. Doch welcher Vogel wohnt in welchem Nistkasten? Wie reservieren wir einen Höhlennistkasten für das Blaukehlchen?

Schließlich spielten wir noch „Du hast wohl `ne Meise“ und erinnerten uns dabei an die vielen verschiedenen Meisenarten, die es bei uns gibt.

Ewig könnten wir den Vogelstimmen lauschen und freuen uns über jede einzelne Art, die wir erkennen können – oder wenigstens erraten.

Text: Sylvia Nick; Fotos: JuNa-Kinder der Gruppe Rupperdorf

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist der LPV Oberlausitz e.V.