Beim ersten Treffen im neuen Jahr beschäftigte sich die JuNa-Gruppe Wohlau mit der Pflege von Kopfweiden im Winter. Diese besondere Form der Gehölzpflege hat eine lange Tradition und ist bis heute enorm wichtig für die Artenvielfalt und unser typisches Landschaftsbild.

Wir lernten, warum Kopfweiden regelmäßig geschnitten werden müssen, welche Tiere – wie Insekten, Vögel und Fledermäuse – davon profitieren und weshalb diese Pflege ein aktiver Beitrag zum Naturschutz ist. Was wir dabei alles gemacht und entdeckt haben, zeigen unsere Bilder!


Ein gelungener Start ins neue JuNa-Jahr mit viel Praxis, Wissen und Naturerlebnis

Text: Annett Paschke; Fotos: Nicole Müller

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz e.V.

Am 07.01.2026 trafen sich die Grashüpfer vom Haus der Natur Dresden zu ihrem ersten JuNa-Treff in diesem Jahr. Da noch eine leichte Schicht aus Schnee lag, haben sie sich gleich auf die Suche nach Tierspuren im Schnee gemacht. Und siehe da – allerhand Tierfährten zeichneten sich wunderschön im glitzernden Schnee ab. Nach kurzem Überlegen wurden Vermutungen geäußert, welches Tier die Spuren hinterlassen hat. Um dann ganz sicher zu sein, nutzten wir Fährtenstempel, um die Spuren zu vergleichen. Gefunden haben wir: Vogel-, Dachs-, Fuchs-, Eichhörnchen-, Hasenfährten. Neben den Fuchsfährten waren auch einige Hunde- und Katzenfährten zu sehen. Dabei fiel den Kindern auf, dass es gar nicht so leicht ist, die Fährten von Füchsen, Hunden, Wölfen und Katzen auf den ersten Blick auseinander zu halten. Bei den Spuren von Fuchs und Hund schauten die Kinder also immer ganz genau hin und verglichen sie mit dem Fährtenbestimmungsbuch. Die Katzenfährte konnte sie nach kurzer Zeit direkt als solche erkennen, und den Wolf schlossen sie bei allen Fährten richtigerweise aus – Oder hat der Friedhof etwa doch einen pelzigen Bewohner mehr?

Text und Fotos: Judith Hoffmeister

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist das Haus der Natur, NaJu Dresden.

Im Dezember wurde es bei uns nochmal richtig gemütlich – und richtig lecker! Zum Jahresabschluss trafen wir uns mit der ganzen JuNa-Gruppe und Ihren Eltern, um gemeinsam etwas ganz Besonderes zu erleben: nachhaltiges Kochen. Besuch bekamen wir vom Ernährungsrat Leipzig – und der kam nicht mit leeren Händen! In seiner mobilen Küche hatte er alles dabei: Herdplatten, Schüsseln, Teller … und natürlich köstliche Rezepte 😋 Unter dem Motto „Gutes Essen für alle“ erklärten uns Isabel und Toni, warum es so wichtig ist, regional und saisonal zu essen.

Schnell war allen JuNas klar: Essen aus der Nähe ist frischer und leckerer, es ist besser für unseren Planeten und gesünder, weil Obst und Gemüse keine langen Reisen hinter sich haben. Bei einem lustigen Obst- und Gemüse-Sortierspiel überlegten wir gemeinsam:

  • Was wächst im Frühling? (Spargel, Radieschen, Rhabarber!)
  • Was passt in den Winter? (Grünkohl und Rosenkohl!)

Dann ging es an die Schneidebretter! In drei Gruppen zauberten wir: Feldsalat mit Apfel und Walnüssen, Rote-Bete-Feta-Vollkornpasta sowie Winterliches Knusperjoghurt. Und was sollen wir sagen? Mmmh – einfach super lecker!

Nach dem Essen wurde es richtig feierlich. An der Indoor-„Feuerstelle“ versammelten wir uns und bekamen ein kleines Weihnachtsgeschenk, unsere neuen Naturnamen für 2026!

Nachdem uns 2025 die Wildvögel unsere Naturnamen gaben, stehen im neuen Jahr die Säugetiere im Mittelpunkt. Plötzlich waren Wolf, Luchs, Siebenschläfer & Co. Teil unserer Gruppe. Die Idee dahinter: Jedes JuNa-Kind darf seinen Naturnamen im kommenden Jahr entdecken, erforschen und Wissen, Geschichten oder Erlebnisse mit der Gruppe teilen. So wird jedes Kind zum kleinen Natur-Profi. Ich selbst habe den Siebenschläfer gezogen – was für ein lustiger Zufall! Er ist nämlich auch das Maskottchen unserer Naturschutzstation. Wie passend 😊 Zum Abschluss hatte Michelle noch ein tolles Quiz über unsere Wildvögel vorbereitet. Alle kamen nochmal vor – und jeder konnte zeigen, was er schon weiß

Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes JuNa-Jahr 2026 mit vielen Abenteuern, neugierigen Kindern und tollen Familien!

Wir sind bereit – die Säugetiere können kommen!

Text und Fotos: Elisabeth Johanna Wegner

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Naturschutzstation Partheland.

Bei traumhaftem Wetter trafen sich am 12. Dezember 2025 sechs JuNas der „Naundorfer Kinder- und Jugendumweltgruppen“ zum Pflanzen von Bäumen. 

Dabei haben wir die Mügelner Umweltgruppe unterstützt, die durch Herrn Marx, Herrn Beck und Herrn Steinbach vertreten waren.

Gegen 14 Uhr starteten wir in der Nähe von Lüttnitz. Weihnachtsmützen auf, Spaten, Säge, Ramme oder Strick in die Hand und los ging es.

Jedes Team hatte seine Aufgabe und so waren wir gegen 16.00 Uhr fertig. Fünf Bäume wurden gepflanzt.

Zum Abschluss gab es Stolle oder Plätzchen und ein warmes Getränk. Die Sonne schien zwar und der Sonnenuntergang war schön anzusehen, aber die Hände waren kalt und wurden am Kinderpunsch gewärmt.

Text: Juna-Kind: Estelle Brandt

Fotos:  Annett Erdmann 

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die „Ökostation Naundorf.“

Am 13. Dezember 2025 traf sich das wilde Wolfsrudel gemeinsam mit der Krähenschar zu einem winterlichen JuNa-Treffen an der Auwaldstation Leipzig. Kurz vor Weihnachten kamen dabei besonders viele Kinder aus beiden Gruppen zusammen, sodass eine große, lebendige Runde entstand. Zudem besuchte uns Elisabeth Pech, die gemeinsam mit uns ein nachhaltiges Weihnachtsprogramm mit den JuNas durchführen wollte. Um einander besser kennenzulernen, starteten wir den Tag mit einem Kennenlernspiel, bei dem alle Kinder schnell miteinander ins Gespräch kamen. Anschließend begaben wir uns gemeinsam mit Elisabeth auf eine Gewürzreise quer über den Globus. Dabei entdeckten die Kinder winterliche Gewürze wie Sternanis, Zimt, Vanille, Kakao, Nelken und Orangen kennen. Gemeinsam erfuhren wir, wo diese Pflanzen wachsen, wie sie geerntet werden und welchen Weg sie bis zu uns zurücklegen. Viele Düfte waren den Kindern bereits vom Plätzchenbacken oder Kinderpunsch bekannt, doch die weiten Reisen mancher Gewürze überraschten sie. Besonders spannend fanden alle, dass Zimt aus der getrockneten Rinde des Ceylon-Zimtbaums gewonnen wird.

Im Anschluss wurde es still und besinnlich. Bei einer Schokoladenmeditation kamen wir zur Ruhe und entdeckten ein Stück Schokolade einmal ganz neu – mit allen Sinnen. Danach konnten die Kinder aus verschiedenen Naturmaterialien weihnachtliche Girlanden basteln. Zur Mittagszeit kamen alle zusammen und lauschten gemeinsam einem Hörbeitrag über Eichhörnchen, bevor es am Nachmittag kreativ weiterging. Nun waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Es wurden Wunschschachteln gestaltet, indem kleine Streichholzschachteln dekoriert und mit persönlichen Wünschen versehen wurden. Besonders berührend waren dabei Wünsche für eine schönere Welt, wie zum Beispiel Gesundheit für die eigene Familie oder mehr schöne, grüne Wälder. Außerdem stellten die Kinder Kerzen aus Bienenwachs und Walnussschalen her und formten hübsche Anhänger aus Salzteig. Da die Weihnachtszeit nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder manchmal stressig sein kann, stellten wir gemeinsam unsere eigene Anti-Stress-Knete her. Diese wurde individuell eingefärbt und mit angenehmen Düften versehen.

Nach einer letzten Toberunde verabschiedeten wir uns vom JuNa-Jahr 2025 mit einem besonderen Abschluss: einem Wunderkerzenritual. Jedes Kind konnte beim Beobachten der glühenden Funken an seine schönsten Momente des vergangenen Jahres denken und Wünsche für das kommende Jahr formulieren. So verabschieden sich Krähen und Wölfe vom JuNa-Jahr 2025. Wir freuen uns darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Ein lautes Rudeljaulen und kräftiger Flügelschlag zum Abschluss

Elisabeth, Luca, Florian & Caro

Text: Caro Rackwitz; Fotos: Caro Rackwitz und Elisabeth Pech

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.