Was für ein aufregender Ausflug zum Gestüt Graditz mit den JuNa-biBBerkids! Der Tag begann mit strahlendem Wetter und einer Vorfreude, die in der Luft lag. Eine freundliche Mitarbeiterin des Gestüts begrüßte uns herzlich und teilte ihr beeindruckendes Wissen über Pferde mit uns. Sie erklärte alles von „halb, warm, kalt“ bis zu den edlen „Vollblütern“.
Die Kinder hatten die Möglichkeit, einige Pferde zu streicheln und erfuhren dabei, dass ein Sattel tatsächlich schwerer ist als die meisten Rucksäcke! Es war faszinierend, die geretteten Pferde aus schlechter Haltung kennenzulernen, die nun ein liebevolles Zuhause gefunden hatten. Diese Begegnung hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Kindern und vermittelte ihnen ein wichtiges Bewusstsein für Tierschutz.



Der tierische Spaß hörte hier nicht auf! Zum krönenden Abschluss des Tages gab es eine spannende Überraschung: Auf dem Gestütsgelände entdeckten wir einen Baum, auf dem mindestens sechs Waldohreulen saßen. Ein wahrhaft magischer Anblick!

Ein herzlicher Dank an alle, die diesen unvergesslichen Tag möglich gemacht haben! Die biBBerkids werden noch lange von diesen Erlebnissen erzählen.
Text und Fotos: Katja Barth
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die NABU Naturschutzstation Biberhof Torgau.
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Zum ersten Mal im neuen Jahr traf sich die Praxisgruppe der Naturschutzgruppe JuNa von der Auwaldstation zu ihrem regelmäßigen Treffen. Bei winterlichen Bedingungen setzten sich die Kinder und Jugendlichen intensiv mit dem Thema Überlebensstrategien in der Natur auseinander. Begleitet wurden sie dabei von Heike Bürger, einer erfahrenen Expertin im Bereich Natur- und Umweltbildung. Ziel der Veranstaltung war es, sowohl praktische Fähigkeiten zu vermitteln als auch das Verständnis für die Anpassungen von Tieren im Winter zu vertiefen.
Ein Schwerpunkt lag auf den Überlebensstrategien des Menschen in der kalten Jahreszeit. Gemeinsam überlegten die Teilnehmenden, welche Grundbedürfnisse bei niedrigen Temperaturen besonders wichtig sind. Beim Bau eines Unterschlupfs beziehungsweise einer kleinen Hütte aus Naturmaterialien stießen sie zudem auf verschiedene Tierspuren im Schnee und am Boden. Diese wurden gemeinsam untersucht und gedeutet, sodass die Kinder und Jugendlichen einen direkten Einblick in die Aktivitäten der Tiere im Winter erhielten. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, nur vorhandenes Material zu nutzen und die Natur so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.



Ein weiterer Programmpunkt war das sichere Entzünden eines Feuers. Die Kinder und Jugendlichen lernten, dass Feuer in der Natur mithilfe von Zündstahl oder Feuerstein sowie geeignetem Zündmaterial wie Birkenrinde, trockenem Gras oder Zunder entfacht werden kann. Zudem wurde besprochen, wofür Feuer im Winter genutzt wird, etwa zum Wärmen oder zum Zubereiten von Nahrung, und welche Sicherheitsregeln und gesetzlichen Vorgaben dabei unbedingt einzuhalten sind.
Ergänzend dazu stellten die Teilnehmenden mit Schnitzmessern einfache Gebrauchsgegenstände her, zum Beispiel ein Buttermesser oder einen Quirl. Diese praktische Arbeit förderte nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch Geduld und einen verantwortungsvollen Umgang mit Werkzeugen.
Parallel dazu beschäftigten sich die JuNas mit den Überlebensstrategien der Tiere im Winter. Heike erklärte anschaulich, wie Tiere sich an die kalte Jahreszeit anpassen, beispielsweise durch Winterschlaf, Winterruhe oder ein dichteres Fell. So wurde deutlich, dass Tiere andere, oft sehr spezialisierte Wege gefunden haben, um Energie zu sparen und den Winter zu überstehen.



Während der gesamten Aktion spielte die Beachtung der Naturschutzgesetze eine zentrale Rolle. Die Teilnehmenden lernten, warum diese Regeln wichtig sind und wie ein rücksichtsvoller und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur aussieht und was ein Landschaftsschutzgebiet von einem Naturschutzgebiet unterscheidet.
Die Veranstaltung verband praktisches Lernen mit theoretischem Wissen und bot einen gelungenen Start ins Jahr für die JuNa-Praxisgruppe. Die JuNas waren sehr glücklich mit ihrer Hütte und beschlossen, sich auch außerhalb der JuNa-Treffen dort für gemeinsame Zeit in der Natur zu verabreden.
Text und Fotos: Beatrice Schlabes
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.
Ende Januar 2026 trafen sich die Zugvögel (JuNa-Gruppe Naturschutzstation Pobershau) zum ersten Naturschutzeinsatz des Jahres. Nach einem schönen Abend mit gesundem Kochen und einer neuerlichen Expeditionsfilmschau in unserer Rübenauer Herberge, brach die Mannschaft auf zum Naturschutzeinsatz nach Zöblitz. Aus witterungstechnischen Gründen (hohe Schneewehen) war die Anfahrt zum FND „Halde an der Windmühle“ nicht möglich und damit konnte die geplante Entbuschungsaktion leider nicht durchgeführt werden.



Der Landschaftspflegeverband „Zschopau-Flöhatal“ lud die jungen Naturschützer stattdessen zur Heckenpflege nach Zöblitz zur Morgensternhöhe ein. Dabei erfuhren die Teilnehmer vom Geschäftsführer Melvin Kreißig Wissenswertes zur ökologischen Funktion der Hecken in unserer Kultur-Landschaft, Bestimmungshinweise zur Unterscheidung von Gehölzen im Winter sowie Informationen zu typischen Arbeiten des Landschaftspflegeverband im Laufe des Jahres.



Danach ging es praktisch weiter: nach einer ausführlichen Arbeitseinführung durfte mitgeholfen werden bei der praktischen Heckenpflege. Wind, Nebel und kühle Temperaturen machten den Einsatz zu einer echten Herausforderung.
Vielen Dank an Melvin Kreißig für die fachlichen Ausführungen sowie an Bernd Seifert und Lars Treffkorn vom NABU für die Mithilfe bei dieser Aktion!
Text und Fotos: Natura Miriquidica e.V.
Verantwortliche für die JuNa-Gruppen im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.
Am 28. Januar 2026 erlebten die Teilnehmer des biBBerkids-Treffens einen lehrreichen und spannenden Tag zum Thema Wildvögel in Not. Der erfahrene Referent Steffen Welter von der Mauerseglerhilfe Schnabel e.V. war zu Gast und vermittelte den Kindern anschaulich, wie man korrekt mit verletzten Wildvögeln umgeht.



Die Kinder lernten wertvolle Tipps zur richtigen Transportmethode, Pflege und Futterauswahl. Mit großer Begeisterung stellten sie zahlreiche Fragen und zeigten ein echtes Interesse an dem wichtigen Thema. Ihre Neugierde wurde durch die praxisnahen Beispiele von Herrn Welter weiter angeregt.
Doch nicht nur das Lernen stand im Vordergrund! Nach all der spannenden Theorie konnten sich die Kids im frischen Schnee austoben. Eine fröhliche Schneeballschlacht sorgte für viel Gelächter und gute Stimmung, während die winterliche Atmosphäre das Treffen perfekt abrundete.


Insgesamt war das biBBerkids-Treffen ein voller Erfolg – lehrreich, unterhaltsam und eine tolle Gelegenheit, das Bewusstsein für die Rettung von Wildvögeln zu schärfen.
Text und Fotos: Katja Barth
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die NABU-Naturschutzstation Biberhof Torgau.
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- Winterliche Entdeckungen – Was die Chemnitzer JuNas im Januar erlebt haben →
Der Januar hielt für die Jungen Naturwächter in Chemnitz jede Menge spannende Naturerlebnisse bereit. Los ging es in der Naturschutzstation mit der Artenkenntnisvermittlung zu Wintervögeln: Rotkehlchen, Kohlmeise und Dompfaff standen auf dem Programm, und bei einer kleinen Trockenübung lernten die Kinder, genau hinzuschauen – Ferngläser inklusive. Dieses Wissen konnten sie gleich bei der Exkursion zur „Stunde der Wintervögel“ ausprobieren. Trotz minus 8 °C stapfte ein kleiner Vogelbeobachtungstrupp durch Schnee und Frost und dokumentierte fleißig die gefiederten Wintergäste. Danach war handwerkliches Geschick gefragt: Beim Herstellen von Wintervogelfutter mischten die JuNas Fett, Körner, Nüsse und getrocknete Insekten zu eigenen Futtermischungen. Diese füllten sie in nachhaltige Holz-Futterstangen und nahmen ihre fertigen Werke mit nach Hause, um dort die Vögel beim Naschen zu beobachten.



Auch die heimlichen Nachtschwärmer kamen nicht zu kurz. Fledermausexperte Reimund Francke brachte den JuNas in spannenden Vorträgen die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse näher – von ihrer Lebensweise bis zu den erstaunlichen Fähigkeiten der Tiere. Höhepunkt war die Fledermausexkursion zu den Winterquartieren in den Felsendomen Rabenstein, bei der die JuNas gemeinsam mit Holger Tippmann, einem Kollegen von Reimund Francke im sächsischen Fledermausschutz, die Winterquartiere erkundeten. Die Kinder kannten ihn bereits von Fledermausveranstaltungen im vergangenen Jahr und freuten sich auf die erneute gemeinsame Exkursion. Ein großer Dank geht an die Betreiber der Felsendome Rabenstein, die uns erneut kostenfreien Zugang zum Besucherbergwerk ermöglichten, und natürlich an Holger Tippmann für die Organisation und Durchführung. Ausgestattet mit Helm und Taschenlampe gingen die JuNas vorsichtig in die verwinkelten Höhlen auf die Suche nach den ruhenden Fledermäusen – alle fünf vorkommenden Arten konnten entdeckt werden, ein echtes Winterabenteuer!




Abgerundet wurde der Januar mit dem Thema „Lebewesen des Jahres“, bei dem die JuNas spannende Einblicke zu mehreren ausgewählten Arten bekamen. Von seltenen Insekten bis zu außergewöhnlichen Pflanzen – es gab viel zu entdecken und neue Lieblinge zu finden.


Text: Benjamin Franke (BUND Regionalgruppe Chemnitz)
Fotos: B. Franke, M. Fanghänel und L. Heinrich
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist der BUND Regionalgruppe Chemnitz.
