Anfang Mai hatten die JuNas etwas ganz Besonderes vor: Gemeinsam wollten wir eine digitale Schnitzeljagd entwickeln!
Am Rand von Wohlau hat ein unbekannter Künstler verschiedene Holzfiguren aufgestellt – und genau diese sollten Teil unserer Strecke werden. Mit GPS-Geräten, Handy und Karte machten wir uns auf den Weg, um die Route zu kartieren.
Unterstützt wurden wir dabei von unserem Bundesfreiwilligen Florian, der bereits bei einem Workshop erste Erfahrungen sammeln konnte und uns viele hilfreiche Tipps gab. Gemeinsam überlegten wir, welche Fragen zu den einzelnen Figuren passen könnten und wie die ideale Streckenführung aussehen soll. Bei der Gelegenheit wurde gleich das „Wohlauer Echo“ ausprobiert – ein toller Spaß für alle!
Das Bedienen der Technik war gar nicht so einfach, machte aber allen riesigen Spaß!
Im nächsten Schritt geht es nun an die Feinabstimmung und natürlich ans Testen der Strecke. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!
Ein Dankeschön an den Biberhof Torgau für das Verleihen der GPS-Geräte.





Text und Fotos: K. Horn.
Ansprechpartner für diese JuNa-Gruppe ist der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz e.V.
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Am Sonntag den 2. Mai 2026 trafen sich viele Naturfreunde. Die Fachgruppe Ornithologie hatte zur Vogelstimmenwanderung eingeladen. 7:30 Uhr ging es los. 5 Kinder der kleinen und großen Kinderumweltgruppe waren auch dabei. Olaf Schmidt, unser Ornithologe, begrüßte uns. Anschließend ging es los. Wir liefen vom Oschatzer Stadtpark, durch den O – Park, entlang des Eulenstegs, weiter durch den Stranggraben bis zum Wüsten Schloss Osterland. Wir hörten 50 verschiedene Vogelarten. Ausgerüstet mit Fernglas und Adlerauge sahen wir auch viele davon.
Zum Beispiel hörten wir die Nachtigall, den Schwarzspecht, den Stieglitz und den Rotmilan. Kuckuck Kuckuck rief es natürlich auch und Zilp Zalp war auch zu hören. Vielen Dank an Olaf Schmidt. Es war sehr interessant.
Am Montag trafen wir uns gleich nochmal, um im Park Naundorf Fledermauskästen und Nistkästen aufzuhängen. Gunter, Olaf und Mario unterstützen uns und erklärten uns viel. Ganz schön hoch auf die Leiter ging es, besonders bei den Fledermauskästen. Aber wir haben uns getraut. Vielen Dank für die Unterstützung und wir sind schon gespannt wer einzieht.





Text: Juna-Kind Estelle Brandt
Fotos: C. Brandt
Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendumweltgruppen Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Am 30. April 2026 trafen sich 10 Kinder der kleinen Kinderumweltgruppe der Ökostation in Naundorf. Tatkräftig unterstützt wurden die Kleinen von Emil und Estelle von den Großen. Es gab ein buntes Programm für die Kinder. Zuerst wurde die Kartoffel-Challenge besprochen. In vier Gruppen wurden 5 verschiedene Kartoffelsorten ausgesucht und in große Töpfe gepflanzt. Nun heißt es die Kartoffeln pflegen und warten bis sie im Herbst geerntet werden. Dann schauen wir welche Gruppe die größte Kartoffel hat, die kleinste Kartoffel hat und welche Gruppe insgesamt am meisten Kartoffeln geerntet hat. Mit unserer Ernte werden wir dann gemeinsam kochen. Danach ging es etwas ruhiger zu. Alle Gruppen gaben sich einen Namen und gestalteten ein Schild für den Topf.
Jetzt hieß es die nächste Challenge vorbereiten. Die Kinder füllten sich jeder einen Topf mit Erde und steckten zwei Sonnenblumensamen rein. Die Töpfe nahmen die Kinder mit nach Hause und kümmern sich jetzt darum. Das Wachstum soll jetzt beobachtet werden und im Herbst schauen wir dann, wer die höchste Sonnenblume hat.
Parallel dazu bauten die Kinder, die 2025 keinen Nistkasten gebaut hatten, ihren eigenen Nistkasten.
Zum Abschluss wurden noch ein paar Kräuter eingepflanzt und dann ging es für viele Kinder zum Maibaumstellen und hinein in das verlängerte Wochenende.





Text: Juna-Kind Estelle Brandt
Fotos: C. Brandt
Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendumweltgruppen Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
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- Natur erleben, gestalten und entdecken – der April der JuNas Chemnitz →
Im April war der Frühling endlich angekommen – und so wurden auch die Themen bei den Jungen Naturwächtern aus Chemnitz passend dazu frühlingshaft gestaltet.
Den Beginn machten die JuNas aus dem Grundkurs mit dem Thema Aussaat. Sie durften Gemüse und Sonnenblumen aussäen und diese anschließend als kleine „Hausaufgabe“ mit nach Hause nehmen, um ihr Wachstum weiter zu beobachten. Zusätzlich wurde auf der Wiese vor der Naturschutzstation Chemnitz Wildblumensaat ausgebracht. Diese Fläche soll sich in Zukunft zu einer artenreichen Blühwiese entwickeln.


In den Osterferien stand für die JuNas aus Chemnitz eine Wanderung zur Naturschutzstation Herrenhaide auf dem Programm. Auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht ganz mitspielte, wurden alle herzlich von den NAJUs aus Burgstädt begrüßt. Da beide Gruppen im Rahmen der Jungen Naturwächter zusammenarbeiten, war dies eine schöne Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen. Nach einem Rundgang über das Gelände wurde gemeinsam gespielt, gegrillt und ein Naturquiz gelöst. Ein herzliches Dankeschön an die Jungen Naturwächter aus Herrenhaide für ihre Gastfreundschaft – wir freuen uns schon sehr auf euren Gegenbesuch in Chemnitz.


Den Frühling erkundeten beide JuNa-Gruppen anschließend im Crimmitschauer Wald. Dort konnten verschiedene Frühblüher entdeckt, Vogelstimmen gehört und gezielt nach Laichballen sowie Krötenschnüren Ausschau gehalten werden. Bei bestem Wetter entstanden dabei gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Unterstützer Matthias viele spannende Naturbeobachtungen.






Darauf aufbauend beschäftigten sich die JuNas mit dem Thema Wildbienen. Sie lernten die Unterschiede zwischen Honigbienen und Wildbienen kennen und konnten bei einer kleinen Wildbienensafari verschiedene Arten entdecken und mit Bens Unterstützung bestimmen. In einem abschließenden Quiz wurde das Wissen spielerisch gefestigt – gar nicht so einfach, da Wildbienen sehr unterschiedlich aussehen können und einige Insektenarten sie zudem imitieren.


Zum Monatsabschluss wurde es noch einmal kreativ: Mit Fährtenstempeln gestalteten die JuNas Abdrücke im Salzteig, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Anschließend wurde gemeinsam ein neues Schild mit der Aufschrift „Naturschutzstation“ gestaltet. Nun ist für alle Passantinnen und Passanten gut sichtbar, dass sich in Chemnitz-Gablenz in der Adelsbergstraße 192 eine Naturschutzstation befindet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Veranstaltungen sowie an den NABU und die NAJUs aus Herrenhaide für die Gastfreundschaft und den Verleih der Fährtenstempel.
Text: L. Heinrich, Fotos: B. Franke.
Ansprechpartner für diese Gruppe ist die Naturschutzstation Chemnitz.
Die Veranstaltungen der Jungen Naturwächter in der Naturschutzstation Chemnitz (Adelsbergstr. 192) finden in Kooperation des Umweltamtes der Stadt Chemnitz und der BUND Regionalgruppe Chemnitz statt.
Vor einigen Tagen hatten wir auf einer Exkursion in einem Teich Froschlaich entdeckt, der sich nicht weiterentwickelt hat und abgestorben schien. Das kam uns komisch vor, denn normalerweise müssten die Kaulquappen längst geschlüpft sein. Die JuNas sollten den Teich genauer unter die Lupe nehmen und herausfinden, was mit dem Wasser nicht stimmt.
Mit Teststreifen und einer App konnten die Kinder verschiedene Werte messen. Dabei haben wir festgestellt, dass der pH-Wert zu hoch war, die Nitratwerte die Grenzwerte weit überschritten und dass im Wasser Chlor enthalten war. All diese im Wasser gelösten Stoffe können für die Tiere und Pflanzen im Teich schädlich sein.


Die Jungen Naturwächter stellten sich die Frage, ob man das Wasser reinigen kann. Kurzum bauten wir gemeinsam kleine Wasserfilter aus Blumentöpfen. Das Loch im Boden der Tontöpfe wurde mit einem Stofftuch abgedeckt, dann wurden die Töpfe mit Sand, wieder einem Tuch, danach mit Steinen und zum Schluss mit einem Kaffeefilter befüllt.
Während das Wasser langsam durch die Filter lief, wollten wir uns die Wasserorganismen im Teich näher betrachten. Denn auch diese verraten einiges über die Wasserqualität. Unter anderem fanden die Kinder verschiedene Arten von Strudelwürmern, Schlammröhrenwürmer und Wasserasseln. Allesamt Indikatoren, also Zeigerorganismen, für sehr nährstoffreiches und überdüngtes Wasser.

Als die Wasserproben vollständig durch die Filter gelaufen waren, wiederholten wir die Messung mit den Teststreifen und siehe da: die Werte hatten sich tatsächlich sehr verbessert. Sogar mehr als wir erwartet hatten. Das daraufhin ins Gespräch gebrachte Vorhaben, den gesamten Wasserinhalt des Teiches durch unsere „Anlagen“ zu schicken, haben wir vorerst vertagt 😉.
Habt ihr bei euch in der Nähe einen Teich, wo die Amphibien ihre Eier gelegt haben? Dann geht doch auch hin und wieder mal nachschauen, wie sich die Kaulquappen dort entwickeln!
Ansprechpartner für diese Gruppe ist das Naturschutzzentrum „Zittauer Gebirge“ gGmbh.
Text: Olivia Böhm und Elfi Kühnel; Fotos: Elfi Kühnel
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