Im Dezember wurde es bei uns nochmal richtig gemütlich – und richtig lecker! Zum Jahresabschluss trafen wir uns mit der ganzen JuNa-Gruppe und Ihren Eltern, um gemeinsam etwas ganz Besonderes zu erleben: nachhaltiges Kochen. Besuch bekamen wir vom Ernährungsrat Leipzig – und der kam nicht mit leeren Händen! In seiner mobilen Küche hatte er alles dabei: Herdplatten, Schüsseln, Teller … und natürlich köstliche Rezepte 😋 Unter dem Motto „Gutes Essen für alle“ erklärten uns Isabel und Toni, warum es so wichtig ist, regional und saisonal zu essen.



Schnell war allen JuNas klar: Essen aus der Nähe ist frischer und leckerer, es ist besser für unseren Planeten und gesünder, weil Obst und Gemüse keine langen Reisen hinter sich haben. Bei einem lustigen Obst- und Gemüse-Sortierspiel überlegten wir gemeinsam:
- Was wächst im Frühling? (Spargel, Radieschen, Rhabarber!)
- Was passt in den Winter? (Grünkohl und Rosenkohl!)
Dann ging es an die Schneidebretter! In drei Gruppen zauberten wir: Feldsalat mit Apfel und Walnüssen, Rote-Bete-Feta-Vollkornpasta sowie Winterliches Knusperjoghurt. Und was sollen wir sagen? Mmmh – einfach super lecker!



Nach dem Essen wurde es richtig feierlich. An der Indoor-„Feuerstelle“ versammelten wir uns und bekamen ein kleines Weihnachtsgeschenk, unsere neuen Naturnamen für 2026!



Nachdem uns 2025 die Wildvögel unsere Naturnamen gaben, stehen im neuen Jahr die Säugetiere im Mittelpunkt. Plötzlich waren Wolf, Luchs, Siebenschläfer & Co. Teil unserer Gruppe. Die Idee dahinter: Jedes JuNa-Kind darf seinen Naturnamen im kommenden Jahr entdecken, erforschen und Wissen, Geschichten oder Erlebnisse mit der Gruppe teilen. So wird jedes Kind zum kleinen Natur-Profi. Ich selbst habe den Siebenschläfer gezogen – was für ein lustiger Zufall! Er ist nämlich auch das Maskottchen unserer Naturschutzstation. Wie passend 😊 Zum Abschluss hatte Michelle noch ein tolles Quiz über unsere Wildvögel vorbereitet. Alle kamen nochmal vor – und jeder konnte zeigen, was er schon weiß
Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes JuNa-Jahr 2026 mit vielen Abenteuern, neugierigen Kindern und tollen Familien!
Wir sind bereit – die Säugetiere können kommen!
Text und Fotos: Elisabeth Johanna Wegner
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Naturschutzstation Partheland.
Bei traumhaftem Wetter trafen sich am 12. Dezember 2025 sechs JuNas der „Naundorfer Kinder- und Jugendumweltgruppen“ zum Pflanzen von Bäumen.
Dabei haben wir die Mügelner Umweltgruppe unterstützt, die durch Herrn Marx, Herrn Beck und Herrn Steinbach vertreten waren.
Gegen 14 Uhr starteten wir in der Nähe von Lüttnitz. Weihnachtsmützen auf, Spaten, Säge, Ramme oder Strick in die Hand und los ging es.
Jedes Team hatte seine Aufgabe und so waren wir gegen 16.00 Uhr fertig. Fünf Bäume wurden gepflanzt.
Zum Abschluss gab es Stolle oder Plätzchen und ein warmes Getränk. Die Sonne schien zwar und der Sonnenuntergang war schön anzusehen, aber die Hände waren kalt und wurden am Kinderpunsch gewärmt.



Text: Juna-Kind: Estelle Brandt
Fotos: Annett Erdmann
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die „Ökostation Naundorf.“
Am 13. Dezember 2025 traf sich das wilde Wolfsrudel gemeinsam mit der Krähenschar zu einem winterlichen JuNa-Treffen an der Auwaldstation Leipzig. Kurz vor Weihnachten kamen dabei besonders viele Kinder aus beiden Gruppen zusammen, sodass eine große, lebendige Runde entstand. Zudem besuchte uns Elisabeth Pech, die gemeinsam mit uns ein nachhaltiges Weihnachtsprogramm mit den JuNas durchführen wollte. Um einander besser kennenzulernen, starteten wir den Tag mit einem Kennenlernspiel, bei dem alle Kinder schnell miteinander ins Gespräch kamen. Anschließend begaben wir uns gemeinsam mit Elisabeth auf eine Gewürzreise quer über den Globus. Dabei entdeckten die Kinder winterliche Gewürze wie Sternanis, Zimt, Vanille, Kakao, Nelken und Orangen kennen. Gemeinsam erfuhren wir, wo diese Pflanzen wachsen, wie sie geerntet werden und welchen Weg sie bis zu uns zurücklegen. Viele Düfte waren den Kindern bereits vom Plätzchenbacken oder Kinderpunsch bekannt, doch die weiten Reisen mancher Gewürze überraschten sie. Besonders spannend fanden alle, dass Zimt aus der getrockneten Rinde des Ceylon-Zimtbaums gewonnen wird.


Im Anschluss wurde es still und besinnlich. Bei einer Schokoladenmeditation kamen wir zur Ruhe und entdeckten ein Stück Schokolade einmal ganz neu – mit allen Sinnen. Danach konnten die Kinder aus verschiedenen Naturmaterialien weihnachtliche Girlanden basteln. Zur Mittagszeit kamen alle zusammen und lauschten gemeinsam einem Hörbeitrag über Eichhörnchen, bevor es am Nachmittag kreativ weiterging. Nun waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Es wurden Wunschschachteln gestaltet, indem kleine Streichholzschachteln dekoriert und mit persönlichen Wünschen versehen wurden. Besonders berührend waren dabei Wünsche für eine schönere Welt, wie zum Beispiel Gesundheit für die eigene Familie oder mehr schöne, grüne Wälder. Außerdem stellten die Kinder Kerzen aus Bienenwachs und Walnussschalen her und formten hübsche Anhänger aus Salzteig. Da die Weihnachtszeit nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder manchmal stressig sein kann, stellten wir gemeinsam unsere eigene Anti-Stress-Knete her. Diese wurde individuell eingefärbt und mit angenehmen Düften versehen.



Nach einer letzten Toberunde verabschiedeten wir uns vom JuNa-Jahr 2025 mit einem besonderen Abschluss: einem Wunderkerzenritual. Jedes Kind konnte beim Beobachten der glühenden Funken an seine schönsten Momente des vergangenen Jahres denken und Wünsche für das kommende Jahr formulieren. So verabschieden sich Krähen und Wölfe vom JuNa-Jahr 2025. Wir freuen uns darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Ein lautes Rudeljaulen und kräftiger Flügelschlag zum Abschluss
Elisabeth, Luca, Florian & Caro
Text: Caro Rackwitz; Fotos: Caro Rackwitz und Elisabeth Pech
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.
Am Nikolaustag, dem 06. Dezember 2025, hat der Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e.V. (LPV) in der Muldenaue bei Zschepplin gemeinsam mit den JuNAs Eilenburg (Junge Naturwächter) und ihren Familien ein fröhliches und erlebnisreiches Pflanzfest gefeiert. Die Aktion stand ganz im Zeichen von Natur erleben, Gemeinschaft spüren und gemeinsam etwas Gutes tun.


Gemeinsam mit den Kollegen vom NABU Biberhof Torgau wurden Pflanzstellen ausgehoben, Zäune gegen Wildverbiss installiert und Bäumchen gepflanzt und gegossen. Mit großer Begeisterung packten die JuNAs aus Eilenburg und Torgau mit an – insgesamt konnten 56 Eichen gesetzt werden. Daraus schaffen es hoffentlich einige, groß zu werden – für den Heldbock und eine artenreiche Muldenaue.
Nebenbei gab es spannende Informationen über den vom Aussterben bedrohten Heldbock, über die besondere Flora und Fauna der Muldenaue sowie viele spielerische Naturerlebnisse. Beim gemeinsamen Grillen, Picknick und warmen Getränken wuchs die Gruppe noch enger zusammen – und eine kleine Nikolausüberraschung sorgte zusätzlich für strahlende Gesichter.

Text: Angela Richter, LPV Nordwestsachsen e.V.; Fotos: Florian Richter
Verantwortlich für die diese JuNa-Gruppe ist der LPV Nordwestsachsen e.V.
Ende November kamen insgesamt 28 Kinder und Jugendliche zusammen, um zwei winterliche Tage zu genießen.
In dieser Zeit wurde mit großem Eifer gebastelt, das Vereinshützen vor- und nachbereitet, gerodelt, gespielt und das Jahr reflektiert.
Als Auszeichnung für ihre regelmäßige Teilnahme an unseren Vereinsaktionen wurde den Moorhühner ein Jahresabschlussgeschenk, ein Messer überreicht. Auch unsere Jugendgruppe „Zugvögel“ wird in den kommenden Wochen das Messer als Anerkennung für ihr Engagement im Naturforscherclub erhalten. Es soll gemeinsam mit dem offiziellen JUNA-Zertifikat, der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), überreicht werden.






Text: Hannah Zoll; Fotos: Babett Schreiter
Verantwortliche für die JuNa-Gruppen im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.
