Aufgrund der Ferienangebote finden im Haus der Natur Dresden während der Ferienzeit die wöchentlichen JuNa-Treffs nicht statt. Um die JuNas aber trotzdem miteinzubinden, können sie an den Angeboten teilnehmen oder – wie unsere ältesten JuNas – selbst zum/zur Umweltbildner*in werden. Da sich die „AG Natur- und Terrarienfreunde“ fast wöchentlich mit den Terrarientieren beschäftigt und sie pflegt, sind ihre Mitglieder schon fast Expert*innen im Umgang mit ihnen. Das Handling einer Schlange und die spannendsten Fakten zu ihr kommen den Jugendlichen mittlerweile wie aus dem FF geschossen.
Und so haben unsere Jugendlichen aus der „AG Natur- und Terrarienfreunde“ am 20.02. die Besucher*innen in die faszinierende Welt unserer Terrarientiere eingeführt. Mit viel Geduld und Feingefühl erklärten sie interessante Fakten über unsere Schlangen, Echsen, Spinnen und Insekten – z. B. dass der Blauzungenskink tatsächlich eine blaue Zunge hat und damit Fressfeinde abschrecken kann! Und wer wollte, konnte die Tiere sogar hautnah erleben – ein Highlight für Groß und Klein! Behutsam und mit sicherer Hand ermöglichten die Jugendlichen vorsichtige Berührungen und zeigten, wie sanft und faszinierend diese Tiere wirklich sind. Die größte Verwunderung gibt es immer wieder bei den Schlangen, denn: „Die sind ja gar nicht glitschig?! Die fühlen sich richtig toll an!“
Dank der Jugendlichen war das Ferienangebot eine besondere Erfahrung für alle Beteiligten und für das Team vom Haus der Natur Dresden eine unglaublich wertvolle Bereicherung! Vielen Dank!






Fotos: Felix Pintscher und Judith Hoffmeister
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Dresden ist das Haus der Natur.
Am 15.02.2025 haben sich 10 Junge Naturwächter aus vier verschiedenen Leipziger JuNa-Gruppen gemeinsam im Naturkundemuseum Leipzig getroffen, um mehr über die geheimnisvolle Welt der Schmetterlinge zu erfahren. Von den „schlauen Füchsen“ haben vier Kinder teilgenommen.
Gemeinsam erforschten wir Falter unter dem Mikroskop und beschäftigten uns insbesondere mit ihren Sinnesleistungen und ihrer Anatomie. Die Kinder lernen die Lebensweise von ausgesuchten Schmetterlingsarten besser kennen. Beim Gang durch die Sonderausstellung „Facettenreiche Insekten“ gab es viel zu Staunen aber auch zum Nachdenklich werden. Hier wurde u. a. die Artenvielfalt der Insekten aber auch ihre Gefährdung thematisiert. Eine selbst gefertigte Raupe, die sich sogar fortbewegen kann, dürften die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen.







Fotos: Beatrice Schables
Text: Iris Zerreich
Verantwortlich für diesen Beitrag ist die JuNa- Gruppe „die schlauen Füchse“ unter Leitung von Iris Zerreich (Naturpädagogik Ameisenstraße). Ansprechpartnerin und Koordinierung für diese JuNas der Stadt Leipzig ist die Auwaldstation Leipzig.“
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Nachdem die Mutigen Molche im Januar bereits die Taggreife Deutschlands kennengelernt haben, folgen nun die Nachtgreife. Mit dem Thema „Auf lautlosen Schwingen durch die Nacht“ witmeten die Mutigen Molche sich einen Abend lang den Eulen & Käuzen Deutschlands. Dabei entdeckten sie welche Eulen und Käuze hier in Sachsen vorkommen, welche Ansprüche die einzelnen Arten an ihre Nahrungs- und Bruthabitate stellen und wie deren aktuelle Bestandsentwicklung und Gefährdungssituation aussieht.



Doch bevor sich die Mutigen Molche den Nachtgreifen zuwenden konnten, erwartete sie noch ein eines kleines Quiz in Rückschau auf die Januarexkursion. Das Quiz haben die Molche mit pravour gelöst.
Gegen 17:15 Uhr ging es dann auf abendliche Exkursion an den Rand des Steinbruches Klunst in Ebersbach, um den Rufen des Uhu zu Lauschen. Trotz Minustemperaturen harten die Mutigen Molche tapfer aus, bis nach 30 min der Ruf des Uhu-Männchens zu vernehmen war. Der Uhu ist also in sein Brutrevier zurückgekehrt. Gebannt lauschten die Molche minutenlang dem Uhu bis dessen Rufe in der Nacht verhallten.
Durchgefroren ging es anschließend wieder zurück in die NABU-Naturschutzstation, wo sich die Molche mit einer heißen Suppe aufwärmten und den Abend mit dem Dokumentarfilm „Der Flug der Eule“ ausklingen ließen.
Fotos und Text: R. Heinrich
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas in Ebersbach ist die NABU Naturschutzstation Ebersbach.

Die Grashüpfer vom Haus der Natur waren wieder fleißig unterwegs! Dieses Mal haben wir auf dem Friedhof die Vogelfuttersäulen aufgefüllt, damit unsere gefiederten Freunde gut durch den Winter kommen.
Ausgerüstet mit einer Schubkarre voller Vogelfutterboxen, einer Leiter und einem Lageplan der Futtersäulen machten wir uns an die Arbeit. Doch zuerst mussten wir klären: Wie hält man den Lageplan richtig? Und wo genau sind wir gerade? Nachdem sich die Grashüpfer beraten hatten, fanden wir schnell den richtigen Weg.
Während ein Grashüpfer als Kartenleser vorausging, wollten die anderen natürlich auch ihr Können beweisen. Also schnappten sie sich die Leiter und die Schubkarre und zogen los. Auf die Frage: „Ist euch das denn gar nicht zu schwer? Ich kann euch das gern abnehmen.“ kam nur die selbstbewusste Antwort:
„Das ist gar kein Problem! Schließlich sind wir nicht nur schlau, sondern auch stark!“
Und so arbeiteten wir uns gemeinsam durch den Plan, fanden alle Säulen und füllten sie auf. Dabei achteten wir darauf, dass jede*r mal an die Reihe kam. So macht Naturschutz richtig Spaß!
Jetzt freuen wir uns darauf, die Vögel beim Futtern zu beobachten. Mal sehen, wer alles vorbeikommt…





Fotos: Judith Hoffmeister
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Dresden ist das Haus der Natur.
Den Tag starteten wir aufgrund der aktuellen Schnupfenzeit mit sieben Kindern. Auch wenn die Gruppe klein war, war die Vorfreude umso größer. Schon vorher konnten es die Kinder nicht abwarten, mich auszufragen, was wir machen und welche Tiere wir finden würden. Nachdem die Kinder herausfanden, dass die Revierförsterin ihren Hund dabeihatte, konnten sie es kaum erwarten, dass es losging.
„Wie alt ist der Hund?“, „Kennst du jeden Stein im Borsbergwald?“, „Hast du schon mal einen Fuchs gesehen?“, „Welche Tiere kennst du?“ – Frau Rödiger wurde von Fragen förmlich bombardiert, und die Begeisterung ebbte auch im Laufe der Veranstaltung nicht ab.
Unser erstes Ziel war das grüne Klassenzimmer der Schule, kurz vor den Pforten des Borsbergwaldes. Auf dem Weg kamen wir vor lauter Spuren kaum voran. Ihr könnt euch sicher sein, dass die Kinder jede noch so kleine Spur fanden und neugierig darauf waren, wer sie wohl hinterlassen hatte. Die Kinder kannten den Weg zu ihrem grünen Lernort gut, und so überließen wir die Führung zunächst ihnen.
Am grünen Klassenzimmer angekommen, holte Frau Rödiger einen Beutel aus ihrem Geländewagen. Natürlich wollten die Kinder wissen, was darin war – und sie wurden nicht enttäuscht. Zunächst erklärte die Revierförsterin das Spiel, das folgte. Wir spielten eine Runde „Wer bin ich?“, bei der jedes Kind verdeckt eine Tiermotivkarte erhielt und erraten musste, welches Tier es darstellte. Auch ich als Leiter des GTAs wurde nicht verschont, nachdem die Kinder sich lauthals wünschten, dass auch ich ein Tier erraten sollte.
Doch das Spiel war nur die Vorbereitung für das, was folgte. Auf den Rückseiten der Tiermotivkarten befanden sich die Tierspuren, die die jeweiligen Tiere auf dem Boden hinterlassen. Die Aufgabe der Kinder war es nun, Tierspuren, die ähnlich waren, einander zuzuordnen. Sie verstanden schnell das Prinzip, und die Reise konnte weitergehen. Zunächst besprachen wir mit den Kindern dialogisch, welche Spuren Tiere alles hinterlassen können und wie man erkennen kann, welches Tier hier gelebt oder vorbeigehuscht sein könnte. Frau Rödiger hatte für uns bereits eine Route vorbereitet, und die Kinder waren begeistert dabei, jede Spur zu erkunden – mit ein wenig Lenkung ging es gemeinsam voran.
Wir fanden in vielen älteren Bäumen Spechthöhlen und erforschten die Fraßgänge, die von winzigen Käfern im Holz einer Buche hinterlassen wurden. Die Kinder entdeckten außerdem einen abgerissenen Fuchsschwanz und erfuhren von Frau Rödiger die vermutliche Geschichte dahinter. Zudem fanden wir Wildschweinkot und besprachen mit den Kindern, warum dieser dem des Menschen sehr ähnlich ist. Dass Wildschweine Allesfresser sind, wussten einige von ihnen sofort.
Schließlich hatte die Revierförsterin für uns auch Wolfskot und Rehkot mitgebracht, und wir betrachteten die Unterschiede in der Nahrung. Unsere letzte Station war ein kleiner Fichtenbestand. Da das Thema der letzten Jahre nicht wegzudenken war, mussten die Kinder nicht lange nachdenken. Wir fragten – und die Kinder antworteten einstimmig: „Borkenkäfer!“
Auf Wunsch aller Kinder durften sie sich am Ende noch mit dem Hund von Frau Rödiger im Wettrennen messen. Auch wenn niemand von ihnen gewann, gingen alle glücklich mit zum grünen Klassenzimmer zurück. Wir bedankten uns herzlich, verabschiedeten uns von Frau Rödiger und traten nach einem sehr erfolgreichen Ausflug den Rückweg zur Schule an.




Fotos: Philipp Miersch
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Graupa ist die Naturschutzstation Osterzgebirge.
