Mindestens einmal im Jahr treffen sich die Kinder- und Jugendumweltgruppenkinder zu einer großen Pflanzaktion. Diesmal führte uns unser Weg in den Wermsdorfer Wald in die Nähe von Collm Gemeinsam mit dem Revierförster Mario Erdmann und mit Unterstützung der Waldarbeiter trafen sich fast 50 Teilnehmer am Samstag in der Frühe. Zuerst erklärte uns Herr Erdmann was wir pflanzen und warum, und die Waldarbeiter zeigten uns wie gepflanzt wird. Unterstützung bekamen unsere Kinder von den Eltern und Geschwistern. So ging die Arbeit schnell von der Hand. Als erstes pflanzten wir einen Waldrand aus Vogelkirsche, Heckenrose und Kornelkirsche. Nach einer kleinen Stärkung mit Kuchen, ging es zur nächsten Fläche und wir pflanzen noch Stieleichen. Insgesamt brachten wir ca. 2500 Pflanzen in die Erde. Zum Abschluss grillten wir noch gemeinsam und waren mächtig stolz auf unsere Leistung. Vielen Dank an alle die diesen Tag zu etwas Besonderen gemacht haben.
Ökostation Naundorf







Fotos: Annett Erdmann
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
An der Kaitzbachquelle in Kleinnaundorf haben die Jungen Naturwächter fünf Bäume gepflanzt.
In Kleinnaundorf gibt es eine Naturoase. An der Kaitzbachquelle stehen alte Kopfweiden, eine artenreiche Wiese und ein See mit Froschlaich. Die Jungen Naturwächter hatten die Möglichkeit, diese Naturoase mit fünf Obstbäumen zu erweitern. Durch einen Anwohner erfuhren wir, dass bereits bei einer Ersatzpflanzung Obstbäume auf diesem Gelände gesetzt wurden. Somit stehen nun zwölf unterschiedliche Sorten im Gebiet der Kaitzbachquelle. Eine Kirsche, zwei Apfelbäume und zwei Birnenbäume haben die Jungen Naturwächter in Teamarbeit gepflanzt. Alle Teilnehmer waren sehr motiviert. Das war auch wichtig, denn einen Baum zu pflanzen ist gar nicht so leicht. Das Loch musste etwa 60 cm tief und 50 cm breit und lang sein. Nachdem wir den Tag mit etwas theoretischem Wissen begonnen hatten, ging es auch schon an den praktischen Naturschutz.
Als das Loch für die Pflanzung vorbereitet war, legten wir einen Draht hinein, der als Schutz vor gefräßigen Tieren dient. Die Wurzeln der jungen Bäume schmecken nämlich so einigen Nagern. Anschließend lockerten wir die ausgebuddelte Erde auf, damit auch die Feinwurzeln schön mit Erde bedeckt sind. Mit jedem weiteren Schritt fühlten sich die Teilnehmer der Natur immer verbundener und merkten, dass es körperliche Arbeit ist, einen Baum zu pflanzen. Schon jetzt freuten sich einige Kinder auf die Ernte der Bäume.
Nachdem die Wurzeln der Bäume mit Erde bedeckt und der Wetterpfahl eingehauen war, haben die Kinder die Bäume noch mit einer Schutzfarbe eingepinselt, um sie vor Frostrissen und Sonnenbrand zu schützen. Abschließend gab es noch einen Schutz in Form einer Schilfmatte, und mit einem Band wurden die Bäume am Wetterpfahl befestigt.
Diese Pflanzaktion wurde von Ulrike Melzer (Kunsttherapeutin) und ihrer Gruppe künstlerisch begleitet. So sind einige Bilder entstanden, die später in einer Ausstellung im Technologiezentrum Freital ausgehängt werden.
Dieser Tag war nicht nur ein Abenteuer, sondern auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Natur zu schützen und als Naturwächter für kommende Generationen einzustehen.
Naturschutzfreundliche Grüße
Lukas Vogt & Milana Müller
Umweltzentrum Freital e.V. | Umweltbildungshaus Johannishöhe



Interesse? Mehr Praxistage und Camps der Jungen Naturwächter findet ihr unter https://www.naturschutzstation-osterzgebirge.de/junge-naturwaechter/veranstaltungen/
Fotos und Text: Lukas Vogt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Freitals ist die Naturschutzstation Osterzgebirge.
Jedes Jahr im Frühling sind die Jungen Naturwächter aus dem Erzgebirge im „Amphibienschutz“ aktiv. Die JuNa-Gruppe „Naturforscherclub“ im Erzgebirgskreis ist seit vielen Jahren fest eingebunden in die Errichtung und Betreuung der Amphibienschutzanlage am Floßteich zwischen Reitzenhain und Satzung, einem der höchstgelegenen Erdkrötenquartiere im Erzgebirge. Zum Schutz der Krötenpopulation errichtet unser Verein jährlich einen ca. 400 m langen Amphibienzaun. Dieses Jahr war es am 29.03.2025 soweit und ca. 50 Helfer konnten für diese Naturschutzaktion begrüßt werden! Neben den Naturforscherclub-Teilnehmenden beider Gruppen (Moorhühner, Zugvögel) waren z. T. auch deren Familien und weitere Vereinsmitglieder dabei.
Wir bedanken uns für die rege Mithilfe beim Aufbau und der nun anstehenden Betreuung des Zauns bei allen freiwilligen Helfern!






Fotos: Babett Schreiter
Text: Jonathan Breidel
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.
- ← Baumpflanzung
- „Sachsen pflanzt gemeinsam – Aktion 1000 Obstbäume“ – Die Kinderumweltgruppen der Ökostation Naundorf sind dabei →
Am 27. und 28. März 2025 pflanzen die Kinder der kleinen und großen Umweltgruppe fünf Obstbäume und fünf Sträucher. Möglich machten diese Pflanzaktion der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) – Landesverband Sachsen e.V. und der Bund Deutscher Baumschulen (BdB) e.V Landesverband Sachsen.
Gemeinsam sind wir stark war das Thema. Alle halfen mit. Wir haben den Wurzelschutz, den Stammschutz und die Baumpfähle und das Befestigungsmaterial der Reihe nach an der richtigen Stelle eingesetzt und dabei gelernt, wie man einen Baum pflanzt.
Alle Kinder waren stolz als alle Pflanzen ihren Platz gefunden hatten. Jetzt gießen wir fleißig und hoffen, dass wir bald Früchte ernten können.
Am Freitag bauten die größeren Kinder jeder einen Nistkasten und verschönerten diese. Diese Nistkästen sollen zu Hause aufgehangen werden und es gab eine Aufgabe mit nach Hause. Wer zieht in den Nistkasten? Wir sind gespannt.
Unsere kleinen Umweltgruppenteilnehmer bauen zum nächsten Treffen ihren Nistkasten.







Text: Juna-Kind Estelle und Mama
Fotos: Annett Erdmann
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Am Samstag den 22.03.2025 waren die JuNas der Naturschutzstation Weiditz nicht faul und haben den ehrenamtlichen Helfern am Amphibienschutzzaun geholfen.Ausgerüstet mit Warnwesten, Eimern und Handschuhen, zum Schutz der empfindlichen Tiere, fuhren wir nach Elsdorf, wo es zwei dieser Zäune gibt. Sorgfältig überprüften wir jeden Abschnitt der Schutzzäune und schauten in jeden der Eimer, die in den Boden eingelassen sind. Über 50 Erdkröten und ein Molch wurden von uns vorsichtig aus den Eimern genommen und über die Straße getragen zum Teich. Natürlich haben wir dabei ganz genau aufgeschrieben, welche Arten wir in den Eimern gefunden haben, auch die Anzahl und das Geschlecht wurden festgestellt. Das ist für eine Bestandsaufnahme der Amphibienvorkommen wichtig. Dabei lernten wir auch gleich den Unterschied zwischen Fröschen, Kröten und Molchen kennen und wie man die Männchen von den Weibchen unterscheidet.
Doch nicht nur Amphibien fallen in die Eimer am Zaun. Auch andere kleine Tiere, wie Insekten oder sogar Mäuse können hineinfallen und brauchen dann unsere Hilfe um wieder heraus zu kommen.
Nach getaner Arbeit ließen wir uns das Mittagessen schmecken, denn Kröten retten macht hungrig.









Fotos: Dorothea Grimm und Jannis Matthes
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin für die JuNas aus Weiditz ist die Naturschutzstation Weiditz.
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