Am 6. März 2025 hat sich für 17 Kinder der kleinen Kinderumweltgruppe der Ökostation in Naundorf alles um das Fernglas gedreht.
Nach einer Stärkung mit Keksen und einem Glas Wasser ging es an das Thema „Fernglas“.
Die Kinder bastelten jeder ein Fernglas. Aus zwei Toilettenpapierrollen entstand mit bunten Stiften ein individuelles Fernglas.
Anschließend nutzen wir das schöne Wetter und spielten eine Runde das Hummelspiel. Bewegung an der frischen Luft tut immer gut.
Nun kamen die Ferngläser zum Einsatz. Das Fernglasspiel sorgte für viel Spaß. Fast jedem Kind gelang es die sechs versteckten Vögel zu finden und dann auf dem eigenen Blatt auszumalen.
Zum Schluss haben wir unseren Nachmittag nochmal Revue passieren lassen. Wir haben überlegt, welche Vögel mit langen spitzen Schabel gibt es noch oder welcher Vogel hat noch einen langen Schwanz.
Vielen Dank an Leni, Fanny und Estelle aus der großen Kinderumweltgruppe und der Jugendumweltgruppe, die an diesem Nachmittag mit unterstützt haben.







Text: JuNa-Kind Estelle Brandt
Fotos: C. Brandt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Unsere Grashüpfer erforschen die ersten Blüten des Jahres
Am vergangenen Mittwoch tauchten unsere Grashüpfer vom Haus der Natur Dresden in die faszinierende Welt der Frühjahrsblüher ein. Gemeinsam gingen wir der Frage nach: Warum blühen manche Pflanzen schon so früh? Und vor allem: Wie schaffen sie das?
Los ging es mit einem kreativen Input: Auf einer großen Mindmap malten die Grashüpfer den Krokus aus, während wir darüber sprachen, welche Tricks Frühjahrsblüher nutzen, um so zeitig im Jahr zu wachsen. Die Tricks wurden mit kleinen Bildkärtchen erklärt, bei den die Grashüpfer erstmal überlegen sollten, was sie bedeuten können. Die meisten Karten waren selbsterklärend, aber was hat denn Frostschutzmittel mit Pflanzen zu tun? Nach einigem Hin und Her war allen klar, dass man die ganzen Frühjahrsblüher im Herbst nicht mit Frostschutzmittelspritzen impft, sondern, dass sie es selbst herstellen – und zwar aus Zucker! Spannend, was die Natur so alles kann!
Nach der Theorie folgte die Praxis: Ausgestattet mit Klemmbrettern und Sitzkissen machten wir uns auf den Weg zu einer Frühjahrsblüher-Exkursion auf dem Friedhof. Jedes Mal, wenn wir eine blühende Pflanze entdeckten, setzten wir uns gemeinsam davor und hielten sie mit vorbereiteten Ausmalbilder fest.
Der Höhepunkt? Die Tulpen! Als wir schließlich auf einem Grab auch Tulpen fanden, war die Freude groß – nun konnten alle Grashüpfer ihre Bilder vervollständigen.
Es war ein spannender Nachmittag voller Neugier, Entdeckungen und Naturbeobachtungen – ein perfekter Einstieg in den blühenden Frühling.





Text: Judith Hoffmeister
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Dresden ist das Haus der Natur.
Gestern trafen sich wieder die Jungen Naturwächter in Wohlau – dieses Mal drehte sich alles um das spannende Thema Holzeinschlag früher und heute.
Früher war das Fällen von Bäumen echte Schwerstarbeit: Nur mit Axt oder Säge wurden die Stämme gefällt und anschließend mit Pferden aus dem Wald gezogen – eine gefährliche Arbeit, die oft auch tragisch endete. Heute übernimmt moderne Technik diese Aufgaben viel effizienter und sicherer.
Ein besonderes Highlight für die JuNas: Sie konnten einen Harvester live in Aktion erleben! Mit beeindruckender Präzision fällt, entastet und schneidet diese Maschine einen Baum in Sekunden – ein unglaublicher Kontrast zur mühsamen Arbeit vergangener Zeiten.
Es ist schon faszinierend: Ein Baum wächst 100 bis 200 Jahre, bevor er gefällt wird – und dann sorgt moderne Technik dafür, dass dieser Prozess in Sekunden abgeschlossen ist.
Ein großes Dankeschön an Thomas, den Fahrer, der uns alles genau erklärt hat und geduldig unsere vielen Fragen beantwortete und an Sven vom Forstbetrieb „Vor der Heide“, der diese Aktion erst möglich machte.









Fotos und Text: Karola Horn
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Torgau sind der LPV Torgau.
Am 01.03.2025 nahmen 3 Kinder unserer JuNa-Gruppe mit Familienangehörigen und mir als Leiterin bei einer Kopfweidenschnitt- Aktion des NABUs unter Leitung von Steffen Wagner in der Parthenaue teil. Um die Weiden weiterhin als Kopfweide zu erhalten, schnitten wir die Zweige ab. Die so gepflegten Bäume stellen einen wichtigen Lebensraum für Insekten und Vögel dar. Die Kinder waren mit großem Interesse und Ausdauer bei der Sache. Die Weidenruten durften auch mit nach Hause genommen werden. Gleich vor Ort probierten unsere JuNas das Flechten von kleinen Körben aus.
Es war für uns eine gute Erfahrung, ganz praktisch und mit anderen Erwachsenen für den Umweltschutz aktiv zu werden.




Fotos und Text: Iris Zerreich
Verantwortlich für diesen Beitrag ist die JuNa- Gruppe „die schlauen Füchse“ unter Leitung von Iris Zerreich (Naturpädagogik Ameisenstraße). Ansprechpartnerin und Koordinierung für diese JuNas der Stadt Leipzig ist die Auwaldstation Leipzig.“
Am ersten März-Tag versammelten sich 31 JuNas im Umweltzentrum Freital mit dem Wunsch mehr über die Vogelwelt zu lernen, eine Vogel-Wanderung durch Freital zu unternehmen und natürlich einen ganz eigenen Nistkasten für den Vogel-Nachwuchs zu bauen!
Zuerst musste sich die große Gruppe kennenlernen – dafür wurde aus uns ein ganzer Vogelschwarm, der wild durcheinanderflog und immer, wenn sich zwei trafen, haben sie sich ihren Namen und ihren Lieblings-Vogel gesagt. Danach wurde der Vogelschwarm in zwei Gruppen geteilt: die “Mönchsgrasmücken” und die “Gartenrotschwänze”.
Die “Mönchsgrasmücken” gingen zuerst mit der Vogelexpertin Jana Zschille von der TU Dresden los. Schon auf dem Parkplatz vor dem Umweltzentrum gab es viel zu entdecken: Fledermauskästen, ein Mäusebussard und ein Rotmilan, die über der Stadt kreisten und auch einige Meisen, die zwitscherten, als hätten wir sie gerufen. Bei der Wanderung durch den Windberg-Park konnten die JuNas bereits verschiedene Nistkästen, z.B. für Mehlschwalben oder Dohlen, an den Häusern entdecken. Jana Zschille erzählte und zeigte verschiedene spannende Fakten zu unseren heimischen Vogelarten und beantwortete neugierige Fragen: Sind Spechte Nischen- oder Höhlenbrüter und welche Bodenbrüter kennt ihr? Welche besonderen Merkmale haben Vögel außer ihre Flügel? Wieso sieht der Schnabel des Fichtenkreuzschnabels so aus, wie er aussieht?
Die “Gartenrotschwänze” gingen währenddessen mit Lukas Vogt (JuNa-Koordinator) in die Holzwerkstatt. Diese hatte neben Hämmern, Nägeln & Dachpappe einiges mehr zu bieten: So standen beispielsweise 11 unterschiedliche Nistkästen als Anschauungsmaterial für die JuNas bereit. Anhand dieser fanden wir heraus, dass z.B. der Baumläufer immer zwei Eingänge zu seinem Nistplatz braucht oder die Waldohreule ein besonders großes Einflugloch braucht. Ein Memoryspiel, bei dem Männchen zu Weibchen zugeordnet werden sollte, zeigte den JuNas die unterschiedlichen Prachtkleider der Vögel.
Zudem hatte uns der Forstbotanische Garten Tharandt gefilzte Vögel zur Verfügung gestellt, die teils in Originalgröße waren. So fanden wir heraus, dass der Schwarzspecht fast doppelt so groß ist, wie der Buntspecht. Ein weiterer Höhepunkt waren Stoffvögel mit dem dazugehörigen Gesang, die verdeutlichten, dass es etliche Vogelstimmen gibt und jeder Vogel sogar mehrere Melodien singen kann. Nach diesem gelungenen und lehrreichen Wissenserwerb nahmen sich die JuNas Ohrenschutz, Handschuhe und einen Hammer und bauten ihren eigenen Nistkasten.
Bevor die Gruppen ihre Aufgaben tauschten und nach dem gemeinsamen Mittagessen, wurde noch ein Teamspiel gespielt, um die Gruppe zu stärken und natürlich gegen das Mittagstief anzukämpfen. Die JuNas mussten es gemeinsam schaffen eine Blaumeise von A nach B zu transportieren. Dazu hielt jedes Kind einen Faden, der zu einem Ring in der Mitte führte auf dem die Blaumeise lag – so entstand ein stabiles Netz. Mit ein bisschen Übung, guter Kommunikation und geschickter Koordination schaffte es die Gruppe tatsächlich immer wieder den Vogel an den richtigen Ort zu bringen.
Schon jetzt freuen wir uns auf die gemeinsame Baumpflanzaktion am 29.03.2025 mit den JuNas!
Naturschutzfreundliche Grüße,
Sophia Barnewitz & Lukas Vogt









Text und Fotos: Sophia Barnewitz und Lukas Vogt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Freitals ist die Naturschutzstation Osterzgebirge.
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