Das Kinderfest an der Herrnhuter Sternemanufaktur „Sternenland in Kinderhand“ am 23.08.2025 war voller toller Angebote für Groß und Klein: es gab einen Zauberer, Puppentheater, ein Karussell, Ponyreiten, Draisine fahren und vieles mehr. Demnächst sind auf dem Parkplatz der Herrnhuter Sternemanufaktur jedoch nicht nur menschliche Besucher zu erwarten: Gemeinsam mit Frau Ruppert von der Herrnhuter Sterne GmbH eröffneten die JuNa-Kids Ruppersdorf feierlich das neue Insektenhotel der Manufaktur – natürlich in Sternenform. Und damit nicht genug: Wer sich selbst ein kleines Insektenhotel für Zuhause bauen wollte, konnte das an unserem Stand unter Anleitung der JuNas machen. Trotz Regengüssen ein schöner und erfolgreicher Tag!
Damit die Bewohner und Bewohnerinnen des Insektenhotels auch vorzüglich versorgt werden, ist der Anbau ein 5-Sterne-Restaurants geplant: Wo jetzt noch vertrocknete Koniferen stehen, werden wir eine insektenfreundliche und standortgerechte Blühmischung ausbringen.
Wir freuen uns über diese gelungene Aktion und danken der Herrnhuter Sterne-Manufaktur – das Projekt wurde möglich durch eine Spendenaktion im Rahmen der „Sonderedition Natur“.




Text & Fotos: Grit Schmalfuß
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas in Ruppersdorf ist der Landschaftspflegeverband „Oberlausitz“ e.V.
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Am 21. August 2025 trafen sich 16 Kinder der kleinen Kinderumweltgruppe in der Ökostation Naundorf.
Als erstes wurde unser Geburtstagskind begrüßt und ein Lied gesungen. Danach wurden die 8 Schulanfänger mit einer selbstgebastelten Zuckertüte glücklich gemacht. Sie haben sich sehr darüber gefreut.



Nun werteten wir unsere Sommerchallenge, die über die Sommerferien freiwillig erledigt werden durfte, aus. Es war spannend was die Kinder alles entdeckt hatten. Von Ringelnatter, über Schmetterlinge, deren Verpuppung beobachtet wurde bis hin zu den ersten gesammelten Pilzen in diesem Jahr war alles dabei. Sogar ein tolles Plakat mit den Entdeckungen wurde von Vincent vorgestellt.

Jetzt bekamen die Kids ihren Entdeckerrucksack, der ein Entdeckerbuch (dort können z.B. die entdeckten Tiere, Pflanzen, Federn eingetragen werden), ein Heuschreckenbestimmungsheft, ein Insektenbestimmungsbuch, ein Lineal, einen Bleistift, eine Becherlupe und eine Lupe beinhaltete. Die Juna-Shirts wurden auch verteilt und gleich angezogen.



Dann wurde ein Ameisenspiel gespielt, in dem sich 4 Paare finden mussten, die jeweils den selben Duft hatten. Im Anschluss wurde ein Blattlausspiel gespielt, wo die Kids die Betreuer massieren mussten, um einen Zapfen zu bekommen – übersetzt: die Ameisen melken die Blattläuse, um an den Honigtau zu kommen. Das war sehr lustig und hat viel Spaß gemacht.
Danach wurden alle Inhalte des Entdeckerrucksacks mit dem Namen versehen, verziert und die Becherlupen ausprobiert. Es wurden mehrere braune Grashüpfer, eine kleine Kröte bis hin zu einer Ameise gefangen, beobachtet und natürlich wieder frei gelassen.
Es war ein schöner Nachmittag.
Text und Fotos: Juna-Kind Estelle Brandt mit Mutti
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Beim ersten JuNa-Treffen nach den Sommerferien kamen im Pfaffengut 15 Kinder zusammen, um bei einem Ausflug in den Wald die Umgebung zu beobachten, zu rätseln und den Wald mit allen Sinnen zu erkunden.
Sowohl alte als auch neue Gesichter waren dabei, als Anna Schuster die Familien nach den Sommerferien zum ersten Mal wieder im Pfaffengut begrüßte. Zusammen ging es in den nahegelegenen Wald, wo sich die Kinder als erste Gruppenaufgabe selbst ein „Base-Camp“ für das Treffen aussuchen durften. Bald schon war ein schöner Platz gefunden und die Plane ausgebreitet.
In Zweiergruppen erkundeten die Kinder bei einem „Natur-Bingo“ den umliegenden Wald. Dabei entdeckten sie alle abgebildeten Dinge und noch einiges mehr. Bei einem Tier-„Wer bin ich?“ wurde anschließend geraten und gerätselt und das Wissen über verschiedene Waldtiere auf die Probe gestellt. Wer dann noch Lust hatte, wurde bei einem letzten Partnerspiel mit verbundenen Augen durch den Wald geführt und durfte im Anschluss raten, bei welchem Baum man denn gewesen war.






Zum Abschluss gab es noch eine Gruppenaufgabe, bei dem sich alle Kinder auf die Plane stellten und diese umdrehen sollten, ohne den Boden zu berühren. Das war gar nicht so einfach, doch mit vereinten Kräften und der richtigen Herangehensweise wurde auch diese Aufgabe erfolgreich bewältigt.
Damit war das erste JuNa-Treffen schon wieder zu Ende und die Gruppe lief zurück zum Parkplatz des Pfaffenguts, wo die Kinder von ihren Familien wieder in Empfang genommen wurden.
Text und Fotos: Anne Schuster
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist das Pfaffengut Plauen.
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Am 8. August 2025 trafen sich 6 Kinder der Jungen Naturwächter der Ökostation Naundorf zum Kinderumweltgruppentag. Die Tradition wurde fortgesetzt. Der letzte Ferientag wird für ein Treffen genutzt. Ziel waren die drei selbst angelegten Streuobstwiesen um Seelitz im Wermsdorfer Wald.
Auf allen drei Wiesen wurden die gepflanzten Bäume begutachtet. Einige Bäume luden zum Naschen ein. Die Pflaumen haben geschmeckt.
Auf der ersten Wiese haben wir das Plastik entfernt, was um die Bäume herum war. Es war spröde.
Den Pflanzen hat das Wetter in den vergangenen Wochen gut getan. Teilweise waren sie größer wie wir.
Eine umgefallene Esche haben wir auch untersucht und in einige Nistkästen geschaut. Dort haben wir ein überbautes Nest gefunden. Am Ende unserer Runde wussten wir, dass einige Bäume ersetzt werden müssen. Angekommen im Forsthaus Seelitz haben wir alle gemeinsam die Zutaten für Wraps vorbereitet und gegessen.
Es war ein schöner Vormittag.






Text und Fotos: Juna-Kind Estelle Brandt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Gegen Ende der Sommerferien trafen sich die Jungen Naturwächter gemeinsam mit ihren Familien im Pfaffengut, um einen entspannten Nachmittag und stimmungsvollen Abend am Lagerfeuer zu verbringen. In kleinen Gruppen wurden dabei allerlei köstliche Leckereien zubereitet.
Ausgestattet mit einer Schatzkarte, einem Rezept und dem nötigen Zubehör begaben sich die Gruppen auf eine kulinarische Schatzsuche quer über das Gelände. Dabei wurden frische Brennnesseln, aromatische Kräuter und knackiges Gemüse geerntet. Eine andere Gruppe mischte aus Lehmpulver und Wasser eine Art Teig – eine nachhaltige Alternative zur Alufolie, um damit Kartoffeln einzuhüllen.
Zurück am Lagerfeuer wurde eifrig gewaschen, geschnippelt, geknetet und gerührt, bevor das Ganze schließlich in der Glut oder über dem Feuer gegart wurde. Im Teamwork entstanden so vielfältige Gerichte und Snacks: von knusprigen Brennnesselchips über Glutkartoffeln mit Kräuterbutter und -quark bis hin zu einem farbenfrohen Gemüseeintopf im Kessel. Auch das selbst gemachte Sauerkraut vom letzten JuNa-Treffen durfte gekostet werden. Das einhellige Fazit: einfach köstlich! Frisch geerntet und selbst gekocht schmeckt es eben am besten. Und wenn dann noch Feuer im Spiel ist …





Satt und zufrieden machten sich die ersten Familien bald auf den Heimweg, während andere den Abend gemütlich bei Stockbrot, Marshmallows und Würstchen ausklingen ließen. Ein wunderbarer Abschluss für die JuNa-Gruppe im Pfaffengut!
Text: Anna Schuster; Fotos: Anna Schuster, Martin Rademacher und Susanne Koburger
Verantwortlich für den Beitrag ist die JuNa-Gruppe vom Pfaffengut Plauen.
