Am 13. Dezember 2025 traf sich das wilde Wolfsrudel gemeinsam mit der Krähenschar zu einem winterlichen JuNa-Treffen an der Auwaldstation Leipzig. Kurz vor Weihnachten kamen dabei besonders viele Kinder aus beiden Gruppen zusammen, sodass eine große, lebendige Runde entstand. Zudem besuchte uns Elisabeth Pech, die gemeinsam mit uns ein nachhaltiges Weihnachtsprogramm mit den JuNas durchführen wollte. Um einander besser kennenzulernen, starteten wir den Tag mit einem Kennenlernspiel, bei dem alle Kinder schnell miteinander ins Gespräch kamen. Anschließend begaben wir uns gemeinsam mit Elisabeth auf eine Gewürzreise quer über den Globus. Dabei entdeckten die Kinder winterliche Gewürze wie Sternanis, Zimt, Vanille, Kakao, Nelken und Orangen kennen. Gemeinsam erfuhren wir, wo diese Pflanzen wachsen, wie sie geerntet werden und welchen Weg sie bis zu uns zurücklegen. Viele Düfte waren den Kindern bereits vom Plätzchenbacken oder Kinderpunsch bekannt, doch die weiten Reisen mancher Gewürze überraschten sie. Besonders spannend fanden alle, dass Zimt aus der getrockneten Rinde des Ceylon-Zimtbaums gewonnen wird.


Im Anschluss wurde es still und besinnlich. Bei einer Schokoladenmeditation kamen wir zur Ruhe und entdeckten ein Stück Schokolade einmal ganz neu – mit allen Sinnen. Danach konnten die Kinder aus verschiedenen Naturmaterialien weihnachtliche Girlanden basteln. Zur Mittagszeit kamen alle zusammen und lauschten gemeinsam einem Hörbeitrag über Eichhörnchen, bevor es am Nachmittag kreativ weiterging. Nun waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Es wurden Wunschschachteln gestaltet, indem kleine Streichholzschachteln dekoriert und mit persönlichen Wünschen versehen wurden. Besonders berührend waren dabei Wünsche für eine schönere Welt, wie zum Beispiel Gesundheit für die eigene Familie oder mehr schöne, grüne Wälder. Außerdem stellten die Kinder Kerzen aus Bienenwachs und Walnussschalen her und formten hübsche Anhänger aus Salzteig. Da die Weihnachtszeit nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder manchmal stressig sein kann, stellten wir gemeinsam unsere eigene Anti-Stress-Knete her. Diese wurde individuell eingefärbt und mit angenehmen Düften versehen.



Nach einer letzten Toberunde verabschiedeten wir uns vom JuNa-Jahr 2025 mit einem besonderen Abschluss: einem Wunderkerzenritual. Jedes Kind konnte beim Beobachten der glühenden Funken an seine schönsten Momente des vergangenen Jahres denken und Wünsche für das kommende Jahr formulieren. So verabschieden sich Krähen und Wölfe vom JuNa-Jahr 2025. Wir freuen uns darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Ein lautes Rudeljaulen und kräftiger Flügelschlag zum Abschluss
Elisabeth, Luca, Florian & Caro
Text: Caro Rackwitz; Fotos: Caro Rackwitz und Elisabeth Pech
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.
Am Nikolaustag, dem 06. Dezember 2025, hat der Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e.V. (LPV) in der Muldenaue bei Zschepplin gemeinsam mit den JuNAs Eilenburg (Junge Naturwächter) und ihren Familien ein fröhliches und erlebnisreiches Pflanzfest gefeiert. Die Aktion stand ganz im Zeichen von Natur erleben, Gemeinschaft spüren und gemeinsam etwas Gutes tun.


Gemeinsam mit den Kollegen vom NABU Biberhof Torgau wurden Pflanzstellen ausgehoben, Zäune gegen Wildverbiss installiert und Bäumchen gepflanzt und gegossen. Mit großer Begeisterung packten die JuNAs aus Eilenburg und Torgau mit an – insgesamt konnten 56 Eichen gesetzt werden. Daraus schaffen es hoffentlich einige, groß zu werden – für den Heldbock und eine artenreiche Muldenaue.
Nebenbei gab es spannende Informationen über den vom Aussterben bedrohten Heldbock, über die besondere Flora und Fauna der Muldenaue sowie viele spielerische Naturerlebnisse. Beim gemeinsamen Grillen, Picknick und warmen Getränken wuchs die Gruppe noch enger zusammen – und eine kleine Nikolausüberraschung sorgte zusätzlich für strahlende Gesichter.

Text: Angela Richter, LPV Nordwestsachsen e.V.; Fotos: Florian Richter
Verantwortlich für die diese JuNa-Gruppe ist der LPV Nordwestsachsen e.V.
Ende November kamen insgesamt 28 Kinder und Jugendliche zusammen, um zwei winterliche Tage zu genießen.
In dieser Zeit wurde mit großem Eifer gebastelt, das Vereinshützen vor- und nachbereitet, gerodelt, gespielt und das Jahr reflektiert.
Als Auszeichnung für ihre regelmäßige Teilnahme an unseren Vereinsaktionen wurde den Moorhühner ein Jahresabschlussgeschenk, ein Messer überreicht. Auch unsere Jugendgruppe „Zugvögel“ wird in den kommenden Wochen das Messer als Anerkennung für ihr Engagement im Naturforscherclub erhalten. Es soll gemeinsam mit dem offiziellen JUNA-Zertifikat, der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), überreicht werden.






Text: Hannah Zoll; Fotos: Babett Schreiter
Verantwortliche für die JuNa-Gruppen im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.
Am 30. November 2025 traf sich unser wildes Wolfsrudel zu einem besonderen JuNa-Tag, der ganz im Zeichen des Teambuildings stand. Da die Gruppendynamik in den letzten Wochen nicht optimal war, wollten wir uns an diesem Tag Zeit nehmen, um uns besser kennenzulernen, den Zusammenhalt zu stärken und das kooperative Miteinander zu üben. Dafür begaben wir uns auf eine magische Schnipseljagd durch den Auwald, der von einem bösen Drachen bedroht wurde. Um überhaupt mit den Waldtieren kommunizieren zu können, lernten wir zunächst verschiedene Tierstimmen kennen, darunter die von Fuchs, Dachs und Meisenarten. Im Wald begegneten wir einer Reihe besonderer Tierbegleiter wie Holzkäfer, Wildkatze, Laubfrosch, Kreuzspinne, Weißstorch, Eisvogel und Biber, die uns knifflige Aufgaben stellten, die nur mit Teamgeist zu lösen waren. Die JuNas entwickelten gemeinsam Strategien, unterstützten sich gegenseitig und schafften es sogar, einige Herausforderungen wortlos zu meistern. Am Ende unserer erfolgreichen Zusammenarbeit durften wir den Schatz des Drachen bergen, den wir später bei einer gemütlichen Bastelrunde gemeinsam verputzten. Während der Mittagspause wärmten wir uns mit einem Hörbeitrag über Raben und Krähen auf, den sich die Kinder gewünscht hatten. Danach wurde es kreativ und wir gestalteten bunte Zauberpilze, bei denen die JuNas ihrer Fantasie freien Lauf lassen konnten. Besonders wichtig war uns eine intensive Feedbackrunde, in der jedes Kind zunächst eine Selbsteinschätzung vornahm und anschließend wertschätzende Rückmeldungen aus der Gruppe erhielt. So wurde allen bewusst, welchen wertvollen Beitrag sie für das Rudel leisten und wir konnten viel über uns selbst und unser Verhalten lernen. Zum Abschluss wartete noch ein letztes kooperatives Knobelspiel auf uns, das den Teamgedanken des Tages wunderbar abrundete. Die JuNas nahmen sich fest vor, die gemeinsam gesammelten Erfahrungen beim nächsten Treffen mit den anderen zu teilen, um das Miteinander weiter zu stärken.



Auuuuuuh – bis bald, liebes Wolfsrudel!
Text und Fotos: Caro Rackwitz
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig GmbH.
Diesmal trafen sich die JuNas der Praxisgruppe von der Auwaldstation Leipzig an einem sonnigen Samstag, um gemeinsam den Lebensraum Baum an Beispielen näher kennenzulernen. Dabei gingen wir einen langen Weg durch den Schlosspark bis ans Ende und weiter durch den Polenz, ein Revier nahe der geschützten Wiese des Wiesenknopf-Ameisenbläulings. Unterwegs sprachen wir an verschiedenen passenden Stellen über den Lebensraum Baum an Beispielen wie Hainbuche, Linde, Esche und Eiche. Die JuNas lernten außerdem den Weißdorn kennen, der ein Strauch (Hecke) und ein Baum sein kann. Auf dem Weg schauten wir an allen Stellen nach Vögeln und hielten dabei Ausschau mit den Ferngläsern. Dabei entdeckten wir einen Mäusebussard, einen Turmfalken, viele kleine Meisen und Spatzen und auch eine Taube hoch oben im Geäst. Insgesamt gab es mehr Vögel zu sehen als zur belaubten Zeit im Wald. Die JuNas erfuhren auch einiges über den Lebensraum von Eulen und ihrem saisonalen Verhalten während der Dämmerungszeit.

Am Waldrand entdeckten wir einen noch kleinen Weißdorn mit den auffälligen roten Früchten. Daneben wuchs eine Heckenrose mit ihren rotorangenen Hagebutten. Der Vergleich erlaubte uns, auf die Unterschiede der Dornen und Stacheln einzugehen und die Nutzung der Früchte zu besprechen. Jeder JuNa erhielt anschließend ein Bild eines Teils des Weißdorns oder eines Tieres, welches daran lebt oder davon profitiert. Sie hörten etwas über die Nutzung des Weißdorns (umgangssprachlich Hagedorn) und die Herkunft des Namens sowie über die Wirkung der Blüten, Blätter und der Früchte auf den menschlichen Organismus.
Anschließend gingen die JuNas zurück in die Auwaldstation, brauchten nach einer Mittagspause etwas Erholung von der Wanderung und hörten sich währenddessen eine Geschichte über das Parkgespenst an – den Waldkauz. Jetzt zur Winterzeit sind genau diese Vögel oft am Abend hörbar. Bestimmt werden ein paar mutige JuNas mit den Eltern demnächst einen abendlichen Spaziergang im Wald unternehmen, nur um einmal die Eulen rufen zu hören. Während dieser Hörgeschichte bastelten die JuNas ihre persönliche Botanisiertrommel, ein Gefäß zum Sammeln von Pflanzen. Bevor die Fotografie das Ablichten der Pflanzen direkt am Wuchsort ermöglichte, war das die beliebte Weise, Pflanzen sicher zu transportieren und zu Hause bis auf die Art zu bestimmen. Anschließend wurden diese Funde in einem Herbarium aufbewahrt. Diese Trommel gab es auch im Kleinformat und war zum Anfang des 20. Jahrhundert eine beliebte Geschenkidee für Kinder. Nun können die JuNas mit ihrer Botanisiertrommel, die mit Zweigen, Knospen und teilweise auch den Fruchtständen der jeweiligen Bäume bestückt wurde, die Bäume zu Hause, im Garten oder Park anhand der sichtbaren Merkmale vor Ort bestimmen.



Zum Schluss gab es noch genügend Zeit, um unseren Gruppennamen festzulegen. Da es eine gemischte Gruppe ist, wurde ein Wahlverfahren angewendet. Am Ende entschieden alle gemeinsam, dass „die Eisvögel“ ein passender Name sei. Wir verabschiedeten uns im Ausstellungsraum der Auwaldstation bei unserem Eisvogel-Präparat und gingen zufrieden und mit Vorfreude auf ein Wiedersehen nach Hause. Das nächste JuNa-Treffen findet am 3. Advent statt unter dem Motto: „Nachhaltige Weihnachten -Wie geht das?“. Wir werden Ideen dafür und geschichtliches darüber erfahren, diskutieren und basteln. Später gibt es für die JuNas die die Möglichkeit, mit naturinteressierten Kindern und Familien darüber ins Gespräch zu kommen, sowie über den Naturschutz und die „Jungen Naturwächter“ zu sprechen, unter Anleitung zu basteln und Naturgeschichten vorzulesen.
Text und Fotos: Beatrice Schlabes
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Auwaldstation Leipzig gGmbH.
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