Am 12. September 2025 trafen sich die Kinder der Kinder- und Jugendumweltgruppe in der Grünen Welle in Naundorf zum 2. Teil des Projektes.
Zwischen 16 und 17 Uhr trudelten alle ein und die Zelte wurden auf der Wiese in der Ökostation aufgebaut. Danach trafen wir uns alle in der Außenküche und der Plan für den Abend wurde besprochen. Zuerst haben wir in Gruppen das Abendessen vorbereitet und gekocht.
Es gab die Stationen
- Chili con Carne kochen,
- Apfelsaft herstellen,
- Käsebrötchen backen,
- Apfelmus machen,
- Kartoffel- und Gemüsepuffer vorbereiten und
- Dips zubereiten.
Wichtig war, dass wir Äpfel von Bäumen der Station genutzt haben, regionale Produkte eingekauft haben und auf Technik verzichtet haben. Beim Apfelmus kam die „Flotte Lotte“ zum Einsatz. Auch nutzten wir den Holzofen in der Außenküche für das Chili con Carne und das Lagerfeuer wurde auch angezündet. An allen Stationen herrschte reges Treiben und alle halfen mit. Gemeinsam ging es ganz schnell und wir hatten Spaß.



Nachdem alle Gerichte fertig waren, gab es Essen. Es war sehr lecker und alle sind satt geworden. Kurz danach kam Mario Teumer. Er führte eine Fledermausexkursion mit uns durch. Leider konnten wir nicht so viele Fledermäuse beobachten. Am Teich in Naundorf sahen wir Wasserfledermäuse. Wir konnten einen großen Abendsegler hören, jedoch nicht sehen. An den zwei kleinen Teichen waren wir nicht erfolgreich – keine Fledermaus unterwegs. Als wir wieder in der Ökostation zurück waren, kam eine kleine Regenwolke. Wir konnten den Regen mit ein paar Spielen überbrücken. Nachdem der Spieleabend vorbei war, gingen alle in ihr Zelt und versuchten zu schlafen. Die Nacht verlief ruhig.
Am nächsten Morgen, als alle wach waren, gab es Frühstück. Danach wurden alle Zelte abgebaut und um 10 Uhr wurden alle Kinder wieder abgeholt. Die beiden Teilprojekte waren sehr interessant und haben viel Spaß gemacht.



Vielen Dank an Mario Teumer, für die schöne Fledermausexkursion.
„Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts“
Text: Juna – Kind Estelle Brandt; Fotos: Corina Brandt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Im September war es soweit, unsere neue JuNa-Gruppe traf sich zum ersten Mal, um den Leipziger Auwald zu erforschen. Herzlich begrüßt wurden die Kinder auch von unserem Gruppentier, einer Krähe. Krähen sind sehr intelligente und anpassungsfähige Vögel, wie die Kinder bereits wussten. Wie unsere Krähe heißt, bleibt bei den kommenden Treffen noch herauszufinden. Mit praktischen Namens- und Kennenlernspielen zu Beginn kamen die Kinder schnell in der Gruppe an.
Dann starteten wir unsere Erkundung in den Auwald. Doch was macht einen Auwald so besonders? Und warum steckt in Totholz so viel Leben? Das sind die Fragen, denen wir auf den Grund gegangen sind. Außerdem haben die Kinder in einem Suchauftrag ein paar typische Bäume kennen gelernt und dabei möglichst viele zu einem Baum gehörigen Materialien gesammelt: Blätter, Zweige, Früchte und Rinde.
Als kleinen Exkurs hat auch die Echoortung der Fledermäuse einen Platz im spätsommerlichen Programm gefunden. In dem Spiel Fledermaus-Motte empfanden die Kinder nach, wie Fledermäuse sich per Schall orientieren.



Weiter ging es dann ganz praktisch. Aus Ästen, Zweigen, Moos und Laub bauten die Kinder kleine Totholz-Tipis. Viele Käferarten und auch andere Tiere sind auf Altholzbestände mit einem hohen Anteil an Totholz angewiesen. Durch die Totholz-Tipis entstehen kleine Lebensräume, die nicht nur Käfer, sondern auch Igel, Spitzmäuse und Spinnen nutzen.Nach der Mittagspause konnten die Kinder im Hof der Auwaldstation schließlich Anhänger mit einem Brenneisen dekorieren, Bilder aus selbst gesammelten Naturmaterialien aus dem Wald gestalten und Blätter pressen. Dabei wurden teilweise ganze Geschichten mit der JuNa-Gruppe im Mittelpunkt gesponnen.
In unserem Abschlusskreis bekam jedes Kind noch einmal die Möglichkeit über das Erlebte und Wünsche für die nächsten Treffen zu sprechen. Es war ein sehr schöner Tag.
Text und Fotos: Luca Räther und Florian Döhle
Verantwortlich für den Beitrag ist die JuNa-Gruppe der Auwaldstation Leipzig gGmbH.
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- Zu Besuch in den Hohburger Bergen auf der Suche nach Siebenschläfern →
Am 3. September 2025 traf sich die große Kinderumweltgruppe aus Naundorf, um mit Olaf Schmidt in die Hohburger Berge zu fahren. Dort angekommen sind wie in sein Waldstück gegangen. Nun hieß es 11 Nistkästen zu finden. Wir gingen Kasten für Kasten ab. Gute Bekleidung war gefragt, denn Brombeeren waren überall und versperrten uns die Wege.
Leere Nistkästen, Kästen in denen Nüsse, die vom Siebenschläfer geknackt wurden und Laub drin war, fanden wir. In einem Nistkasten fanden wir ein Hornissennest. Diesen Kasten ließen wir in Ruhe.Im letzten Nistkasten sahen wir einen Schwanz von einem Siebenschläfer, jedoch bewegte er sich nicht mehr. Er war leider tot. Auf dem Weg fanden wir außerdem einen Baum, der von einem Hirsch zum Geweih fegen genutzt wurde. Eine braune Gottesanbeterin beobachteten wir. Zum Schluss zeigte uns Olaf den Dachsbau. Es war sehr interessant. Vielen Dank an Olaf Schmidt und wir versuchen unser Glück im nächsten Jahr wieder.





Text und Fotos: JuNa-Kind Estelle Brandt und Mutti
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Am 4. September trafen sich die Jungen Naturwächter im Pfaffengut, um das Leben im und am Teich zu erforschen. Mit Kescher und Becherlupe wurden die verschiedensten Wasserlebewesen gefunden und bestimmt. Im Fokus stand außerdem der Wasserläufer und seine besondere Fähigkeit, auf dem Wasser zu laufen.
Zum Einstieg durften die Kinder das Element Wasser auf besondere Weise erfahren: zwei Kinder legten sich auf den Boden und die anderen hielten eine große Plane über ihnen, auf die Wasser gegossen wurde. Mit sanften und manchmal auch stürmischen Bewegungen wurden die liegenden Kinder vom Wasser umflossen, (fast) ohne dabei nass zu werden.









Weiter ging es zu unserem Teich auf dem Pfaffengut-Gelände. Während die eine Hälfte der Gruppe mit Beate Groh keschern durfte und dabei von Schnecken über Käfer bis hin zu Molchen allerlei faszinierende Wasserlebewesen entdeckte, ging es für den anderen Teil der Gruppe um den Wasserläufer und die Frage, wie er auf dem Wasser laufen kann. Nach einem kurzen Einführungsvideo lüfteten die Kinder mithilfe von Büroklammern, Wachsmalkreiden und Wasserfarben die Geheimnisse rund um Oberflächenspannung und Fett-Wasser-Abstoßung. Nebenbei entstanden tolle und kreative Unterwasser-Bilder.
Nachdem jede Gruppe beide Stationen durchlaufen hatte, erklärte Beate Groh den JuNas und einigen interessierten Eltern noch einmal die Funde. Zum Abschluss wurden alle gefangenen Tiere wieder im Teich freigelassen.
Text: Anna Schuster und Beate Groh
Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist das Pfaffengut Plauen.
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Am Mittwoch, den 03.09.25, war die JuNa-Gruppe „Die Grashüpfer“ ganz nah bei ihren „Verwandten“ – den Heuschrecken!
Zuerst haben wir gelernt, dass es zwei große Gruppen gibt:
Langfühlerschrecken – Ihr offensichtlichstes Merkmal sind natürlich ihre langen, dünnen Fühler, die so lang wie der Körper und bei manchen Arten sogar noch länger sind! Sie sind meist abends und nachts aktiv und „unterhalten“ sich mit leisen Zirplauten.
Kurzfühlerschrecken – Diese Gruppe hat kurze, dicke Fühler. Sie sind kürzer als der Körper lang ist – also ein super Merkmal, um sie von den Langfühlerschrecken zu unterscheiden! Außerdem sind sie tagaktiv und man kann ihre kräftigen und schnellen Zirp-Konzerte auf sonnigen Wiesen hören.
Natürlich wollten wir auch wissen, wie Heuschrecken leben: Die meisten sind Pflanzenfresser und knabbern an Gräsern und Blättern. Manche Arten mögen aber auch kleine Insekten – richtige Allesfresser also! Besonders spannend fanden die Grashüpfer, dass Heuschrecken „Musik machen“ können. Die Langfühlerschrecken reiben dafür ihre Flügel aneinander und die Kurzfühlerschrecken reiben ihre Hinterbeine über ihre Flügel. Jede Art hat ihre eigene Melodie – ein echtes Wiesenorchester.
Auch die Entwicklung haben wir uns genau angeschaut: Heuschrecken durchlaufen eine unvollständige Metamorphose. Aus den Eiern schlüpfen winzige Nymphen, die den erwachsenen Tieren schon ähnlich sehen, aber noch keine Flügel besitzen. Mit jeder Häutung wachsen sie, bis sie schließlich als erwachsene Heuschrecken Flügel tragen und zirpen können. Dann beginnt der Kreislauf wieder von vorne.
Danach ging es hinaus in die Elbwiesen. Mit Wiesenkeschern, Bestimmungsbüchern und Becherlupen machten sich die Grashüpfer selbst auf Entdeckungstour. Schon nach kurzer Zeit hatten wir die ersten Funde im Kescher. Nach genauer Betrachtung waren sich alle einig, dass es sich bei allen um Kurzfühlerschrecken handelt. Beim letzten Streifzug durch die Wiese kam dann noch ein Erfolgserlebnis: Eine Langfühlerschrecke!






Text & Fotos: Judith Hoffmeister
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas vom Haus der Natur in Dresden ist die NAJU Dresden.
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