Die große Kinderumweltgruppe und die Jugendumweltgruppe waren am 16. Mai 2025 und am 6. Juni 2025 zu Besuch im Töpferhof Thibault zum Töpfern.
Frau Thibault erzählt uns etwas über Ton und das Töpfern. Dann ging es an die Arbeit.
Insgesamt 22 Vogeltränken sind entstanden.
Jeder von uns ließ der Kreativität freien Lauf. Frau Thibault stand uns helfend zur Seite.
Jetzt werden unsere Tränken getrocknet und gebrannt und zieren dann die Gärten oder Balkone der Familien.
Vielen Dank an den Töpferhof und den Kinderschutzbund, die uns dieses Projekt ermöglicht haben.

Text: Estelle Brandt, JuNa-Kind
Fotos: C. Brandt

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.

Am 5. Juni 2025 traf sich die kleine Umweltgruppe der Ökostation Naundorf. 10 Kinder waren da und waren gespannt, was heute gemacht wird.
Zuerst haben alle Storchen-TV geschaut und die Mügelner Störche beobachtet. Wir haben uns zur Nahrung der Störche ausgetauscht und besprochen, warum es zur Zeit nicht einfach ist, Futter zu finden.
Danach stand der Holunder im Mittelpunkt. Mit einer Geschichte über den Holunder erfuhren die Kinder, dass er eine heilende Wirkung hat und man die Blüten zu Tee verarbeiten kann.
Wir haben uns vorgenommen im Herbst auch die Früchte des Holunders zu verarbeiten und wollen dann Holundersuppe kochen.
Nachdem alle eine Holunderblüte gesehen und unter dem Mikroskop auch Blattläuse an einer Blüte beobachtet hatten, ging es auf die Suche nach Blüten.
Der Korb füllte sich und zurück in der Station machten alle Kinder ein Glas Holundersirup. 
Mit Kirschkernweitspucken wurde das Treffen beendet.
Es hat allen Spaß gemacht und die Kinder freuen sich ihren Sirup zu Hause zu probieren.
Danke an Emil und Estelle von den Großen, die unterstützt haben.

Text: JuNa-Kind Estelle Brandt 
Fotos: C. Brandt

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.

Der Nachmittag des 23. Mai 2025 war erlebnisreich und arbeitsreich. Neun Kinder der Umweltgruppe trafen sich.
Zuerst wurde die selbstangelegte Streuobstwiese besichtigt. Ein bunter Teppich mit vielen verschiedenen Gräsern und Blumen ist entstanden. 
Unweit der Streuobstwiese wurde früh eine Wiese gemäht. Mit einer Drohne wurden 4 Rehkitze gefunden. Bei Freilassung der vier Kitze waren wir dabei. Wir waren froh, dass die Kitze gerettet wurden.
Nun ging es ins Naturschutzgebiet. Die invasive Pflanze „Stängelumfassende Gelbdolde“ hat sich am Wegrand stark ausgebreitet. Mit Handschuhen und Müllsäcken ging es los. Wir haben alle rausgezogen und aus dem Wald gebracht.
Zum Abschluss durften wir die wilden Orchideen anschauen.
Zwischendurch gab es Kuchen und was zum Trinken. Sehr lecker…
Wir bedanken uns beim Förster Mario Erdmann, dass er uns die Erlebnisse ermöglicht hat.

Fotos und Text: JuNa-Kind Estelle Brandt

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.

In drei aufeinanderfolgenden Treffen im Mai und Juni drehte sich bei den JuNas aus dem Pfaffengut Plauen alles um das Thema Insekten.

Am 22.5. nahm Beate Groh, die Leiterin des Pfaffenguts, die JuNas mit auf eine Exkursion auf die Schmetterlingswiese. Nach einer Einführung in die spannende Welt der Insekten und deren Entwicklungsstadien durften die Kinder beim Kartografieren der Schmetterlingswiese helfen. Ausgestattet mit Kescher und Becherlupen wurden so unter anderem verschiedene Heuschrecken, Dolchwanzen und Zipfelkäfer gefunden und bestimmt.

Zwei Wochen später ging es praktisch zur Sache – die Kinder bastelten Insektentränken und Nisthilfen für Wildbienen, die sie im Anschluss mit nach Hause nehmen durften. Für die Insektentränken sammelten die JuNas verschiedene Naturmaterialien und platzierten sie in einem Keramik-Topfuntersetzter. Für die Nisthilfen sägten sie Bambus- und Schilfröhrchen zurecht und füllten sie in eine leere Konservendose.

Am 19.6. kam der Imker und Bienenexperte Matthias Schreiber zu Besuch. In einem kurzweiligen Vortrag lernten die JuNas einiges über die Honigbiene und testeten in einem Memory-Spiel ihr Wissen über Honigbiene, Solitärbiene, Hummel, Wespe und Hornisse. Danach ging es zu den Bienenstöcken im Pfaffengut, wo die Kinder – mit Imker-Schutzanzügen bekleidet – die Bienen von ganz Nahem beobachten durften. Natürlich wurden auch Waben entnommen und geschleudert, sodass jedes Kind mit einem kleinen Glas voll Honig nach Hause gehen konnte.

Text: Anna Schuster
Fotos: Anna Schuster und Beate Groh

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Plauen ist das Pfaffengut Plauen.

Zum Tag der Artenvielfalt haben wir unsere JuNas mit Inuversumm verbunden und alle Interessierten dazu eingeladen.
Das Thema Insekten im Wald und am Waldrand macht das Spannungsfeld auf zwischen der Nutzung des Waldes durch den Menschen und dem Wald als bedeutenden Lebensraum.🌱 Wir schlüpften in beide Perspektiven und loteten aus, wie ein guter Mittelweg für beide Seiten daraus werden kann.
Zu Beginn haben wir Sven Jentzsch vom Forstbetrieb Vor der Heide in Wohlau interviewt. Der Betrieb arbeitet mit ökologischer Waldwirtschaft, hat also die Insekten als „Partner“, als Schädlinge UND als Nützlinge im Blick. Sven beantwortete zuerst unsere Fragen. Wir suchten Spuren auf dem Forsthof – und fanden auch zahlreiche! Anschließend ging es hinaus in den am Dorf liegenden Wald.
Mit allen Sinnen haben wir uns den Insekten gewidmet: Es ging um deren Verständigung und die Interaktion der Insekten in der eigenen Gruppe, mit anderen Arten und auch mit Pflanzen. Wir haben Pflanzendüfte wahrgenommen und blind die Arten erraten, Fraßspuren an verschiedenen Pflanzen entdeckt und Insekten unter der Becherlupe genau betrachtet. Zum Schluss konnten wir ein paar Exemplare streng geschützter Käfer aus nächster Nähe betrachten, darunter den Eremiten, den Hirschkäfer und den Heldbock.
In einem Folgetermin planen wir eine Exkursion durch den Wald und untersuchen direkt die Maßnahmen, die die ökologisch arbeitenden Forstwirte vor Ort umsetzen.

iNUVERSUMM – Raum und Zeit für Insekten ist ein sächsisches Mitmachprojekt, das sich dafür einsetzt, Lebensräume für Insekten zu schaffen und zu erhalten. Dadurch sollen die Lebensbedingungen für Insekten im Siedlungsraum verbessert werden. Wir sind Partner für Nordsachsen.

Fotos und Text: Karola Horn

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Torgau sind der LPV Torgau.