Am 7. März 2026 war es endlich so weit: Die biBBerkids – die JuNa-Gruppe vom Biberhof Torgau –  starteten mit voller Begeisterung ihr lang ersehntes Teichprojekt im Biberhof-Garten! Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune schaufelten und buddelten die kleinen Umweltschützer unter der tatkräftigen Unterstützung von Michael Lahn von MeinKreativHof.

Gemeinsam arbeiteten sie an einem besonderen Ziel: die Gestaltung eines artengerechten Teichs für Amphibien und Reptilien. Mit viel Engagement und Teamgeist legten die Kids Hand an, um einen Lebensraum zu schaffen, der vielen Tieren ein neues Zuhause bieten wird. Ihre Begeisterung war ansteckend und jeder Einzelne brachte seine Ideen und Fähigkeiten ein, um das Projekt voranzutreiben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die durchgehalten haben und mit vollem Einsatz dabei waren! Ihr habt Großartiges geleistet und bewiesen, wie wichtig es ist, sich für die Natur einzusetzen.

Wir freuen uns schon auf das nächste biBBerkids-Treffen am Mittwoch, den 18. März, wo es weitergeht. Lasst uns gemeinsam die nächste Etappe unseres Projekts in Angriff nehmen und noch mehr über die faszinierende Welt der Amphibien und Reptilien lernen.

Text: Katja Barth; Fotos: K. Barth, S. Winkelmann, T. Sens, D. Rendchen

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die NABU Naturschutzstation Biberhof Torgau.

Die große Kinderumweltgruppe und die Jugendgruppe der Ökostation Naundorf säuberten bei zwei Treffen mehrere Nistkästen.

Dazu trafen wir uns zuerst 20. Februar 2026 im Wermsdorfer Wald. 27 Nistkästen wurden geprüft und gereinigt. Zwei tote Blaumeisen, Hornissennester, in einem anderen Nest fünf Eier und eine lebende Maus im nächsten Nistkasten waren die Highlights auf der Runde. Zum Abschluss gab es Nudeln mit Bolognese und ein Lagerfeuer. Das war ein gelungener Ferienabschluss und ein schöner Vormittag. Vielen Dank an die Mitarbeiter vom Staatsbetrieb Sachsenforst für ihre Unterstützung.


Die zweite Runde drehten wir am 27. Februar 2026 in Naundorf. Hier prüften wir 17 Nistkästen. Leere Nistkästen, ein Nest mit einem Vogelskelett und auch eine lebende Maus beeindruckten uns auf dieser Runde. Bei fast 20 Grad und Sonnenschein – der erste Frühlingstag im Jahr 2026 – sahen wir viele Farbtupfer. Krokusse und Schneeglöckchen blühten überall. Einige von uns arbeiteten am Weidenschmetterling, schlugen schon mal die Pfähle ein und begannen mit flechten. Nun ist alles vorbereitet für die Kinderumweltgruppe klein, die flechten dann nächste Woche weiter.

Der Frühjahrsputz ist beendet und die Nistkästen warten auf neue Mieter.


Text: Juna-Kind Estelle Brandt
Fotos: Annett Erdmann, Corina Brandt

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Ökostation Naundorf.

In der ersten Winterferienwoche verbrachten 20 Kinder und Jugendliche Zeit in unserer Naturherberge zum „Wintercamp 2026“. Der am Erzgebirgskamm noch vorhandene Schnee wurde eifrig zum Rodeln, Langlauf fahren und für das Bauen von Schneelaternen genutzt. Das Thema „Die Natur im Winter“ begleitete uns durch die gesamte Woche: von gebastelten Vogelfutterstationen bis hin zu einer Rallye zum Feldhasen im Winter. Auch bei unserer traditionellen Ganztagswanderung musste neben der Bewältigung der 11 km Strecke, auch aktiv mitgedacht werden. Dabei bekamen die Kinder und Jugendlichen verschiedene kleine Aufgaben und Rätsel zur Naturbeobachtung am Wegesrand.

In einem kleinen Bildungsprogramm zum Thema „Wolle“ lernten die TeilnehmerInnen die verschiedenen Verarbeitungstechniken kennen, von Kämmen über Spinnen bis hin zu Filzen. Dabei ging es auch um die ökologischen und nachhaltigen Aspekte von Wolle. Sie hatten die Möglichkeit, selbst in drei Techniken zu proben, wobei der Schwerpunkt auf Trockenfilzen lag. Auch die gesunde Ernährung spielte eine zentrale Rolle: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiteten an zwei Tagen ihr Mittagessen selbst zu.

Nebenbei lernten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch verschiedenste Campspiele näher kennen. In der Freizeit wurde unser Außengelände erkundet und im Haus Tischspiele getestet, gelesen und gemeinsam musiziert.

Die Woche fand ihren Abschluss mit der Winterolympiade. Dabei durften die TeilnehmerInnen im Außengelände noch einmal ihr Geschick und ihre Zusammenarbeit unter Beweis stellen. Am Abend rundete die Camp-Disko die Woche ab.

Text/Bild: Natura Miriquidica e.V.

Verantwortlich für die JuNas im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Jungen Naturwächter im Februrar im Forstbetrieb Vor der Heide. Dieses Mal wurde es praktisch – wir stellten Vogelfutter her und bauten ein Reisignest.

Im Januar drehte sich bei uns alles um die Pflege von Kopfweiden. Das dabei angefallene Reisig nutzten wir nun sinnvoll weiter und banden daraus ein Nest – ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und Kreislaufdenken.

Anschließend stellten wir aus Talg und verschiedenen Körnern eigenes Vogelfutter her. Dabei lernten wir, dass unterschiedliche Vogelarten aufgrund ihrer Schnabelform nicht jedes Futter fressen können.

Das wollten wir natürlich sofort testen: Mit verschiedenen Pinzetten versuchten wir, Körner aufzunehmen – so wie Vögel mit unterschiedlichen Schnäbeln. Gar nicht so einfach!

Ein rundum gelungenes Treffen mit viel Sonne, Teamarbeit und neuen Erkenntnissen aus der Welt der Vögel.

Text und Fotos: N. Müller

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist der Landschaftspflegeverband Torgau-Oschatz e.V.

Am 21. Februar trafen sich die JuNas vom Umweltzentrum Freital am Bahnhof Tharandt, denn für diesen Praxistag hatten sich die beiden Gruppenbetreuer Milana Müller und Lukas Vogt etwas Besonderes überlegt – ein Naturabenteuer, aber diesmal nicht auf der Johannishöhe oder im Umweltzentrum, sondern im schönen Freiberg!

Begleitet von der Biber-Beauftragten und Artenexpertin Dorothea Hoheisel vom NABU Freiberg, ging es gemeinsam zum Freiberger Stadtwald. Zwar war in Tharandt der meiste Schnee schon weggetaut, doch hier fanden die JuNas schon auf dem Weg in den Wald über die anliegenden Äcker verschiedene Spuren und Fährten im Schnee. Waren auch Spuren vom Biber dabei? So weit außerhalb seines Reviers zwar nicht, aber je weiter die JuNas in den Wald abtauchten, desto näher kamen sie ihm…


… und lernten ihn auch immer besser kennen. Dass der Biber mit seinem perfekt an das Wasser angepassten Körper, der „Kelle“ und seinen rot-orangenen Zähnen ein ganz besonderes Tier ist, war den JuNas ganz schnell klar. Auch bei einem Ratespiel mit ähnlichen Tieren, die sich im gleichen Lebensraum aufhalten können – wie der Bisamratte oder der Nutria – ließen sie sich nicht beirren und wussten ganz genau, worauf es beim Biber-Dasein ankommt.


Doch neben dem Wissen und dem Spiel gab es auch vor allem was zu entdecken – die Biber-Beauftragte zeigte den Kindern neben einem vom Biber angelegten Staudamm direkt am Waldweg auch eine Biberrutsche, also einen Nachweis dafür, wo der Biber aktiv nach Bauholz und Nahrung sucht. Tiefer im Wald, an einem vereisten Teich, mussten die JuNas dann plötzlich ganz leise sein – psssst! Hier schläft der Biber in seiner Biberburg. Zwar halten Biber keinen Winterschlaf, doch auch sie müssen sich Mal von der schweren Bauarbeit ausruhen. Wenn man das Ohr auf den Erdbau legt und still ist, hört man vielleicht auch ein leichtes Schnarchen – zumindest haben die JuNas das versucht.     


Danke an alle JuNas, die dabei waren und alle, die diesen Tag möglich gemacht haben!

Text und Fotos: Sophia Barnewitz

Verantwortlich für diese JuNa-Gruppe ist die Naturschutzstation Osterzgebirge e.V.