Am 27. und 28. März 2025 pflanzen die Kinder der kleinen und großen Umweltgruppe fünf Obstbäume und fünf Sträucher. Möglich machten diese Pflanzaktion der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) – Landesverband Sachsen e.V. und der Bund Deutscher Baumschulen (BdB) e.V Landesverband Sachsen.
Gemeinsam sind wir stark war das Thema. Alle halfen mit. Wir haben den Wurzelschutz, den Stammschutz und die Baumpfähle und das Befestigungsmaterial der Reihe nach an der richtigen Stelle eingesetzt und dabei gelernt, wie man einen Baum pflanzt.
Alle Kinder waren stolz als alle Pflanzen ihren Platz gefunden hatten. Jetzt gießen wir fleißig und hoffen, dass wir bald Früchte ernten können.
Am Freitag bauten die größeren Kinder jeder einen Nistkasten und verschönerten diese. Diese Nistkästen sollen zu Hause aufgehangen werden und es gab eine Aufgabe mit nach Hause. Wer zieht in den Nistkasten? Wir sind gespannt.
Unsere kleinen Umweltgruppenteilnehmer bauen zum nächsten Treffen ihren Nistkasten.







Text: Juna-Kind Estelle und Mama
Fotos: Annett Erdmann
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Am Samstag den 22.03.2025 waren die JuNas der Naturschutzstation Weiditz nicht faul und haben den ehrenamtlichen Helfern am Amphibienschutzzaun geholfen.Ausgerüstet mit Warnwesten, Eimern und Handschuhen, zum Schutz der empfindlichen Tiere, fuhren wir nach Elsdorf, wo es zwei dieser Zäune gibt. Sorgfältig überprüften wir jeden Abschnitt der Schutzzäune und schauten in jeden der Eimer, die in den Boden eingelassen sind. Über 50 Erdkröten und ein Molch wurden von uns vorsichtig aus den Eimern genommen und über die Straße getragen zum Teich. Natürlich haben wir dabei ganz genau aufgeschrieben, welche Arten wir in den Eimern gefunden haben, auch die Anzahl und das Geschlecht wurden festgestellt. Das ist für eine Bestandsaufnahme der Amphibienvorkommen wichtig. Dabei lernten wir auch gleich den Unterschied zwischen Fröschen, Kröten und Molchen kennen und wie man die Männchen von den Weibchen unterscheidet.
Doch nicht nur Amphibien fallen in die Eimer am Zaun. Auch andere kleine Tiere, wie Insekten oder sogar Mäuse können hineinfallen und brauchen dann unsere Hilfe um wieder heraus zu kommen.
Nach getaner Arbeit ließen wir uns das Mittagessen schmecken, denn Kröten retten macht hungrig.









Fotos: Dorothea Grimm und Jannis Matthes
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin für die JuNas aus Weiditz ist die Naturschutzstation Weiditz.
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Am 21.03.2025 nahmen 9 Kinder unserer JuNa-Gruppe mit Eltern und mit zwei Gruppenbetreuenden an der Amphibien-Rettungs-Aktion im Stötteritzer Wäldchen (Stadtpark) teil.
Wir konnten gut an das Wissen vom JuNa-Treffen im letzten Jahr zum Thema Amphibien und Erdkröte anknüpfen. Wir haben die Zeit genutzt uns im Vorfeld nochmals mit den verschiedenen Kröten- und Froscharten und deren Unterscheidung auseinander zu setzten. Weiterhin konnten wir uns darüber austauschen, welche Witterungsbedingungen und Tageszeit Amphibien für ihre jährliche Wanderung zum Laichgewässer benötigen. Warum stellt es eine Schutzmaßnahme dar, wenn wir Menschen die Tiere einsammeln und zum Gewässer bringen und welche Gefahren lauern auf die wandernden Amphibien? In diesem Areal werden Amphibien auch durch Radfahrer gefährdet. Auch hierzu konnten die JuNa- Kinder viele Antworten finden. Aus Sicherheitsgründen haben wir unsere Sammelaktion auf das Parkgelände beschränkt.
Nach einer kurzen Einweisung, was beim Einsammeln der Tiere zu beachten ist und dem Desinfizieren von Händen, Handschuhen und Eimern konnten wir in kleinen Gruppen im Stötteritzer Wäldchen ausschwärmen und uns auf die Suche begeben. Solange es noch hell war, lies sich kein Frosch und keine Kröte blicken. Stattdessen haben wir die ersten Fledermäuse beobachtet und zu unserer großen Überraschung auch einen Sperber, der Jagd auf diese machte. Etwas später entdeckten die Kinder sogar das Nest des Sperbers. Es war ein wunderschönes Naturerlebnis durch den Park zu streifen, der Boden bedeckt mit einem Bärlauchteppich und die Luft über uns erfüllt vom vielstimmigen Abendgesang der Vögel.
Mit einsetzender Dämmerung war ein leises Rascheln im Laub zu hören, es dauerte noch etwas, bis wir dann auch die ersten Erdkröten fanden, die sich auf Wanderschaft begaben. Die Kinder sammelten die weiblichen Tiere vorsichtig ein. Wir konnten sie genau betrachten und die Körpermerkmale anschauen. Sie fühlten sich kalt und feucht an. Wir haben Erdkrötenmännchen und -weibchen anhand der Größe und der Brunftschwielen an den vorderen Zehen unterschieden. Die Kinder konnten ebenfalls Krötenpärchen beobachten und einsammeln. Aufgeregt und fröhlich trugen die JuNas und Eltern die Tiere zum Teich. Neben ca. 80 Erdkröten, entdeckten die Kinder auch einen Springfrosch. Dieses Ergebnis wurde dem NABU übermittelt. Wir konnten Fragen klären und haben u.a. gelernt, dass es deutlich mehr Erdkrötenmännchen als Weibchen gibt.
Es war für uns eine spannende Erfahrung, im Dunkeln unterwegs zu sein und Amphibien so hautnah zu begegnen und helfen zu können.





Fotos: Stanley Schober
Text: Iris Zerreich
Verantwortlich für diesen Beitrag ist die JuNa- Gruppe „die schlauen Füchse“ unter Leitung von Iris Zerreich (Naturpädagogik Ameisenstraße). Ansprechpartnerin und Koordinierung für diese JuNas der Stadt Leipzig ist die Auwaldstation Leipzig.“
Anlässlich des „Tag des Wassers“, der am 22. März stattfindet, trafen sich am 20. März 2025 14 Jungen und Mädchen der Umweltgruppen der Naundorfer Ökostation an der Kläranlage in Naundorf.
Der Abwasserverband „Untere Döllnitz“ hatte für uns die Tore geöffnet. Herr Jahn erklärte uns den Weg des Wassers. Er beschrieb, was mit dem Wasser nach dem Duschen, Waschen, Wäsche waschen, dem Toilettengang usw. passiert, bis es gereinigt wieder in den Bach fließt. Dabei durften wir die Schritte der Reinigung des Wassers in der Kläranlage beobachten. Der Vorher-Nachher-Unterschied des Wassers hat uns alle beeindruckt.
Frau Harnapp und Frau Wohllebe hatten zwei weitere Stationen aufgebaut. An einer Station durften wir experimentieren. „Wasser fließt bergauf“, „Wasser fließt nicht durch ein Sieb“ und „Flaschentaucher“ waren die Experimente. Wir lernten dabei etwas über das Wasser. Das fanden alle interessant und hatten viel Spaß beim ausprobieren.
Beim Spiel „Die Toilette ist kein Mülleimer“ sortierten wir Müll und lernten bzw. wussten schon, was wo hin gehört. Biotonne, Restmülltonne, gelbe Tonne und die Toiletten standen zur Auswahl. Wir waren gut im Sortieren. Gelernt haben wir, dass Öl, Fett, Essensreste und auch Haare nicht in die Toilette oder den Abfluss gehören. Sie können größere Schäden in den Abwasserkanälen verursachen.
Die älteren Juna-Kinder nutzten die Möglichkeit auch dazu, um mit Herrn Jahn etwas Berufskunde zu machen. Er beantwortete die Fragen.
Wir bedanken uns bei Frau Wohllebe, Frau Harnapp und Herrn Jahn vom Abwasserverband „Untere Döllnitz “ für den interessanten Nachmittag.







Text und Fotos: Juna-Kind Estelle Brandt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
Ein neuer spannender Tag bei der JuNa-Gruppe die „Cleveren Kitz“ begann mit einem entspannten Ankommen an der Auwaldstation. Während einer gemütlichen Erzählrunde mit Fritzi Schleimfuß wurden Geburtstagskinder beglückwünscht, und die Vorfreude auf die bevorstehende Amphibienwanderung wuchs spürbar. Bevor es losging, rüsteten die Kinder ihre Entdeckerrucksäcken aus: Klemmbretter, Notizzettel, Bleistifte und Ferngläser wurden verteilt. Eine gemeinsame Entdeckerkarte half dabei, die Route und die Stationen der Rallye in Teamarbeit festzuhalten.
Station 1: Amphibien oder Reptilien? Bei den drei großen Kastanien erwartete die Gruppe die erste Herausforderung. Es galt, Bilderkarten den richtigen Tiergruppen zuzuordnen. Woran erkennt man eigentlich den Unterschied zwischen Amphibien und Reptilien? Nachdem diese Frage geklärt war, wurden die Amphibien in ihre biologischen Ordnungen und Familien unterteilt: Froschlurche mit Kröten, Fröschen und Unken sowie Schwanzlurche mit Molchen und Salamandern. Die cleveren Kitz fragten sich, welche Farbe das Blut der Amphibien hat. Alle Wirbeltiere, zu denen Säugetiere, Amphibien, Reptilien und Vögel zählen, haben rotes Blut. Ein erstes Rätsel war gelöst – und mit einem Tipp ging es weiter zur nächsten Station.
Station 2: Ist das Hundewasser ein guter Laichplatz? An der Brücke über das Hundewasser wurde das Gewässer genau unter die Lupe genommen. Wie schnell fließt das Wasser? Gibt es genug Pflanzen? Würden sich Amphibien hier wohlfühlen? Die Clever-Kitz-Gruppe entschied einstimmig: Ein perfekter Laichplatz! Um den Lebenszyklus der Frösche zu veranschaulichen, legten die Kinder Figuren und Beschreibungen passend zusammen und durchliefen die einzelnen Stationen des Lebenszyklus anschließend spielerisch und pantomimisch. Dabei tauchte eine interessante Forscherfrage auf: Warum bekommen Schwanzlurche zuerst Vorderbeine und Froschlurche zuerst Hinterbeinen? Das liegt daran, dass Froschlurche sich vor allem durch Springen fortbewegen und dafür kräftige Hinterbeine benötigen. Schwanzlurch behalten ihren Schwanz und benötigen für das kriechen zuerst die Vorderbeine.
Station 3: Lebensraum oder Hindernis? Auf der Brücke über die Neue Luppe wurde das Gewässer kritisch geprüft. Der künstliche Kanal bot den Amphibien keinen geeigneten Lebensraum – zu schnelles Wasser, fehlende Anheftungsmöglichkeiten für den Laich und steile Ufer machen es unmöglich für Amphibien dort zu leben. Diesmal zeigten alle Daumen nach unten.
Station 4: Das Geheimtier mit den Saugnäpfen: Mathias las einen spannenden Text über ein Tier, das auf Bäume klettert und Saugnäpfe an Fingern und Zehen hat. Die Kinder zeichneten eifrig ihre Vermutungen – schnell war klar: Es musste der Laubfrosch sein! Dann kam Alessia mit einem Karton voller Luftlöcher. Hatte sie wirklich einen Laubfrosch gefangen? Es ist doch nachts noch viel zu kalt für die Tiere zu wandern! Nein – aber viele kleine Haribo-Frösche! Perfekt für eine süße Snackpause.
Mittagspause mit Naturbeobachtungen: Nach einem langen Fußmarsch beschlossen alle gemeinsam, dass es Zeit war für eine Pause. An einem schönen Plätzchen zwischen Wald und Wasser wurde gegessen. Der Entdeckergeist blieb nicht lange still… Pilze wurden unter die Lupe genommen und Graugänse sowie Schwäne mit dem Fernglas beobachtet. So lässt es sich gut aushalten!
Station 5: Amphibien sicher über die Straße bringen: Obwohl es in der Umgebung der Auwaldstation keinen Amphibienzaun gibt, konnten die JuNa im „Krötenzaunspiel“ hautnah erleben, wie Amphibien geschützt werden. Einige Kinder verwandelten sich in Frösche, Unken und Kröten, andere in Fahrzeuge, und zwei blieben junge Naturwächter. Die Amphibien müssen im Frühjahr immer vom Wald über die Straße zum Gewässer gelangen und natürlich auch wieder zurück, ohne überfahren zu werden. Die JuNa regelten den Verkehr mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, Straßensperrungen oder mit einem Schutzzaun und trugen die Amphibien über die Straße. Schnell wurde klar: Die Straßensperrung war für die Amphibien am sichersten! Das Spiel zeigte eindrücklich, wie wichtig Schutzmaßnahmen für wandernde Tiere sind. Die Fahrzeuge fanden die Variante mit dem Krötenzaun und der Geschwindigkeitsbegrenzung am besten, da sie mit Vorsicht auf der gewohnten Strecke fahren konnten. Am Ende applaudierten alle für die jungen Naturwächter für ihre tolle Arbeit und ihren Einsatz für den Amphibienschutz.
Hakenteich – ein Paradies für Amphibien: Ein weiteres Stillgewässer mit viel Totholz wurde als hervorragender Laichplatz bewertet und alle Daumen zeigten nach oben. Weiter ging es Richtung Ziel unserer Exkursion. Um dieses zu erreichen, stampften wir im Entenmarsch durch eine matschige Passage – verursacht durch den fleißigen Biber, der das Wasser angestaut hatte.
Zum Abschluss: Die wackelige Nahrungspyramide: Am Unterstellpilz konnten die Kinder frei spielen. Vor dem Rückweg wartete noch eine letzte Teamchallenge auf die cleveren Kitz: Gemeinsam wurde eine Nahrungspyramide gebaut – von den Pflanzen als Basis über Kaulquappen und Insekten bis zu erwachsenen Amphibien und dem Storch als Spitzenräuber. Schnell wurde klar: Wenn eine Ebene wackelt, gerät das ganze System ins Schwanken.
Rückweg mit offenen Augen für die Natur: Nun müssen wir aber wirklich los. Auf dem Heimweg gab es dennoch viel zu entdecken: schöne Orte, spannende Tiere und Pflanzen verzauberten uns den Rückweg. Es wird einfach nie langweilig, wenn man offene Augen für die kleinen und großen Naturwunder hat. Zurück an der Auwaldstation waren alle erschöpft, aber voller Eindrücke. In der Abschlussrunde konnte jedes Kind die Amphibienwanderung noch einmal durchlaufen – ein unvergesslicher Tag voller Entdeckungen und spannender Erlebnisse!
Bis zum nächsten Abenteuer!




Text und Fotos: Daya Södje
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas der Stadt Leipzig ist die Auwaldstation Leipzig.
