Infos aus erster Hand… das versprachen unsere Termine im Mai und September mit der Imkerin Britta Wöllkner. Wir erfuhren sehr viel über die Honigbiene, die Arbeit als Imkerin, aber auch zu Wildbienen. Unsere vielen Fragen konnte Frau Wöllkner immer gut beantworten und sie gestaltete die einzelnen Termine sehr abwechslungsreich und bezog uns immer super ein. Wir lernten die Ausrüstungsgegenstände einer Imkerei kennen, konnten alles inspizieren und ausprobieren. Wir stellten einen Lippenpflegestift her, bauten ein Model eines Bienenstockes im Baum (welches jetzt in der Ökostation steht) und wir waren zur Exkursion am Bienenstand im Wermsdorfer Wald.

Unseren ersten Exkursionstermin mussten wir leider absagen, da die Bienen in dieser Woche schlechte Laune hatten und sehr stechfreudig waren. Aber beim nächsten Mal passte es. Wir machten eine Honigverkostung… lecker und konnten in die Bienenstände schauen. Vielen Dank an Frau Wöllkner für das tolle Projekt.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.

Passend zu den sommerlich heißen Temperaturen trafen sich die Jungen Naturwächter Zittauer Gebirge gestern an der Mandau, einem in die Neiße mündenden Flüsschen, welches viele Dörfer der südlichen Oberlausitz durchfließt und die Landschaft mit seinen abwechslungsreichen Uferlandschaften prägt. Welche Tiere und Pflanzen leben am Ufer von Fließgewässern? Und wie haben sie sich an diesen speziellen Lebensraum angepasst? Diese Fragen mussten recht schnell beantwortet werden, denn bei 35 °C im Schatten und den Wasserkeschern in Sichtweite waren die JuNas kaum zu halten, um nicht endlich in den Fluss zu springen und mit Keschern und Bestimmungsbögen ausgestattet auf die abenteuerliche Suche nach den im Wasser lebenden Tieren zu gehen. Rasch füllten sich die Schüsseln mit den Fundtieren der kleinen Forscher und ein Highlight jagte das andere. Kleine Babybachforellen, unzählige verschiedene Wasserschnecken, Larven von Libellen, Ruderwanzen und Wasserskorpionen und sogar ein riesiger Pferdeegel waren dabei. Besonders viele Tiere konnten die Kinder dort finden, wo viele Steine und Pflanzen das Gewässer bereichern. Somit wurde den JuNas klar, dass es auch in Gewässern wichtig für die Artenvielfalt ist, viele verschiedene Strukturen zu haben.

Es war ein spannender, lehrreicher Nachmittag mit allerhand Spaß im kühlen Nass.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus dem Zittauer Gebirge ist das Naturschutzzentrum Zittauer Gebirge.

Am 30. August trafen wir uns in Oschatz, um gemeinsam nach Zeithain in die Gohrischheide zu fahren. Schnell wurden Fahrgemeinschaften gebildet und los ging es. In der Gohrischheide erwartete uns Stefan Müller, der zuständige Revierförster vom Staatsbetrieb Sachsenforst.

Das Naturschutzgebiet (NSG) Gohrischheide ist ein besonderer Lebensraum. Bis 1992 wurden die Flächen militärisch genutzt. Das NSG umfasst einen Komplex seltener, wertvoller und empfindlicher Lebensräume der trocken-warmen Sandheiden. Herr Müller besuchte mit uns als erstes den Aussichtsturm. Wir hatten einen super Blick auf die blühende Heide und erfuhren viel Interessantes zum Gebiet, zur Pflege der Heideflächen und zur Tier- und Pflanzenwelt. Leider war es für die Beobachtung von Wiedehopf und Ziegenmelker schon zu spät. Aber an vielen Stellen haben wir Spuren vom Wolf gesehen, u. a. Wolfslosung… also Kacke/Kot.

Wir konnten aber auch viele verschiedene Insekten entdecken. Die meisten von uns hatten vorher noch keine Gottesanbeterin beobachten können. Sie war an diesem Tag ein beliebtes Fotomotiv und konnte von uns an mehreren Stellen beobachtet werden.

Sehr interessant fanden wir es, die Waldbrandflächen anzusehen und zu beobachten, welche natürliche Entwicklung in diesem Bereich war. Durch Brandstiftung wurden große Bereiche zerstört und so langsam entwickelt sich die Natur hier wieder. Die Sukzessionsfläche war nach den großen Bränden nun mit Birke, Kiefer und Aspe bewachsen.

Es war für alle ein interessanter Tag. Wir bedanken uns recht herzlich bei Stefan Müller für die tolle Exkursion, das Beantworten von vielen Fragen und bei unseren Eltern für den Transport.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.

Unser Treffen der Jungen Naturwächter „Bibberkids“ war dieses Mal eingebettet in eine iNUVERSUMM-Veranstaltung am 17.08.2024 im Rolandpark Belgern zum Tag der Schmetterlingswiese.

Als erste Aktion ging es über die Wiese. Hier wurden die Tiere und Pflanzen erforscht. Ausgerüstet mit Kescher und Becherlupen, sowie zahlreicher Bestimmungsliteratur ging es los. Die Kräuterexpertin Brigitte Bussenius konnte uns hier viele tolle Infos zu den einzelnen Pflanzen geben. Anschließend wurde Samen gesammelt, welcher dann zu wunderschönen „Samenbomben“ verarbeitet wurde.

Nach einer kurzen Pause konnten sich die „Bibberkids“  beim Sensen versuchen. Die Mitglieder des Heimatvereines Malkwitz erklärten wie eine Sense zu führen ist, wie man sie schärft und auf welche Dinge man besonders achten muss. Unseren JuNa´s machte das besonders viel Spaß. Gleich im Anschluss bauten wir Holzschober und legten dort das Gras zum Trocknen ab.

Zum Ende der Veranstaltung bauten wir für die Ohrwürmer noch jeder ein Ohrwurmhotel.

Text: Karola Horn und Nicole Müller
Fotos: Biberhof Torgau und LPV Torgau-Oschatz

Verantwortlich für den Beitrag ist der LPV Torgau. Ansprechpartner für die JuNas aus Torgau sind die NABU Naturschutzstation Biberhof Torgau und der LPV Torgau.

1040 Jahre Mügeln wurde im August mit einem Stadtfest gefeiert und wir waren dabei. Am Samstag gestalteten wir gemeinsam mit der Natur- und Umweltgruppe Mügeln einen Programmpunkt. Ein Sensenworkshop auf der Schmetterlingswiese lockte die Besucher an und wir hatten Bastel- und Spielangebote mitgebracht und verschiedene Sachen zum Forschen, u. a. die Mikroskope. Estelle von der Kinderumweltgruppe „Klein“ half bei der Standbetreuung und konnte viele Fragen beantworten, u. a. was man als Junger Naturwächter in der Kinderumweltgruppe Naundorf alles macht.

Am Sonntag gab es einen großen Festumzug, den wir unterstützten und gemeinsam mit der Natur- und Umweltgruppe Mügeln präsentierten wir uns als Junge Naturwächter der Kinderumweltgruppe Naundorf. Es hat uns viel Spaß gemacht.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.