Der Nachmittag des 23. Mai 2025 war erlebnisreich und arbeitsreich. Neun Kinder der Umweltgruppe trafen sich.
Zuerst wurde die selbstangelegte Streuobstwiese besichtigt. Ein bunter Teppich mit vielen verschiedenen Gräsern und Blumen ist entstanden.
Unweit der Streuobstwiese wurde früh eine Wiese gemäht. Mit einer Drohne wurden 4 Rehkitze gefunden. Bei Freilassung der vier Kitze waren wir dabei. Wir waren froh, dass die Kitze gerettet wurden.
Nun ging es ins Naturschutzgebiet. Die invasive Pflanze „Stängelumfassende Gelbdolde“ hat sich am Wegrand stark ausgebreitet. Mit Handschuhen und Müllsäcken ging es los. Wir haben alle rausgezogen und aus dem Wald gebracht.
Zum Abschluss durften wir die wilden Orchideen anschauen.
Zwischendurch gab es Kuchen und was zum Trinken. Sehr lecker…
Wir bedanken uns beim Förster Mario Erdmann, dass er uns die Erlebnisse ermöglicht hat.












Fotos und Text: JuNa-Kind Estelle Brandt
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Naundorf ist die Ökostation Naundorf.
In drei aufeinanderfolgenden Treffen im Mai und Juni drehte sich bei den JuNas aus dem Pfaffengut Plauen alles um das Thema Insekten.
Am 22.5. nahm Beate Groh, die Leiterin des Pfaffenguts, die JuNas mit auf eine Exkursion auf die Schmetterlingswiese. Nach einer Einführung in die spannende Welt der Insekten und deren Entwicklungsstadien durften die Kinder beim Kartografieren der Schmetterlingswiese helfen. Ausgestattet mit Kescher und Becherlupen wurden so unter anderem verschiedene Heuschrecken, Dolchwanzen und Zipfelkäfer gefunden und bestimmt.
Zwei Wochen später ging es praktisch zur Sache – die Kinder bastelten Insektentränken und Nisthilfen für Wildbienen, die sie im Anschluss mit nach Hause nehmen durften. Für die Insektentränken sammelten die JuNas verschiedene Naturmaterialien und platzierten sie in einem Keramik-Topfuntersetzter. Für die Nisthilfen sägten sie Bambus- und Schilfröhrchen zurecht und füllten sie in eine leere Konservendose.
Am 19.6. kam der Imker und Bienenexperte Matthias Schreiber zu Besuch. In einem kurzweiligen Vortrag lernten die JuNas einiges über die Honigbiene und testeten in einem Memory-Spiel ihr Wissen über Honigbiene, Solitärbiene, Hummel, Wespe und Hornisse. Danach ging es zu den Bienenstöcken im Pfaffengut, wo die Kinder – mit Imker-Schutzanzügen bekleidet – die Bienen von ganz Nahem beobachten durften. Natürlich wurden auch Waben entnommen und geschleudert, sodass jedes Kind mit einem kleinen Glas voll Honig nach Hause gehen konnte.



















Text: Anna Schuster
Fotos: Anna Schuster und Beate Groh
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Plauen ist das Pfaffengut Plauen.
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Zum Tag der Artenvielfalt haben wir unsere JuNas mit Inuversumm verbunden und alle Interessierten dazu eingeladen.
Das Thema Insekten im Wald und am Waldrand macht das Spannungsfeld auf zwischen der Nutzung des Waldes durch den Menschen und dem Wald als bedeutenden Lebensraum.🌱 Wir schlüpften in beide Perspektiven und loteten aus, wie ein guter Mittelweg für beide Seiten daraus werden kann.
Zu Beginn haben wir Sven Jentzsch vom Forstbetrieb Vor der Heide in Wohlau interviewt. Der Betrieb arbeitet mit ökologischer Waldwirtschaft, hat also die Insekten als „Partner“, als Schädlinge UND als Nützlinge im Blick. Sven beantwortete zuerst unsere Fragen. Wir suchten Spuren auf dem Forsthof – und fanden auch zahlreiche! Anschließend ging es hinaus in den am Dorf liegenden Wald.
Mit allen Sinnen haben wir uns den Insekten gewidmet: Es ging um deren Verständigung und die Interaktion der Insekten in der eigenen Gruppe, mit anderen Arten und auch mit Pflanzen. Wir haben Pflanzendüfte wahrgenommen und blind die Arten erraten, Fraßspuren an verschiedenen Pflanzen entdeckt und Insekten unter der Becherlupe genau betrachtet. Zum Schluss konnten wir ein paar Exemplare streng geschützter Käfer aus nächster Nähe betrachten, darunter den Eremiten, den Hirschkäfer und den Heldbock.
In einem Folgetermin planen wir eine Exkursion durch den Wald und untersuchen direkt die Maßnahmen, die die ökologisch arbeitenden Forstwirte vor Ort umsetzen.
iNUVERSUMM – Raum und Zeit für Insekten ist ein sächsisches Mitmachprojekt, das sich dafür einsetzt, Lebensräume für Insekten zu schaffen und zu erhalten. Dadurch sollen die Lebensbedingungen für Insekten im Siedlungsraum verbessert werden. Wir sind Partner für Nordsachsen.






Fotos und Text: Karola Horn
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Torgau sind der LPV Torgau.
Ein eher ungewöhnliches Thema sind die Farben der Natur, auch wenn jedes Kind und jedes Insekt von diesen angezogen wird, so wissen die meisten Kinder gar nicht, warum der Marienkäfer Rot ist und warum Blüten uns ihre bunte Farbpracht zeigen.
An diesem Tag wollte ich mit den Kindern losziehen, um das herauszufinden. Unterstützt wurde ich von unserer Praktikantin Miriam. Neben einem Einblick von außen in die Umweltbildung bzw. Waldpädagogik, bekam sie auch selbst die Möglichkeit eine Aufgabe im Ablaufplan zu übernehmen.
Wir schlenderten heraus aus dem Schulgelände und ich versprach den Kindern, ihnen ein Werkzeug in die Hand zu geben, mit dem sie die Welt mit ganz anderen Augen sehen. Sie sollten Pflanzen besser erkennen können und Tiere in ihrem Alltag beobachten. Tatsächlich wurden die Kinder nicht enttäuscht, als ich Klopapierrollen herauskramte. Nach fleißigem Beobachten waren die Kinder zunächst nicht bereit diese abzugeben und hätten sie gerne den ganzen Tag behalten. Als ich jedoch mit laminierten Kärtchen kam, konnte ich mir den Fokus ein Stück wiederholen. Alle Rollen landeten wieder in meiner Tasche und die Kinder versammelten sich um die Kärtchen. „Anlocken“, „Warnen“, „Tarnen“ und „Täuschen“ standen auf den Kärtchen. Zunächst besprachen wir, was die Wörter zu bedeuten hatten und welche Rolle sie im Tier- und Pflanzenreich erfüllen. Im Anschluss bekam jedes Kind von mir ein Kärtchen mit einem Tier oder einer Pflanze. Jede Karte sollte nun zugeordnet werden und ein paar Karten waren am Anfang auch etwas unklar für die Kinder. Aber gemeinsam als Gruppe konnten wir eine Erklärung zu jedem Bild finden.
Nachdem alle Kärtchen den Überschriften zugeordnet waren besprachen wir nochmal gemeinsam, wie Tiere sich mit ihren grünen und eher dunklen Farben tarnen, wie knallrote Marienkäfer sagen wollen „Achtung ich bin giftig!“, wie Schwebfliegen versuchen uns zu veralbern indem sie ein anderes gelb-schwarz gestreiftes Insekt mit Stachel nachahmen und wie Kinder einfach magisch von bunten Früchten angezogen werden.
Damit jedes Kind sehen konnte, dass es mehr Farbtöne in der Natur gibt als nur grün, braun, gelb und rot, bekamen alle je eine Farbpalette, gespickt mit doppelseitigem Klebeband. Die Kinder durften sich nun selber Materialien in der Natur suchen, um eine möglichst bunte Farbpalette zu erstellen. Hätte ich für jedes Kind zwei weitere Paletten mitgebracht, hätten sie diese sehr wahrscheinlich auch beklebt.
Nach einem erfolgreichen Ausflug trafen wir uns an einem Baumstamm zur Abschlussrunde, die wir diesmal mit einer Galerie starteten. Jedes Kind durfte seine eigene Farbpalette mithinlegen, so dass sie von den anderen bewundert werden konnte. Wir verabschiedeten uns auf dem Baumstamm und natürlich durften alle ihre eigenen Farbpaletten mit nach Hause nehmen.


Fotos und Text: Philipp Miersch
Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Freitals ist die Naturschutzstation Osterzgebirge.
Nach einer spontanen Baumpflanzaktion zum Auftakt unseres Treffens auf dem Kammhaus-Gelände (Kastanie „Herbert“) am Freitagabend, waren die Zugvögel am Samstag bei Pflegearbeiten am „Lernort der Artenvielfalt“ sowie beim ersten Bauabschnitt unseres Bienenbauprojektes unter der Leitung von Jörg Seerig erfolgreich aktiv. Dabei wurde mit weiteren Vereinsmitgliedern das Grundgerüst der Burg errichtet. Mit dem Bau der Bienenburg möchten wir -vereint in einem Bauwerk- die Nistbedingungen für Insekten und die Lebensraumbedingungen für Reptilien verbessern. Am 14.Juni 2025 wird ein weiterer Arbeitseinsatz des Vereins sowie die kleine Gruppe des Naturforscherclubs („Moorhühner“) die Burg vollenden.






Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas im Erzgebirge ist die Naturschutzstation Pobershau.
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