Liebe biBBerkids,

beim letzten Treffen habt ihr mit großer Begeisterung Weiden geschnitten, gesteckt und eingezäunt. Jeder Handgriff war wichtig, und der nächste Biber am Röhrgraben wird sich ganz bestimmt über eure fleißige Arbeit freuen! Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, zu wissen, dass wir gemeinsam etwas für die Natur tun und dabei auch noch Spaß haben. Wir hoffen, dass ihr genauso viel Freude an der Aktion hattet wie wir!

Ein weiterer wichtiger Punkt, der euch beim letzten Treffen aufgefallen ist, war der Müll, der überall in der Natur lag. Leider musstet ihr feststellen, dass es viele Menschen gibt, die ihren Müll acht- und gedankenlos einfach in die Umwelt entsorgen. Diese Nachlässigkeit ist nicht nur respektlos gegenüber der Natur, sondern gefährdet auch die Tiere und Pflanzen, die dort leben. Doch ihr habt dies nicht untätig hingenommen!

Fleißig und ohne Aufforderung habt ihr engagiert begonnen, den Müll aufzusammeln. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut und Teamgeist in dieser Aktion steckte – das hat uns wirklich berührt! Euer Einsatz zeigt, dass ihr nicht nur Verantwortung für euer eigenes Handeln übernehmt, sondern auch aktiv zur Verbesserung unserer Umwelt beitragt. Ein großes Dankeschön an jeden Einzelnen von euch!

In Anlehnung an dieses Engagement haben wir uns das Projekt der JuNa-Chemnitz-Kinder zu Herzen genommen. Daher haben wir bei der letzten biBBerkids-Aktion ein Müllgrab angelegt. Dieses Projekt soll uns nicht nur helfen, den Müll zu veranschaulichen, sondern auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, unseren Abfall korrekt zu entsorgen. Gleichzeitig haben wir diese Aktion mit einer Müllsammelaktion am Großen Teich verbunden. Hierbei konnten wir nicht nur eine große Menge Müll einsammeln, sondern auch direkt erleben, wie schnell sich die Landschaft durch unsere gemeinsame Arbeit verändert!

Jetzt sind wir gespannt: Was passiert mit dem Müll, den wir vergraben haben? Wird er verschwinden oder bleibt er zurück? Wächst vielleicht etwas über ihn hinweg? Oder ist der Müll so schädlich, dass er der Natur weiterhin schadet? Diese Fragen lassen uns nicht nur nachdenklich werden, sondern geben uns auch die Möglichkeit, mehr über Recycling und die richtige Abfallentsorgung zu lernen.

Lasst uns weiterhin so aktiv und motiviert bleiben! Jedes kleine Stückchen, das wir für die Natur tun, zählt. Wenn jeder von uns ein wenig mehr darauf achtet, seinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und auch andere dazu ermutigt, können wir gemeinsam viel bewegen. Denkt daran: Unsere Erde ist unser Zuhause, und wir sollten sie mit Respekt behandeln.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen und darauf, welche weiteren spannenden Projekte und Aktivitäten wir gemeinsam planen können. Bis dahin: Bleibt umweltbewusst und engagiert!

Herzliche Grüße,
Euer Biberhof-biBBerkids-Team

Fotos: Katja Barth und Anne Pirl

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Torgau ist die NABU Naturschutzstation Biberhof Torgau.

Am 01.02.2025 fand das erste Treffen der Jungen Naturwächter Partheland statt. Zum Jahreswechsel gab es für die Gruppe auch einen Wechsel der anleitenden Person. Steffen Tucholsky hat die Gruppe an mich, Lisa Wegner, übergeben. Aus diesem Grund stand das erste Treffen unter dem Motto „Verbindungen“. Verbindungen sind ein Schlüsselprinzip des Lebens auf der Erde und eine Überlebensstrategie in der Natur. Bevor wir uns eine ganz besondere symbiotische Verbindung in der Natur anschauten, widmeten wir uns zuerst der Verbindung innerhalb der Gruppe.

Bei einem gemeinschaftlich entfachten Feuer trotzten wir der Kälte und starteten mit einer Vorstellungsrunde sowie unseren Wünschen für das kommende JuNa-Jahr 2025. Gemeinsam legten wir Regeln für unsere Treffen fest und führten neue Elemente für den JuNa-Alltag ein. So gibt es jetzt zum Beispiel das Fragebuch.

Dieses Buch ist bei jeder Veranstaltung dabei. Manchmal ist es nicht sofort möglich, die vielen aufkommenden Fragen der JuNas zu beantworten. Manchmal sind die Fragen so knifflig, dass eine vertiefende Recherche nötig ist. Damit diese Fragen nicht verloren gehen, können sie aufgeschrieben werden. Die Antworten, die wir gemeinsam zusammentragen, werden beim darauffolgenden Treffen ergänzt und nachgeschlagen.

Nach einer kurzen Pause mit Bewegungsspielen zum Aufwärmen erkundeten wir, welche tierischen Teams wir aus der Natur kennen und welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Tierverbänden gibt – zum Beispiel zwischen einer Rotte von Wildschweinen und einem Rudel von Wölfen.

Eine ganz besondere Verbindung in der Natur

Vielleicht habt ihr sie auch schon entdeckt? In unserem aktuell sehr winterlichen Grau schimmern an vielen Bäumen, Mauern, Steinen und Geländern grün bis gelbe Flecken. Diese Flecken bilden eine ganz besondere Lebensgemeinschaft und heißen Flechten. Die Flechte ist eine symbiotische Beziehung zwischen einem oder mehreren Pilzen (Mykobionten) und Grünalgen oder Cyanobakterien (Photobionten) – und ist somit keine Pflanze.

Mit Taschenmikroskopen suchten wir im Zaubergarten Leipzig nach Flechten und betrachteten ihren Aufbau, die verschiedenen Formen und die zum Teil sehr merkwürdigen Wuchsorte. Die JuNas erfuhren dabei viel darüber, was Flechten so besonders macht.

Zurück in der Naturschutzstation wärmten wir uns bei einer Tasse Tee auf und lauschten dem Gitarrenspiel unserer ältesten JuNa-Teilnehmerin Nila. Nila unterstützt die Gruppe immer öfter mit eigenen Beiträgen – zum Beispiel gestaltete sie im letzten Jahr eine Veranstaltung zu ihrem Lieblingsthema Pflanzenkunde.

Zur Veranschaulichung einer lebenssichernden Verbindung legten wir einen ewigen Wald im Glas an – also einen Lebensraum für Pflanzen und Mikroorganismen. In unserer geschaffenen, sogenannten Hermetosphäre (Wortneuschöpfung aus dem lateinischen „hermetic“ = verschlossen und dem griechischen „sphaira“ = Hülle) setzten wir kleine Pflanzen wie Moos ein. Diese können durch das einfallende Sonnenlicht über den Vorgang der Photosynthese das aufgenommene Wasser und Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff und Zucker umwandeln – Nährstoffe, die dann von den Mikroorganismen im Glas genutzt werden.

Auch einige Flechten an kleinen Stöckchen fanden ihren Platz in den Gläsern und können dort nun langsam weiterwachsen. Wirklich sehr langsam… Je nach Flechtenart und Umgebung wächst eine Flechte gerade mal 1 mm bis 1 cm im Jahr.

Fotos: Elisabeth Wegner

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Partheland ist die Naturschutzstation Partheland.

Am 1.02.2025 fand das erste Treffen der Jungen Naturwächter Partheland statt. Für die Gruppe gab es zum Jahreswechsel auch einen Wechsel der anleitenten Person. Steffen Tucholsky hat die Gruppe, mir, Lisa Wegner übergeben. Aus diesem Grund stand das erste Treffen unter dem Motto „Verbindungen“. Verbindungen sind ein Schlüsselprinzip des Lebens auf der Erde und eine Überlebensstrategie in der Natur. Bevor wir uns eine ganz besondere symbiotische Verbindung in der Natur anschauten, widmeten wir uns erstmal der Gruppenverbindung.

Bei einem gemeinschaftlich entfachten Feuer trotzten wir der Kälte und starteten mit einer Vorstellungsrunde und unseren Wünschen für das kommende JuNa Jahr 2025. Gemeinsam legten wir Regeln für unsere Treffen fest und führten neue Elemente für den JuNa Alltag mit ein. So gibt es jetzt z.B. das Fragebuch. 

Dieses Buch ist bei jeder Veranstaltung dabei. Manchmal ist es nicht sofort möglich die vielen aufkommenden Fragen der JuNas zu beantworten. Manchmal sind die Fragen so kniffelig, das eine vertiefende Recherche nötig ist. Damit diese Fragen nicht verloren gehen, können sie aufgeschrieben werden und die Antworten, die wir gemeinsam zusammentragen bei dem darauffolgenden Treffen, später ergänzt und nachgeschlagen werden.

Nach einer kurzen Pause mit Bewegungsspielen zum warm werden, erkundeten wir, welche tierischen Teams wir aus der Natur kennen und welche Unterschiede die verschiedenen Tierverbände wie zum Beispiel eine Rotte von Wildschweinen oder einem Rudel von Wölfen, ausmachen.

Eine ganz besondere Verbindung schauten wir uns genauer an. Vielleicht habt ihr sie auch schon entdeckt? In unserem aktuell sehr winterlichen grau, schimmern an vielen Bäumen, Mauern, Steinen und Geländern, grün bis gelbe Flecken auf. Diese Flecken bilden eine ganz besondere Lebensgemeinschaft und heißen Flechten. Die Flechte ist die symbiotische Beziehung zwischen einem oder mehreren Pilzen (Mykobionten) und Grünalgen oder Cyanobakterien (Photobionten) und ist somit keine Pflanze.

Mit Taschenmikroskopen suchten wir im Zauberwald Leipzig nach Flechten und schauten uns den Aufbau, die verschiedenen Formen, die zum Teil sehr merkwürdigen Wuchsorte der Flechte an und die JuNas erfuhren einiges was die Flechte so aus macht.

Zurück in der Naturschutzstation, wärmten wir uns bei einem Tee auf und lauschten dem Gitarrenspiel unserer Ältesten JuNa Teilnehmerin Nila. Nila unterstützt die Gruppe immer öfters mit eigenen Beiträgen z.B. gestaltete sie letztes Jahr eine Veranstaltung zu Ihrem Lieblingsthema Pflanzenkunde.

Zur Veranschaulichung einer lebenssichernden Verbindung legten wir einen ewigen Wald im Glas an, also einen Lebensraum für Pflanzen und Mikroorganismen. In unserer geschaffenen, sogenannten Hermetosphäre  (Wortneuschöpfung aus dem lateinischen hermetic= verschlossen und dem griech. Spharia = Hülle) setzten wir kleine Pflanzen wie Moos ein.  Diese können durch das einfallende Sonnenlicht, über den Vorgang der Photosynthese das aufgenommene Wasser und Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff und Zucker umwandeln und so von den Mikroorganismen im Glas genutzt werden. Auch einige Flechten an kleinen Stöckchen fanden ihren Platz in den Gläsern und können dort nun langsam weiterwachsen. Wirklich sehr langsam…je nach Flechtenart und Umgebung, wächst eine Flechte gerade mal 1mm – 1cm im Jahr.

Durch die Verdunstung der Feuchtigkeit aus der beigefügten Erde entsteht ein ganz eigener Wasserkreislauf im Glas)

Text und Fotos: J. E. Wegner

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Partheland ist die Naturschutzstation Partheland.

Mit 24 Kindern und 6 Erwachsenen startete die JuNa*-Gruppe Freital-Tharandt am letzten Januarsamstag ins Jahr 2025.

Spuren und Fährten sind im Januar mittlerweile unser traditionelles Thema. Unser Ausgangspunkt war die Schützendelle gegenüber der Klippermühle in Tharandt. Bereits nach gut 300 Metern erreichten wir unser erstes Zwischenziel – einen Ort, an dem sich sprichwörtlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Der Wald lichtete sich, Gebüsch und Wiesen wechselten sich ab, und am Grund der Delle traten überall kleine Wasserstellen hervor, die das Gelände schlammig machten – ein Bereich, in dem Menschen nur selten unterwegs sind, dafür aber umso mehr Tiere.

Hier schärften wir unsere Sinne: Hören, Riechen und Beobachten standen im Fokus. Anschließend gingen wir in kleinen Gruppen auf Entdeckungsreise. Gleich neben einer Wasserstelle entdeckten wir einen toten Greifvogel, an mehreren Bäumen fanden wir getrockneten Schlamm, und im Gras lagen verschiedene Losungen: dicke und lange, kleine und kugelige oder auch längliche. Am Hang fielen uns außerdem mehrere große Höhlen auf, umgeben von unzähligen kleinen Löchern.

Diese Beobachtungen warfen viele Fragen auf: Wer hat den Greifvogel getötet? Wer wohnt in den Höhlen? Zu welchem Tier gehören die Abdrücke im Boden? Zum Glück konnte unsere Fährtenkundige, Antje Beneken vom Naturcamp Dresden, den neugierigen Entdecker*innen helfen, eigene Antworten zu finden.

An diesem Ort verbrachten wir gut zwei Stunden – und die Entdeckungen wollten kein Ende nehmen. Oben am Feldrand stießen wir auf zahlreiche Trittsiegel und eine vermutlich von Dachsen angelegte Toilette. Doch auch ein so spannender Samstag geht irgendwann zu Ende. Die Gruppe wanderte über die Wiesen zur Johannishöhe, wo uns noch ein gemütlicher Abschluss erwartete: Stockbrot und Chapati über der Feuerschale.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten wir außerdem zwei langjährigen JuNa-Teilnehmerinnen eine Anerkennung für ihr Engagement überreicht. Sie haben im Rahmen des Programms über 70 Praxisstunden absolviert und dafür eine Zertifizierung erhalten.

Text: Milana Müller & Lukas Vogt
Fotos: Lukas Vogt

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartner für die JuNas aus Freitals ist die Naturschutzstation Osterzgebirge.

Im Januar beschäftigten sich die JuNas der Naturschutzstation Weiditz mit den Wintervögeln. Wir zählten zur Stunde der Wintervögel die Vögel an der Naturschutzstation und hielten zur Wasservogelzählung an der Mulde Ausschau. Außerdem bauten wir Futterhäuschen und Futterglocken, die wir an der Naturschutzstation anbrachten oder mit nach Hause nahmen.

Vögel am Futterhaus der Naturschutzstation:

  • Kohlmeise
  • Blaumeise
  • Weidenmeise
  • Kleiber
  • Buchfink
  • Buntspecht
  • Rotkehlchen
  • Eichelhäher

Wasservögel:

  • Graureiher
  • Silberreiher
  • Stockenten
  • Gänsesäger

Kürbis-Futterglocke

Zierkürbisse sind nicht essbar und werden oft für die Herbstdekoration verwendet. Wir haben 2024 viele Zierkürbisse geerntet. Nachdem die Herbstdekoration weggeräumt war, waren die schönen kleinen Kürbisse übriggeblieben – viel zu schade zum Wegwerfen! Also haben wir uns eine Weiterverwendung ausgedacht und Futterglocken aus den Zierkürbissen gemacht.

Du brauchst:

  • einen Zierkürbis
  • ein Messer
  • einen Löffel
  • Schnur oder ein Stück biegsamen Draht
  • Kokosfett
  • Vogelfutter (wir haben Sonnenblumenkerne genommen)

So geht’s:

  • Vermische das Kokosfett und das Vogelfutter. (Tipp: Erwärme das Fett etwas, dann lässt es sich besser verarbeiten.) So entsteht eine schöne, klebrige Masse.
  • Schneide ein Loch in den Kürbis und höhle ihn aus.
  • Um den Kürbis anhängen zu können, bohre ein kleines Loch und ziehe den Faden oder Draht hindurch.
  • Fülle den Kürbis mit der Futtermasse und drücke sie gut fest.
  • Hänge den Kürbis draußen auf, am besten an einem Baum oder Strauch, wo die Vögel viel Deckung haben.

Verantwortlich für den Beitrag und Ansprechpartnerin für die JuNas aus Weiditz ist die Naturschutzstation Weiditz.